'Wenn die Menstruation politisch ist, ist es die Menopause auch.' Warum erklären wir Frauen in und nach den Wechseljahren zu kränkelnden Mängelwesen? Warum feiern wir nicht mehr die positiven Aspekte dieser umgekehrten Pubertät - neu gewonnene Gelassenheit, Klarheit und Freiheit? Dieses Buch ist eine kluge, ermächtigende Spurensuche und ein leidenschaftliches Plädoyer für einen selbstbestimmten Umgang mit den Wechseljahren. Schon bevor wir das vierte Lebensjahrzehnt vollendet haben, begegnet uns das Thema Menopause heute überall - oft begleitet von dem Eindruck eines bevorstehenden Verfalls. Neben der vermeintlichen Aufklärung offeriert eine ganze Industrie passende Produkte und setzt an die Stelle alter Stigmata neue Konsumversprechen. Anstatt sich dieser Logik zu beugen, lädt Silke Weber ein, den Blick zu weiten. Sie beleuchtet die komplexen Zusammenhänge von Hormonen, Kultur und Ökonomie und nimmt uns mit auf eine Reise von der Erfindung des Begriffs durch männliche Ärzte im Frankreich des 19. Jahrhunderts, ohne den die heutige Milliardenindustrie nicht denkbar wäre, bis zu aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Nonchalant hinterfragt sie dabei all unsere Prägungen, Narrative und Gewissheiten und liefert einen längst überfälligen Gegenentwurf zum derzeitigen Narrativ der Wechseljahre.
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Das Patriarchat ist kein Mythos. Bestsellerautorin Rebekka Endler macht sich in ihrem neuen Buch auf die Suche nach den Ursachen des Patriarchats und geht der Frage nach, welche misogynen Mythen bis heute unser Denken und Handeln bestimmen. Witches, Bitches, It-Girls ist eine anekdotische Spurensuche, die durch die lange Menschheitsgeschichte führt. Rebekka Endler blickt dabei in den Maschinenraum des Patriarchats, beschäftigt sich mit der Kanonisierung in der Kunst, mit der Epoche der Romantik, mit der sogenannten Normalität und mit feministischen Wellen, mit Cancel-Culture und Transfeindlichkeit - und fragt: Was bringt so viele Frauen heute noch dazu, von einem rettenden Märchenprinzen zu träumen? Warum werben sogenannte Tradwives für ein Leben als Hausfrau und Mutter? Was steckt hinter der Mommy-Blogger-Welle, und welche Funktion haben Frauenbilder wie Witches, Bitches und It-Girls? Humorvoll, schlagfertig und kämpferisch zeigt Rebekka Endler, wie wir alle das Patriarchat Tag für Tag am Laufen halten - und wie wir es dennoch verändern können, wenn wir das System dahinter verstehen und angreifen. 'Rebekka Endler erzählt [...] mit Ironie und Humor von den unhinterfragten Ungerechtigkeiten im Alltag zwischen Frau und Mann.'NDR KULTUR über Das Patriarchat der Dinge
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Wie entsteht Solidarität? Wann werden politische Allianzen über Differenzen hinweg gebildet und warum erfahren bestimmte politische Bewegungen mehr Solidarität als andere? Worin besteht die Arbeit, solidarisch zu sein, und welche Konfliktlinien, Interessen und Strategien bedingen sie?
In ihrem neuen Gesprächsband Hierarchien der Solidarität denken Sinthujan Varatharajah, Essayist*in und politische Geograph*in, und Moshtari Hilal, Künstlerin und Autorin, gemeinsam über eine Praxis nach, die sich als Akt gegen Unterdrückung in vermeintlich kleinen Alltagsgesten ebenso wie in globalpolitischen Zusammenhängen äußert. Dabei entsteht ein entlarvender Dialog, der getragen von gelebter Erfahrung die rassistischen Strukturen der Diskurslandschaft nachzeichnet und ein anderes Verständnis von Solidarität entwickelt.
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Twelve lessons in fungal activism, Indigenous knowledge and collaboration for artists, gardeners, educators and anyone intrigued by the fascinating life and inspiring metaphors of the mycelium and the mushroom The enormous popular interest in the world of fungi and the mycelium testifies to its tremendous resonance as a metaphor for new ways of thinking, new systems and behaviors. Taking its inspiration from this world, Let's Become Fungal! looks at a range of Indigenous practices from Latin America, the Caribbean and Asia that are rooted in multispecies collaboration, symbiosis, alliances, non-monetary resource exchange, decentralization, bottom-up methods and mutual dependency--all suggestive of the behavior of the mycelium. Each of the book's 12 chapters offers teachings on collaboration, decoloniality, nonlinearity, toxicity, mobilization, biomimicry, death and being nonbinary, while also examining the world of fungi. Let's Become Fungal! shows how fungi can inspire artists, collectives, organizations, educators, policymakers, designers, scientists, anthropologists, curators, urbanists, activists, gardeners, community leaders, farmers and others to become more fungal in their ways of working and being. Yasmine Ostendorf-Rodríguez (born 1984) works as a curator and researcher on art and ecology, and is based in Mexico City. She has founded and directed many international initiatives at the intersection of art and ecology, including the Green Art Lab Alliance (Asia, Latin America and Europe) and the Nature Research Department, the Van Eyck Food Lab, and the Future Materials Bank at the Jan van Eyck Academie (NL).
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How the law harms sex workers--and what they want instead
Do you have to endorse prostitution in order to support sex worker rights? Should clients be criminalized, and can the police deliver justice?
In Revolting Prostitutes, sex workers Juno Mac and Molly Smith bring a fresh perspective to questions that have long been contentious. Speaking from a growing global sex worker rights movement, and situating their argument firmly within wider questions of migration, work, feminism, and resistance to white supremacy, they make it clear that anyone committed to working towards justice and freedom should be in support of the sex worker rights movement.
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'Umwerfend. Ein brillantes, rigoroses Buch' Jennifer Szalai, New York Times
Was denken wir über Sex? Wie sollten wir darüber nachdenken? Angeblich ist Sex ganz privat, intim und doch wird er ständig mit öffentlicher Bedeutung aufgeladen und überfrachtet. Wir leben unsere ganz persönlichen Vorlieben beim Sex aus und doch wissen wir, dass er von äußeren, gesellschaftlichen Kräften geformt wird, denen wir nie entkommen. Vergnügen und Ethik klaffen beim Sex denkbar weit auseinander.
Sex ist das Privateste und das Intimste. Gleichzeitig ist Sex öffentlich aufgeladen und ein Zustand des menschlichen Lebens, an dem Lust und Ethik weit und extrem auseinanderklaffen. Amia Srinivasans atemberaubendes Debüt spürt der Bedeutung von Sex in unserer Welt in den Zeiten von #MeToo nach. Erfüllt von der Hoffnung auf eine andere Welt, greift sie auf den politischen Feminismus für ihren Entwurf für das 21. Jahrhundert zurück. Was denken wir über Sex? Ist das Intime politisch?
Srinivasen diskutiert spannungsgeladene Beziehungen zwischen Diskriminierung, Vorlieben, Pornografie, Freiheit, Rassenungerechtigkeit, Lust und Macht. Dieser fulminante Wurf ist Provokation und Versprechen zugleich und verändert viele unserer drängenden politischen Debatten. Srinivasan sucht nach Antworten auf eine Kernfrage unserer Zeit, dem veränderten Verhältnis der Geschlechter: Was bedeutet es, in der Öffentlichkeit wie im Privaten wirklich frei zu sein?
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“A book for the moment and for the ages. It’s questing, pissed, propulsive, funny, generous, pervy, and original—full of love and pain in all their entwined glory.” —Maggie Nelson, author of The Argonauts
WINNER OF THE AMBER HOLLIBAUGH AWARD FOR LGBTQ+ SOCIAL JUSTICE WRITING
The long-awaited essay collection from one of the most influential voices in disability activism that detonates a bomb in our collective understanding of care and illness, showing us that sickness is a fact of life. In the wake of the 2014 Ferguson riots, and sick with a chronic condition that rendered them housebound, Johanna Hedva turned to the page to ask: How do you throw a brick through the window of a bank if you can’t get out of bed? It was not long before this essay, “Sick Woman Theory”, became a seminal work on disability, because in reframing illness as not just a biological experience but a social one, Hedva argues that under capitalism—a system that limits our worth to the productivity of our bodies—we must reach for the revolutionary act of caring for ourselves and others. How to Tell When We Will Die expands upon Hedva’s paradigm-shifting perspective in a series of slyly subversive and razor-sharp essays that range from the theoretical to the personal—from Deborah Levy and Susan Sontag to wrestling, kink, mysticism, death, and the color yellow. Drawing from their experiences with America’s byzantine healthcare system, and considering archetypes they call The Psychotic Woman, The Freak, and The Hag in Charge, Hedva offers a bracing indictment of the politics that exploit sickness—relying on and fueling ableism—to the detriment of us all. With the insight of Anne Boyer’s The Undying and Leslie Jamison’s The Empathy Exams, and the wit of Samantha Irby, Hedva’s debut collection upends our collective understanding of disability. In their radical reimagining of a world where care and pain are symbiotic, and our bodies are allowed to live free and well, Hedva implores us to remember that illness is neither an inconvenience or inevitability, but an enlivening and elemental part of being alive.
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Wie können wir Inklusion endlich umsetzen? Eine so persönliche wie politische Geschichte.
Als Hadija Haruna-Oelker 2016 Mutter eines behinderten Kindes wird, treten Themen in ihr Leben, die oft hinter geschlossenen Türen stattfinden. Seither beschäftigt sie sich damit, warum es an echter Teilhabe für alle Kinder fehlt, Inklusion nur auf dem Papier besteht und sozialdarwinistische Vorstellungen in der Gesellschaft erstarken.
Aus einer Schwarzen, intersektionalen Perspektive spürt Hadija Haruna-Oelker nichterzählten Geschichten und verdrängten Verbrechen in der Vergangenheit nach. Sie schaut auf ihren heranwachsenden Sohn, in der Überzeugung, dass in Kindheiten die Kraft liegt, Trennungen zu überwinden und Ungesagtes auszusprechen. Als nichtbehinderte Mutter versteht sie sich dabei nicht nur als Verbündete ihres Kindes. Es geht ihr um ein gesellschaftspolitisches Nachdenken insgesamt, einen Perspektivwechsel und ein zugängliches Verständnis von Menschenrechten. Und nicht zuletzt um eine Gesellschaft der Gegenseitigkeit, in der alle selbstbestimmt leben können.
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Was kommt nach dem Menschen?
In Donna Haraways Büchern wimmelt es von Cyborgs, Primaten, Hunden und Tauben. Die Grenze zwischen Mensch und Maschine sowie zwischen Mensch und Tier verschwimmt. In ihrem neuen großen Buch ruft die feministische Theoretikerin das Zeitalter des Chthuluzän aus, das eben nicht - wie im Anthropozän - den Menschen ins Zentrum des Denkens und der Geschichte stellt, sondern das Leben anderer Arten und Kreaturen, seien es Oktopusse, Korallen oder Spinnen. Und nicht nur das: Es sollen neue Beziehungen entstehen, quer zu Vorstellungen biologischer Verwandtschaft. Im Zuge dessen setzt sich Haraway auch mit dem Klimawandel auseinander. Einmal mehr erweist sie sich als eine originelle und radikale Denkerin der Gegenwart.
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Robin Wall Kimmerer flicht aus indigener Weisheit und wissenschaftlichen Erkenntnisse einen Zopf an Geschichten über die Großzügigkeit der Erde. Der Überraschungsbestseller aus den USA mit über einer Million verkaufter Exemplare.
»Man sieht die Welt nie wieder so wie zuvor, nachdem man sie durch Kimmerers Augen gesehen hat.«
Elizabeth Gilbert
»Es ist die Art und Weise, wie sie Schönheit einfängt, die ich am meisten liebe, die Bilder von riesigen Zedern und wilden Erdbeeren, ein Wald im Regen und eine Wiese aus duftendem Süßgras werden Ihnen in Erinnerung bleiben, lange nachdem Sie die letzte Seite gelesen haben.«
Jane Goodall
»Robin Wall Kimmerers »Geflochtenes Süßgras« las ich, als ich am Boden war; und es gab mir Trost und das Gefühl, dass es noch Hoffnung gibt für diesen Planeten.«
Helen MacDonald
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