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'-Expert Knowledge- as a Source of Evidence in Criminal Proceedings. Deficiencies in Defence Rights in the Acquisition and Use of Non-Legal Experiential Knowledge': This thesis examines the role of non-legal empirical rules in criminal proceedings and their validity as a source of evidence. It highlights shortcomings in the process of obtaining and utilizing those empirical rules by both the court and expert witnesses. It analyzes participation rights under the Code of Criminal Procedure, human rights requirements, and reform proposals for better control of 'expertise' and for strengthening fair trials.
Anja Holzer hat in der Hansestadt Bremen Rechtswissenschaften studiert und dort zugleich das Referendariat mit Stationen bei der Staatsanwaltschaft, dem Finanzgericht sowie einer Großkanzlei im Bereich Wirtschafts- und Steuerstrafrecht am Hamburger Standort absolviert. Nach der Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg am Lehrstuhl für Europäisches und Internationales Strafrecht, Strafprozessrecht und Digitalisierungsrecht bei RiOLG Prof. Dr. Kai Cornelius, LL.M. ist sie im Jahr 2025 zur Rechtsanwaltschaft zugelassen worden. Seitdem ist sie in einer überregionalen Kanzlei im Steuer- und Steuerstrafrecht tätig.
1. Einleitung Problemstellung - Eingrenzung der Forschungsfrage und Forschungsbedarf - Gang der Bearbeitung 2. Gesetzliche Verankerung von 'Sachkunde' im Strafprozess Grundlagen: Dualismus sachkundiger Entitäten - Begriff der 'Sachkunde' - eine definitorische Annäherung - Erfahrungswissen auf der Metaebene 3. Einführung von Erfahrungswissen in den Strafprozess durch das Tatgericht und Sachverständige Sachkunde des Tatgerichts für Beweisfragen - Einholung von Fremdsachkunde durch Sachverständige (§§ 72 ff. StPO) 4. Die rechtlichen Ausgangspunkte für die Verteidigungsrechte des Angeklagten im Bereich des außerjuristischen Erfahrungswissens Grundsatz des rechtsstaatlichen Strafverfahrens als Leitprinzip - Recht auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG) - Gebot der Waffengleichheit (Art. 6 Abs. 1 EMRK) - Konfrontations- und Ladungsrecht (Art. 6 Abs. 3 lit. d EMRK) 5. Herausforderungen der geltenden Rechtslage Parameter des Fehlverurteilungsrisikos 6. Die Verteidigungsmöglichkeiten des Angeklagten im Bereich von außerjuristischem Erfahrungswissen Ziele und Grenzen des Verteidigungsverhaltens - Im Ermittlungsverfahren - Im Zwischen- und Hauptverfahren - Vereinbarkeit der Änderungsvorschläge mit strafprozessualen Prinzipien Fazit der Bearbeitung
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