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Arthur Jüttner, Träger des Ritterkreuzes mit Eichenlaub und Schwertern und zuletzt Führer der 62. Volksgrenadier-Division, schildert in seinen eindringlichen Erinnerungen die dramatischen Erlebnisse eines Frontoffiziers während des Zweiten Weltkriegs.
Vom Polenfeldzug 1939 und dem raschen Vormarsch durch Frankreich 1940 über die erbitterte Schlachten um Smolensk bis zum Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte im Sommer 1944 - Jüttner gibt einen unverfälschten Einblick in die Härte und Dynamik der Frontkämpfe.
Nach dem Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte durchlebte er als Rückkämpfer den entbehrungsreichen Durchbruch über die Beresina, bis die eigenen Linien wieder erreicht waren. Es folgte die Ardennenoffensive mit dem anschließenden Rückzug an den Rhein. Nach schweren Kämpfen um den Brückenkopf von Remagen erlebte Jüttner das Ende im Ruhrkessel
Doch Lebe beständig! ist mehr als ein Bericht über Schlachten und Strategien. Jüttner reflektiert über Kameradschaft, Verantwortung und die soldatischen Tugenden, die ihn durch die Wirren des Krieges begleiteten. Basierend auf persönlichen Aufzeichnungen und Originaldokumenten, liefert dieses Buch eine eindrucksvolle, ungeschönte Sicht auf den Alltag eines Offiziers in einer der härtesten Zeiten der Geschichte.
Arthur Jüttner wurde am 18. August 1908 in Kattowitz (Oberschlesien) geboren. Nach Besuch der Mittelschule in Kattowitz/Beuthen absolvierte er in Oppeln eine kaufmännische Lehre. Im April 1926 trat er in Neiße als Freiwilliger in das Infanterieregiment 7 ein und bestand 1930 die Unteroffiziersprüfung. Im April 1938 wurde er zum Oberleutnant befördert und in das aktive Offizierskorps übernommen; als Hauptmann führte er ab 1. Oktober 1938 die 1./Infanterieregiment 38. Nach Beginn des 2. Weltkriegs nahm er an den Feldzügen im Osten und Westen teil. Anfang Juli 1941 wurde er Kommandeur des III./IR 38; am 14. Dezember 1941 erhielt er das Ritterkreuz, am 27. Februar 1943 das Deutsche Kreuz in Gold. Am 1. März 1944 wurde er zum Oberst befördert und erhielt am 18. Oktober 1944 das Eichenlaub (Nr. 622) zum Ritterkreuz. Im November 1944 übernahm er das Grenadierregiment 164 der 62. Volksgrenadierdivision; am 10./11. März 1945 wurde er mit der Führung der 62. VGD beauftragt. Nach 1945 war er u. a. in Trümmerbeseitigung und Landwirtschaft tätig und später selbstständiger Kaufmann; nach Wehrübungen in der Bundeswehr wurde er Oberst der Reserve und stellvertretender Brigadekommandeur. Er verstarb am 1. Dezember 2003 in Bramstedt.