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Dieses Buch verändert unser Verständnis von Kunst und Kultur Was wäre aus den berühmten Malern, Schriftstellern, Komponisten und Popstars geworden, wenn niemand da gewesen wäre, um sie zu inspirieren, zu trösten, zu korrigieren, zu managen, zu lieben? Von den antiken Musengöttinen hin zu Christiane Vulpius, Anna Dostojewskaja, Gala Dalí, Véra Nabokov, Constanze Mozart, Uma Thurman und vielen anderen erzählt Elisa von Hof von den Frauen, die unsere Kunst und Kultur prägen - und die kaum anerkannt oder sichtbar gemacht werden. An wen denken wir, wenn wir von einer Muse sprechen: vielleicht an eine schöne, junge Frau, die sich halbnackt auf einer Chaiselongue räkelt, während ein Mann sie malt oder fotografiert? Das wäre nicht verwunderlich. Das Bild der liegenden Muse ist durch die Gemälde Tizians, Manets, Matisses und vielen anderen in unser Gedächtnis eingeschrieben. Sie dient dem genialen Künstler als Modell, Liebhaberin und Projektionsfläche. Dabei muss sie noch so viele Jobs mehr erledigen. Obwohl sehr vertraut, ist die Idee vom männlichen Genius, der allein schöpft, noch gar nicht so alt. Systematisch hat sie die Frauen - und den einen oder anderen Mann - im Umfeld des Künstlers zu schmuckem Beiwerk degradiert - und sie wirkt bis heute. Elisa von Hof wirft einen Blick hinter die Kulissen, hinterfragt unsere Vorstellungen von Kunst und Kultur und rückt die ins Scheinwerferlicht, die nicht im Programmheft stehen, dafür aber gearbeitet und oft auch gelitten haben.
Elisa von Hof, geboren 1991, studierte Geschichtswissenschaft und Deutsche Literatur in Berlin. Nach diversen Stationen arbeitet sie seit November 2023 als stellvertretende Ressortleiterin im Kultur-Segment des SPIEGEL. Sie zählte zu den Top 30 bis 30 im Journalismus und wurde mit dem Deutschen Reporter:innenpreis ausgezeichnet.