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Franz Hessel: Von den Irrtümern der Liebenden. Eine Nachtwache Erstdruck: Ernst Rowohlt Verlag, Berlin, 1922. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2026. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Berlin im Jahr 1919. In einer Nacht voller Dunkelheit, Musik und flüchtiger Begegnungen versammelt sich eine kleine Gesellschaft in einem Künstleratelier. Zwischen Kerzenlicht, Punsch und Müdigkeit beginnen sie, Geschichten zu erzählen - Geschichten von verfehlter Liebe, unerfüllter Sehnsucht, Täuschung und Leidenschaft. Franz Hessel entfaltet ein schillerndes Panorama der Zwischenkriegszeit: mondäne Frauen, verlorene Offiziere, träumende Künstler und Liebende, die einander nie ganz erreichen. Jede Erzählung öffnet eine neue Welt zwischen Sinnlichkeit und Einsamkeit, zwischen Spiel und Abgrund. 'Von den Irrtümern der Liebenden' ist ein melancholisches, elegantes Kaleidoskop menschlicher Beziehungen - voller Atmosphäre, feiner Ironie und bittersüßer Schönheit. Über den Autor: 1880 in Stettin als Sohn eines Bankiers geboren, studiert Franz Hessel zunächst Jura in München, wechselt dann zur Orientalistik und bleibt schließlich aber ohne Abschluss. Durch das väterliche Erbe finanziell unabhängig lebt er in einer Wohngemeinschaft mit Fanny von Reventlow und Bohdan Suchocki und hat Anschluss an den Kreis um Stefan George. In Paris lernt er seine spätere Ehefrau, die Modejournalistin Helen Grund, kennen. Seit den zwanziger Jahren arbeitet Franz Hessel als Lektor und Übersetzer für Ernst Rowohlt in Berlin. Trotz des Berufsverbots der Nationalsozialisten emigriert er erst 1938 nach Frankreich, wo er wie viele Emigranten interniert wird. Am 6. Januar 1941, kurz nach seiner Entlassung, stirbt Franz Hessel an den Folgen eines in der Lagerhaft erlittenen Schlaganfalls.