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Die musikpädagogische Beschäftigung mit dem Themenfeld Rechtsextremismus und rechtsextrem kontextualisierter Musik ist seit den 1990er-Jahren stark ausgeprägt und wird in dieser Studie mit Blick auf vorgeschlagene pädagogische Strategien untersucht. Auf theoretischer Ebene werden dabei drei wesentliche Kontexte unterschieden: eine öffentlichkeitswirksame Verwendung von Musik mit entsprechender Symbolik, der Einsatz von Musik im rechtsextremen pädagogischen Umfeld und die private Nutzung von Musik durch Menschen mit rechtsextremen Einstellungen. Für die Beschäftigung in Musikunterricht und Musikpädagogik zentral ist sodann die ausführliche Legitimation des Themenfeldes. Anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse werden in der Studie einzelne Strategien herausgearbeitet, die in musikpädagogischen Fachpublikationen der letzten Jahrzehnte Erwähnung finden. Das Gesamtangebot an Strategien bietet Lehrpersonen viele Möglichkeiten, einen eigenen Umgang mit dem Thema zu finden.
Helen Hammerich ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Sie studierte die Fächer Musik und Chemie für das Lehramt an Gymnasien und war in der Geschäftsführung des Lehrkräftebildungszentrums an der hmt Rostock tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen neben der musikpädagogischen Beschäftigung mit rechtsextrem kontextualisierter Musik bspw. in der Beforschung von Praxisphasen im Lehramtsstudium.