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Der Sprössling ganzer Generationen bedeutender jüdischer Gelehrter aus Osteuropa und selbst ein Rabbiner, war Jacob Taubes (1923-1987) ein bedeutender Vertreter des Judentums in der Nachkriegszeit. Sein Weg führte ihn von seiner Geburtsstadt Wien über Zürich nach Israel, von dort nach New York und West-Berlin. Taubes war ein intellektueller Impresario, dessen Leben die Konflikte zwischen jüdischem Glauben und Christentum, aber auch den Theorien der Moderne, vor allem der Kritischen Theorie widerspiegelt. So entfaltet die Erzählung der vielen Leben dieses Professors der Apokalypse, dieses Anwalts der Utopie, seiner theoretischen Entwürfe und politischen Stellungnahmen zugleich ein ganzes Panorama der Nachkriegszeit mit Theodor W. Adorno, Gershom Scholem, Jürgen Habermas, Peter Szondi, Herbert Marcuse, Susan Taubes, Carl Schmitt, Martin Buber und vielen anderen als seinen Fürsprechern wie Gegnern.
Jerry Z. Muller, geboren 1954, ist Professor emeritus für Geschichte an der Katholischen Universität in Amerika in Washington D.C.. Zu seinen Veröffentlichungen gehören u. a. das Buch Capitalism and the Jews (Princeton University Press 2010) sowie zahlreiche Artikel u. a. in Foreign Affairs und der New York Times. Ursula Kömen übersetzt aus dem Englischen und hat u.a. Werke von Amir Tibon, Zygmunt Bauman und Jerry Z. Muller übertragen.
Einleitung: Warum Taubes?
Jichus - Wien, 1923-1936
Die Adoleszenz in der Schweiz, 1936-1947
Intellektuelle Wurzeln und die großen Themen, 1941-1946
Die Abendländische Eschatologie und darüber hinaus, 1946-1947
New York und das Jewish Theological Seminary, 1947-1949
Jerusalem, 1949-1952
Wie geht es weiter? 1952-1956
Die Jahre an der Columbia University, 1956-1966
Zwischen New York und Berlin, 1961-1966
Berlin
Das apokalyptische Moment
Deradikalisierung und Krise, 1969-1975
Ein wandernder Jude - Berlin - Jerusalem - Paris, 1976-1981
'Ach, ja, Taubes ...'
Schmitt und die Rückkehr zur politischen Theologie, 1982-1986
Schlussakt
Die Nachleben von Jacob Taubes
Fazit