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Katastrophendarstellungen in Literatur und Kunst verweisen auf einen Grundwiderspruch: Naturkatastrophen erscheinen einerseits als Herausforderung der symbolischen Ordnung, zugleich sind sie immer schon kulturell gedeutet. Die Dichtung selbst ist an der Entstehung dieser Deutungsmuster beteiligt. Sie kann jedoch nicht nur auf die eigene Deutungsleistung reflektieren, sondern sie auch problematisieren und blockieren. Vor diesem Hintergrund untersucht Laura Isengard die erzählte Naturgewalt in ausgewählten Texten des deutschsprachigen Realismus als krisenhafte 'Wahrnehmungsstörung'. Am Beispiel der erzählten Katastrophe wird die Spannung zwischen Realismus und Idealismus sichtbar gemacht. - Innovative Neubewertung des deutschsprachigen Realismus am Beispiel der erzählten Naturkatastrophe - Verknüpfung von Literatur-, Kultur- und Wahrnehmungstheorie
Laura Isengard, Studium der Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft, Universität Konstanz, und der Deutschsprachigen Literatur, Universität Hamburg. Promotion an der Universität Hamburg über Form und Funktion der erzählten Naturkatastrophe im deutschsprachigen Realismus. 2020-2025 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der DFG-Kollegforschungsgruppe "Imaginarien der Kraft". Seit 2025 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanistischen Institut der Universität Hamburg.