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The author investigates how companies based in Germany can structure sustainability standards within international supply chains in a legally effective and enforceable manner. Recognizing that human rights and environmental standards increasingly shape global trade, the study examines the contractual instruments available to integrate and operationalize such requirements. It explores the interplay between voluntary commitments and binding legal frameworks - particularly the German Supply Chain Due Diligence Act ( Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, LkSG), the EU Corporate Social Due Diligence Directive (CSDDD), the Deforestation Regulation (EUDR), and the Forced Labour Regulation (EUFLR) - against the backdrop of German contract law and the CISG. The analysis defines what constitutes an effective sustainability standard: one that can be enforced before courts or arbitral tribunals, clearly incorporated into the contract, and endowed with sufficient normative force. The study also addresses the position of sellers, who may face asymmetrical burdens, and identifies the contractual limits necessary to protect weaker parties. By combining legal analysis with practical implications, the work contributes both to scholarly discourse and to the broader pursuit of sustainable corporate governance.
Born 1994; studied law at the University of Mannheim; first state examination in law in 2020; research assistant at the University of Cologne; doctorate (Cologne) in 2025; trainee lawyer at the Regional Court of Cologne.
Einleitung
A. Einführung in die Problematik
B. Bisheriger Forschungsstand und Forschungslücken
C. Forschungsfrage, Eingrenzungen und Gang der Untersuchung
Kapitel 1: Grundlagen
A. Nachhaltigkeitsstandards als Analyseobjekt
B. Internationale Lieferbeziehungen als Analyserahmen
C. Flankierende Konzepte
D. Gestiegene Relevanz von Nachhaltigkeitsstandards in internationalen Lieferbeziehungen
E. Schlussfolgerungen für die weitere Untersuchung
Kapitel 2: Ausgewählte Nachhaltigkeitsstandards und ihre Relevanz für internationale Lieferbeziehungen
A. Gewählte Typologie und Differenzierungskriterien
B. Staatlich verpflichtende Standards
C. Freiwillige Standards
D. Nachhaltigkeitsstandards in internationalen Lieferbeziehungen als 'Smart Mix'
E. Schlussfolgerungen für die weitere Untersuchung
Kapitel 3: Die Ausgestaltung von Nachhaltigkeitsstandards im Vertrag
A. Relevanz des deutschen Sach- sowie des UN-Kaufrechts für die Untersuchung
B. Einfluss von Nachhaltigkeitsstandards auf die Leistungspflicht der Lieferung der Kaufsache
C. Einfluss von Nachhaltigkeitsstandards auf sonstige Vertragspflichten
D. Die konkrete Standardformulierung und ihre Auswirkung
E. Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen
4. Kapitel: Rechtsbehelfe bei der Verletzung von Nachhaltigkeitsstandards
A. Verletzung von Nachhaltigkeitsstandards mit Einfluss auf die Leistungspflicht der Lieferung der Kaufsache
B. Verletzung von Nachhaltigkeitsstandards als sonstige Vertragspflicht
C. Verletzung von Nachhaltigkeitsstandards und vorvertragliche Informations- und Wahrheitspflichten
D. Verletzung von Nachhaltigkeitsstandards und die Geschäftsgrundlage
E. Konzept der 'Ethischen Unzumutbarkeit' ('Ethical Hardship')
F. Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen
Kapitel 5: Nachhaltigkeitsstandards in der Wirksamkeitskontrolle
A. Wirksamkeitskontrolle außerhalb des AGB-Rechts
B. Wirksamkeitskontrolle nach AGB-Recht
C. Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen
Kapitel 6: Grenzen des Vertragsrechts
A. Ungleiche Machtverhältnisse in Lieferbeziehungen
B. Abbildung Kooperativer Maßnahmen in Verträgen
C. Komplexe, multipolare Lieferkettenstrukturen
Zusammenfassung der Ergebnisse in Thesen