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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europas - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: keine, Universität Konstanz, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 22. Gehörten Mutter-Tochter-Paare zu den Opfern der Hexenverfolgung? 23. Warum waren Verwandte besonders gefährdet? 33.1 "ab infecta radice" (von der Wurzel her krank) 43.2 Familienstreitigkeiten 53.3 Persönliche Motive Außenstehender 84. Der Stereotyp: Das Mutter-Tochter-Hexenpaar 95. Fallbeispiel: Catharina Rudeloff, Martha Kerste und Maria Rudeloff 106. Fazit 127. Literaturverzeichnis 138. Anhang 148.1 Anhang 1: Stammbaum der Familie Mauritz 148.2 Anhang 2: Stammbaum der Familie Kerste/Rudeloff 148.3 Anhang 3: Abbildung eines Mutter-Tochter-Hexenpaares 15
1. Einleitung
Während des Seminars "Hexen" fand ich die Frage, wer die Opfer der Hexenverfolgung waren, besonders interessant. Mir stellte sich die Frage, warum jemand in den Verdacht geriet, eine Hexe zu sein, ob es Muster gab, nach denen Verfahren wurde oder ob der Verdacht willkürlich auf jemanden viel. Deshalb habe ich mir als Thema für mein Referat und die Hausarbeit die Mutter-Tochter-Paare der Hexenverfolgung ausgesucht. Als ich begann, das Material für das Referat und die Hausarbeit zu sichten, ist mir aufgefallen, dass es zu anderen "typischen" Opfern der Hexenverfolgung, wie zum Beispiel: alte Frauen, Kinder, Hebammen, Männer, usw., ganze Kapitel, Aufsätze oder gar Bücher gibt, aber über Mutter-Tochter-Paare wenige Informationen zu finden waren. Daraus folgend ergab sich für mich die Frage, ob Mutter-Tochter-Paare überhaupt zu den typischen Opfern der Hexenverfolgung gehörten. Diese Frage möchte ich zu Beginn der Hausarbeit beantworten, daraufhin werde ich ein paar Gründe nennen, warum Verwandte oft Opfer der Hexenverfolgung wurden. Danach gebe ich einen kurzen Überblick über die stereotypischen Vorstellungen der damaligen Zeit in Bezug auf Mutter-Tochter-Paare und zum Schluss werde ich ein Fallbeispiel eines Prozesses gegen ein Mutter-Tochter-Paar näher beleuchten.