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Das deutsch-US-amerikanische Verhältnis befindet sich aktuell in einer Krise. Zugleich bildet dessen Stabilisierung angesichts wirtschaftlicher Verflechtungen und globaler, nur multilateral zu lösender Herausforderungen besonders für Deutschland ein wichtiges strategisches Anliegen. Die vorliegende Studie widmet sich der Praxis der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) in den USA und fragt, inwieweit diese zur Förderung der transatlantischen Beziehungen beitragen kann. In einer interdisziplinären Untersuchung wird die Kulturelle Programmarbeit der deutschen Mittlerinstitutionen Villa Aurora in Los Angeles, German Historical Institute in Washington, D.C. und 1014 — Space for Ideas in New York City zwischen 2021 und 2023 analysiert. Basierend auf einem Theorieteil, in dem Kulturbegriffe des transatlantischen Raums eruiert und die aktuellen Desiderate der AKBP systematisiert werden, analysiert Milena Rinck im empirischen Teil ausgewählte öffentliche Kulturveranstaltungen. Grundlage hierfür bildet eine zweiteilige Forschungsfrage, die nach den vermittelten Kulturbegriffen sowie den dadurch verfolgten politischen und institutionsspezifischen Zielen fragt. Neben Erkenntnissen zu den facettenreichen Formaten und Inhalten der Kulturellen Programmarbeit und deren Potenziale und Limitationen für die AKBP findet durch die Gegenüberstellung von Theorie und Praxis auch die Identifizierung verschiedener Konfliktlinien statt, auf denen die Kulturelle Programmarbeit navigiert werden muss.
Milena Rinck ist Kulturmanagerin und promovierte Nordamerikanistin der LMU München. Ihre Forschungsinteressen liegen in den Bereichen transatlantischer Kulturaustausch, Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums in den USA und Exilliteratur. Nach Tätigkeiten bei Villa Aurora & Thomas Mann House und am Leo Baeck Institut – New York | Berlin ist sie derzeit die Wissenschaftliche Koordinatorin des Projekts „Konflikte lösen!“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Einleitung.- Methodologie.- Die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik als Handlungsfeld.- Kulturbegriffe im transatlantischen Kontext.- Das 1014 – Space for Ideas.- Das German Historical Institute Washington.- Villa Aurora.- Vergleichendes Fazit: Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Kulturellen Programmarbeit der drei Mittlerinstitutionen.
E-Mail: ProductSafety@springernature.com