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Wie kann autobiografisches Theater zur Selbstbildung beitragen? Ausgehend vom dokumentarisch-autobiografischen Theaterstück 'Days on the Way' fragt Sama Mousavi, wie die performative Darstellung eigener Lebensgeschichten Bildungsprozesse anstößt. Dabei verbindet sie künstlerisches Arbeiten mit wissenschaftlicher Reflexion und pädagogischem Denken und nutzt eine autoethnografische Herangehensweise. Basierend auf Hans-Christoph Kollers Konzept transformativer Bildung und ergänzt durch Ansätze von Ricœur, Butler, Schulze, Dewey, Schön, Buck und Waldenfels ergeben sich so neue Perspektiven auf das autobiografische Theater als Raum ästhetischer Erfahrungen, Selbstreflexion und gesellschaftlicher Erkenntnis.
Sama Mousavi (Dr. phil.), geb. 1989, ist Theaterkünstlerin und Forscherin aus der iranischen Diaspora. Sie arbeitet international in Iran, Deutschland und Kanada. Ihre Praxis verbindet Regie, Performance und Theaterpädagogik mit kunstbasierter Forschung zu dokumentarischem und autobiografischem Theater sowie zu Selbstbildungsprozessen im performativen Kontext. Durch die Verbindung von künstlerischer Praxis und wissenschaftlicher Reflexion entwickelt sie neue Perspektiven auf die Beziehung zwischen Kunst, Bildung und Identität.