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Die Untersuchung zeigt, dass Bilder, die im Rahmen filmischer Arbeitsprozesse - insbesondere zur intersubjektiven Vermittlung von Vorstellungen und zur Planung der Einstellungen - erzeugt werden, als Aktanten zu betrachten sind, die in den kreativen und produktionellen Handlungsverkettungen wichtige Funktionen erfüllen und somit eine kontextabhängig verschieden ausgeprägte Handlungsmacht entfalten.
Um bildliche agency, die aus der Konstellation heterogener Entitäten und ihrer Relationen erwächst, theoretisch wie auch analytisch greifbar zu machen, wird ein netzwerktheoretischer Zugriff aus der Verschränkung der Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) mit der Theorie von Identität und Kontrolle (TIK) sowie phänomenologischen, semiotischen und bildtheoretischen Positionen entwickelt und vornehmlich an Arbeitsprozessen und bildlichen Artefakten aus den Filmproduktionen von Metropolis (Fritz Lang, D 1927) und Nightfall (Josefine Scheffler, D 2019) in Form von Mikroanalysen demonstriert.
Thorsten Singer, Jahrgang 1984, lebt in Fürth/Bayern, arbeitet als Lektor in Nürnberg und promovierte 2025 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Fachbereich Medienwissenschaft. Er publizierte unter anderem die Monographie Film als Experimentalsystem (2019). Zudem ist er als Maler, Musiker und Filmemacher tätig, bspw. führte er Regie beim Dokumentarfilm At Work with Stephan Haimerl von 2018.