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Als Sahra mit ihrem Ehemann nach Nepal fährt, hofft sie, dass nun ein Lebensabschnitt der Unbeschwertheit beginnt, den die beiden freiberuflich tätigen Rentner ohne finanzielle Sorgen beginnen. Doch in dem fremden Land werden beim Blick in die offenen Gesichter der Menschen schmerzhafte Erinnerungen in Sahra wach. Die Erinnerung an eine lang zurückliegende Begegnung mit einem Menschen, der ihr einst sehr viel bedeutet hat, und der nie ganz aus ihrem Leben verschwunden ist: Rafael. Kennengelernt hatten sie sich in der DDR in den 1980er-Jahren während ihrer gemeinsamen Ausbildung. Rafael, ein hochbegabter junger Mann aus Mosambik, hatte in kürzester Zeit Deutsch gelernt und war mit anderen jungen Landsleuten voller Hoffnung auf Bildung und eine bessere Zukunft in die DDR gekommen. Sahra, eine kluge und eigenwillige junge Frau war dagegen in der DDR ein "gebranntes Kind". Zwischen den beiden entsteht fast sofort eine Nähe und es scheint, als könnten sie die staatlichen Grenzen und das System überwinden. Doch der Tag an dem Rafael in seine Heimat zurückkehren muss, rückt näher - und obwohl dort Krieg herrscht, können sie gegen das vertraglich festgelegte Ende seines Aufenthalts nichts ausrichten. Getrennt verfolgen beide ihre Ziele, jeder auf seinem eigenen Weg. Erst viele Jahre später eröffnet sich die Möglichkeit einer erneuten Begegnung. Doch was wird dieses Zusammentreffen bringen und - können sie die Vergangenheit wirklich hinter sich lassen?
Ulla Spörl wurde 1955 im thüringischen Schleiz geboren, durchlief die DDR-übliche Schulbildung und flüchtete kurz vor dem Abitur nach Westberlin. Familiäre Gründe zwangen sie, in die DDR zurückzukehren, wo sie ihren Wunschberuf Journalistin nicht mehr ergreifen durfte. Nach Stasi-Haft, einer Zwangslehre mit Arbeitsplatzbindung in der Produktion und zehn Jahren Qualifizierungsverbot gelang ihr in den 1980er-Jahren der Abschluss als Industriemeisterin und die Aufnahme eines Pädagogikfernstudiums. Nach der Wende engagierte sie sich in einem Verein für die Opfer von SED-Willkür und begann, literarisch tätig zu werden. Seit 2005 arbeitet sie als freiberufliche Sachbuchautorin im regionalgeschichtlichen Bereich und seit 2008 als Romanautorin. Im Jahr 2010 erhielt sie das Hermann-Kesten-Stipendium der Stadt Nürnberg für Autoren und Journalisten aus zwölf internationalen Partnerstädten der fränkischen Metropole. Von Ulla Spörl wurden bisher sechzehn Sachbücher sowie siebzehn Romane in zehn Verlagen veröffentlicht.