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Regensburg schweigt nicht. Es archiviert. Als ein siebzehnjähriger Student tot im Nebel der Winzerer Höhen gefunden wird, spricht die Presse von einem gescheiterten Raubüberfall. Kriminalhauptkommissar Erik Wolff weiß es besser. Drei Minuten, die auf einer stehenden Golduhr fehlen. Ein aufgeschlagenes Anatomiebuch. Und ein städtisches Überwachungssystem, das zur Tatzeit präzise "ausfällt". Wolff kennt das Gewicht des Schweigens. Zwei Jahre nach einem fatalen Verfahrensfehler in Berlin wurde er nach Bayern versetzt. In der Domstadt gilt nicht, wer laut handelt. Sondern wer protokolliert. Die Staatsanwaltschaft drängt auf vorläufige Einstellung. Die Stadtverwaltung fordert "Kontinuität". Einflussreiche Berater, undurchsichtige IT-Verträge, ein digitalisiertes Freigabesystem alles deutet auf eine administrative Säuberung hin, die keine Spuren hinterlassen darf. Doch Wolff liest zwischen den Zeilen der Akten. Jede Lücke ist ein Hinweis. Jede digitale Signatur ein Alibi. Und jedes behördliche Protokoll birgt die Wahrheit, die niemand laut aussprechen will. Während die Ermittlungen an forensischen Grenzen und justiziellen Fristen stoßen, muss Wolff entscheiden: Gehorcht er dem System, oder liest er es zu Ende? Der Stein der Stadt ist kein Krimi über schnelle Schüsse. Es ist ein Roman über die Langsamkeit der Gerechtigkeit, die Architektur des Schweigens und den Preis, den eine Institution zahlt, um ihre Fassade zu wahren. Authentisch recherchiert, forensisch präzise und atmosphärisch so greifbar wie das Kopfsteinpflaster der Regensburger Altstadt. Für Leser, die Spannung nicht in Action suchen, sondern in der Lücke zwischen dem, was gesagt wird, und dem, was archiviert ist. Für Fans realistischer Polizeiverfahren, justizieller Präzision und Regionalkrimis, die nach dem letzten Seiten noch lange nachhallen. Tauchen Sie ein in einen Fall, bei dem die Wahrheit nicht erobert wird. Sondern freigegeben.