Die Biografie Kafka's Last Love von Kathi Diamant erzählt die Geschichte von Dora Diamant, Franz Kafkas letzter Lebensgefährtin.
Dora war es, die Kafka dazu bewegte, sein Elternhaus zu verlassen und mit ihr in Berlin zu leben. Nach seinem Tod bewahrte sie zahlreiche seiner Manuskripte auf – Dokumente, die später von der Gestapo beschlagnahmt wurden und bis heute als verschollen gelten.
Kathi Diamant ist Autorin und Professorin an der San Diego State University. Sie ist Gründerin des Kafka Project, das sich der Suche nach den verlorenen Schriften Franz Kafkas widmet. Für ihre Biografie recherchierte sie über viele Jahre in internationalen Archiven und wertete bislang unbekannte Quellen aus.
Die Lesung findet auf Englisch und Deutsch statt.
Am 29.08.2026 werden über 100 Kinder an der Papageon-Grundschule neu eingeschult. Jedes Kind bekommt an diesem Tag eine Lesetüte gefüllt mit einem Erstlesebuch, einer Lesehilfe und einem Anhänger für die Kinderzimmertür: >BItte nicht stören. Ich lese.< Die Tüten wurden von älteren Kinder der Papageno-Grundschule im Rahmen eines Projektes im Kunstunterricht mit gemalten Bildern und kleinen Texten gestaltet.
Die schönsten Lesetüten hängen jetzt bei uns aus, bevor sie dann Ende August verschenkt werden.
Die "Lesetüten" sind ein Projekt der IG Leseförderung des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, das die Neugier und die Lust am Lesen bei Schulanfänger:innen wecken möchte - eine schöne Anregung, um Schulanfänger:innen zum Lesen animieren.
Am 29. August eröffnen wir eine Ausstellung zu Sergei Paradschanov in unserer Galerie. Zur Eröffnung geben Ekkehard Maaß, Holger Wendland, Yuri Mechitov und Sawen Sargsyan Einblicke in Werk und Leben des visionären Filmregisseurs und Künstlers.
Die Ausstellung ist bis zum 26. September zu sehen.
Moderation & Gespräch: Jörg Braunsdorf und Sarah Dornhof
Musikalische Begleitung: Matthias Bauer, Kontrabass
Einlass ab 18 Uhr
Zum Buch
Eine junge Psychologin fühlt sich durch die gesellschaftlichen Verhältnisse in ihrer Freiheit eingeschränkt und fragt sich immer wieder, was normal ist und warum ihr das Normale oft so befremdlich vorkommt. Ist es ein Nachhall auf die Nazizeit? Oder ein Abbild der DDR mit ihren Normen und Zwängen, der gefühlten Enge? Auf der Suche nach Orientierung blickt sie mit fremden Augen auf ihr eigenes Leben bei der Begegnung mit Magda, die während des Krieges Kinder aus dem jüdischen Ghetto geschleust hat und viele Jahre später mit autistischen Kindern arbeitet; bei ihrer Arbeit im Krankenhaus Herzberge, als sie in der Psychiatrie unvermutet auf einen alten Schulfreund trifft; oder in einer Beratungsstelle, wo sie gemeinsam mit Familien den persönlichen Spielraum für Veränderung erkundet. Immer wieder zeigt sich, wie sehr das Politische das Private durchdringt: Persönliche Biografie wird zum Brennglas kollektiver Geschichte.
Stimmen zum Buch:
"Es ist imponierend, wie die Protagonistin, eine junge Psychologin, sich aus der Enge der DDR herausgearbeitet hat und nicht allein im Westen nach neuen Antworten sucht, sondern sich auch auf die Reise in den Osten begibt, um ihr eigenes Leben zu hinterfragen."
Jens Reich
"Was mich in Weltzeituhr fasziniert, ist die leise warme Intonation, mit der das Recht auf das Private verteidigt wird."
Katja Petrowskaja
Die Autorin Helga Kurzchalia ist Psychotherapeutin und Autorin. Mit dem Roman "Haus des Kindes" und der Neuerscheinung "Weltzeituhr" hat sie eine literarische Spurensuche im Herzen Ost-Berlins geschaffen, die dokumentarische Genauigkeit mit erzählerischer Originalität.
Save the Date:
Die Lange Nacht des Klimas 2026 am Samstag 12.09.2026 ab 16 Uhr in der Kulturfabrik Moabit - GOLDA BOOKS ist wieder mit einem BÜCHERTISCH dabei.
Mit guter Stimmung gegen schlechtes Klima.
#Wissen - Impulsvorträge und Panels
#Fühlen - Food, Film, Musik, Performance, Interventionen
#Handeln - Foren, Diskussionen, Workshops
Die ersten Eckdaten für das Programm 2026 veröffentlichen wir in Kürze.
Lesung und Gespräch, Moderation: Daniel Sigge
Das Trauma umgibt uns anscheinend überall: Das Selbst ist verletzlich und das emotionale Gerüst fragil - und wir leben in Zeiten, in denen es scheint, dass jeder sein eigenes Paket Traumata mit sich herumträgt. Dabei verwässert die Bedeutung des Wortes zunehmend - denn alles kann plötzlich "triggern". Doch was ist ein Trauma überhaupt? Wie äußert es sich? Was sagt das Gehirn dazu? Und was der Körper? Und welche Formen der Heilung gibt es? Die besondere Perspektive der eigenen Betroffenheit verknüpft Julia Tautz mit Erkenntnissen aus Medizin, Psychologie, Geschichte, Kulturwissenschaften und Poesie.
Julia Tautz, geb. 1989, studierte Kulturwissenschaften, ästhetische Praxis sowie Vergleichende Literatur- und Kunstwissenschaft. Sie arbeitet als freie Lektorin, Journalistin und Autorin in Berlin.
Tickets im Laden, an der Abendkasse oder im Vorverkauf über Eventim:
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