Veranstaltungen

 

Marek Torčík "Was die Zeit nicht nimmt" LESUNG

25.06.2026 19:30 Uhr

Veranstaltungsort: Golda Books, Anklamer Straße 39, 10115 Berlin
Preis: 8/5 Euro

Ein Anruf in der Nacht – und die Vergangenheit kehrt zurück.

Ein nächtliches Gespräch mit der Mutter führt Marek wieder in seine Jugend. Zurück in eine Familie mit dysfunktionalen Mustern und in ein Umfeld, das Andersartigkeit bestraft. Als queerer Junge in einer konservativen Industriestadt ist Mobbing Mareks ständiger Begleiter. Und die politischen und wirtschaftlichen Umbrüche von 1989 belasten nicht nur ihn, sondern die ganze Familie – in Form von Armut, Alkoholismus und Gewalt.

Melancholisch, fragil, vor allem aber hoffnungsvoll beschreibt Torčik die Identitätssuche eines jungen Mannes mit dem Mut, zu sich selbst zu stehen. "Was die Zeit nicht nimmt" wurde bisher in 27 Sprachen übersetzt und ist der international erfolgreichste tschechische Roman seit Jahrzehnten.

Marek Torčík  "Was die Zeit nicht nimmt" LESUNG

 

Rebellinnen Zu Fuß LESUNG und LITERARISCHER SPAZIERGANG

03.07.2026 18:00 Uhr

Veranstaltungsort: Mitte Museum Pankstraße 47 13357 Berlin und Golda Books

18:00 Uhr Lesung und Gespräch im Mitte-Museum
19:00 Uhr Literarischer Spaziergang durch Berlin-Mitte
20:00 Uhr Lesung und Ausklang bei GOLDA books and more mit der Autorin Anneke Lubkowitz

Es ist kein Zufall, dass Caspar David Friedrichs berühmtes Bild Der Wanderer über dem Nebelmeer einen Mann zeigt: Der Naturraum wird hier als Männerdomäne markiert. Frauen spielten als historische und literarische Wanderinnen selten eine Rolle. Anneke Lubkowitz, selbst von der Stubenhockerin zur Ausflüglerin geworden, hat sich aufgemacht, ihre Vorgängerinnen aufzuspüren und zu würdigen.

Sie nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise voller überraschender Geschichten. Auf ihren Touren begegnet sie: Sophie von La Roche, Bettina Brentano, Karoline von Günderrode, Mary Shelley, Annette von Droste-Hülshoff, Mathilde Franziska Anneke, Emmy Hennings, Else Lasker-Schüler, Simone de Beauvoir, Annemarie Schwarzenbach und Octavia E. Butler.

Anhand dieser Frauen zeigt sich, dass Wandern sehr viel mehr ist als das Erobern von Landschaften. Es geht vor allem um Autonomie und Freiheit – und den weiblichen Blick auf die Natur.