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Einmal mit dem Wind um die Welt ohne Segelschein und Erfahrung über die großen Weltmeere? Vincent Goymann und sein Schulfreund Tim Hund haben es gemacht: Nach dem Abitur stachen sie 2018 von Fehmarn aus in See - und brachten sich unterwegs vom Navigieren und Nachtfahren, von Hafenmanövern bis hin zum Reparieren kaputter Segel alles Wichtige bei. Über 100.000 Menschen haben die ungewöhnliche und mutige Weltreise der "Segeljungs" Vincent Goymann und Tim Hund auf YouTube und Instagram verfolgt. Nun erzählt Vincent in seinem Buch die Geschichten hinter den Bildern auf ihren Social-Media-Kanälen. Und berichtet von schweren Gewittern und vermeintlichen Piraten; vom Tauchen mit Walen, von glutroten Sonnenaufgängen, einsamen Inseln und Korallenriffen.
Ein zutiefst sympathischer Abenteuerbericht über Freundschaft und Zusammenhalt, Zuversicht und die Verwirklichung eines Traums.
Stimmen zum Buch: "Mit ihrem Abenteuer haben sie den Traum vieler Menschen gelebt: einmal die Welt auf eigene Faust erleben!" (Zervakis & Opdenhövel, ProSieben)
"Dass den Segeljungs die Sympathien zuflogen, mag an ihrem jugendlichen Übermut liegen, aber auch an ihrer authentischen Art zu erzählen." (Süddeutsche Zeitung)
Eisiger Wind schlägt an die Fenster der Kurklinik. Im Innern ein Gewirr von Treppen, Gängen, Stimmen. Eine ungleiche Gesellschaft hat sich im "Spiegelsaal" zusammengefunden. Darunter auch Nelli, kaum keine Teenagerin mehr und schon gezeichnet von Krankheit und Enttäuschung, geradezu süchtig nach Leben. Immer wieder bricht sie aus dem Klinikalltag aus. Oder Andre-, der Berufssoldat, gerade erst aus Afghanistan zurückgekehrt, dessen zuvorkommendes Auftreten nicht ganz zu dem passen mag, was tatsächlich in ihm vorgeht, und der wohl mehr als nur ein Geheimnis verbirgt. Eine der "Insassen", wie sie sich selbst scherzhaft nennen, ist Eva. Die Ich-Erzählerin findet in den Lebensgeschichten der anderen die Brüche in ihrer Existenz wieder und taucht dabei tief ein in ihre Vergangenheit.
Sie alle suchen "Heilung". Und im scheinbar Trennenden findet sich eine nicht zu leugnende Gemeinsamkeit: Sie alle sind zerbrechliche Fremdko-rper in einer Welt, in der die eigene Haut nicht dick genug sein kann.
Durch die Unmittelbarkeit des Erzählens werden in diesem vielschichtigen Mosaik der Psychogramme eine ganz besondere Spannung und Nähe erzeugt.