Das bewegende Panorama deutsch-jüdischen Lebens im Laufe eines turbulenten Jahrhunderts - »Ein großer Gesellschaftsroman (...) - brillant geschrieben.« Elke Heidenreich, Der Spiegel
»So war's eben« erzählt das Durchschnittsleben von reichen und bescheidenen Familien in der Zeit von 1898 bis in die fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Während die Geschicke der Familien ihren Lauf nehmen, tobt der Erste Weltkrieg, die Weimarer Republik mit ihren Wirrnissen und Kämpfen zwischen Rechten und Linken. Nach einer Familienfeier am 30. Januar 1933, die fast alle Figuren des Romans versammelt, beginnt die Emigration nach Prag und Paris, später nach London und in die USA; erzählt wird von den immer größeren Problemen der Emigranten und der zurückgebliebenen Juden, den Selbstmorden, Deportationen und der Vernichtung einer Mischehe. Gabriele Tergit wollte das Leben ihrer Generation mit allen Hoffnungen, Enttäuschungen und Lebensbrüchen schildern, »unsere ganze blödsinnige Welt von 1932« wollte sie einfangen, die Generationen von Vertriebenen, bis hin zu den jüdischen Flüchtlingen in New York, die Grete, Tergits Alter Ego, Anfang der fünfziger Jahre besucht...
"Irgendwann nimmt mir jemand Blut ab. Ich liege einfach nur da und bin froh, dass ich atmen kann. In meinem Kopf denke ich, gleich kommt jemand rein und sagt: "Sie haben eine dicke Lungenentzündung, wir bringen Sie jetzt auf die Siebte und dann bleiben Sie ein paar Tage zur Beobachtung hier.” In drei Tagen bin ich hier wieder raus.
Aber nein, der "Soldat” kommt rein und sagt: "Es sieht nicht gut aus. Die Ärztin wird Ihnen das gleich erklären.” Der Soldat ist komischerweise etwas netter zu mir und ihre Körpersprache hat sich verändert.
Dann steht eine Frau vor mir und stellt sich als die Ärztin vor, die mir das jetzt alles erklärt. Das Fachgebiet, das sie hinter ihren – mir in diesem Moment viel zu langen – Namen anhängt, habe ich noch nie gehört. Zumindest dringt es nicht in mein Gehirn. Sie guckt mich schief an und atmet so schwer wie Ritze eben, aber freundlicher. Sie sagt: "Ich sage es Ihnen jetzt ganz unverblümt – Sie haben Leukämie. Sehr schwer. So schwer, dass wir Sie hier nicht behandeln können, wir bringen Sie jetzt sofort in eine andere Klinik.” Ich schlucke irgendetwas ganz Schweres runter und nicke nur. "
Ich bin am 11. September 1976 geboren und lebe im Rheinland – genau zwischen urbanem Trubel und ländlicher Ruhe. Seit mehr als drei Jahrzehnten bin ich in der Werbebranche zuhause und habe dort gelernt, wie man Geschichten so erzählt, dass sie im Kopf bleiben. Am liebsten schreibe ich aber so, wie es gerade aus meinem Kopf kommt: direkt, laut und manchmal ein bisschen schräg.
Mein Debüt NOT MY DEADLINE entstand aus einer Geschichte, die ich mir niemals ausgesucht hätte, die ich aber mit Vertrauen, Ehrlichkeit und einer großen Portion Humor überlebt habe. Schreiben war für mich schon immer Therapie und Ventil, jetzt halt mit ISBN.
Wenn ich nicht schreibe, denke ich mir gern aus, wie das Leben noch so laufen könnte – ohne Deadlines.
In Kooperation mit der City-Buchhandlung stellt Jorgos Flambouraris in der Stadtbibliothek Dormagen, bei leckerem Gebäck, Kaffee und Tee, seit über 30 Jahren seine persönliche Auswahl neuester Literatur vor.
Ein muss für Literaturliebhaber.
Es ist nicht einfach, die schier endlose Mischung verschmelzender Einflüsse im Spiel dieses erstaunlichen Streichmeisters zu beschreiben ... Er bewegt sich von einem klassischen Anfang mit
fast höflicher Musik über den Kontinent bis zum Blues des Mississippi-Deltas, von den Balearen bis zum Balkan, und dann zurück in die Vereinigten Staaten. Ein spanischer Blues entwickelt sich zu
Zigeunermusik, reist nach Osteuropa, mit einem Schuss Paco de Lucia, dann einem Hauch Delta-Melodien und mehr. Auch Einflüsse von Richie Blackmore, Joaquin Rodrigo, J. J. Cale und sogar J.
S. Bach sprechen für sich. Claude Bourbon hat ein tadelloses Timing und schafft auf sechs Saiten Dinge, die einfach erstaunlich sind. Erleben Sie eine atemberaubende akustische Fusion aus Blues,
Jazz, Folk, Klassik und spanischer Gitarre.
Claude Bourbon beschreibt sich selbst treffend als Musikkünstler.
"Er nutzt eine Vielzahl von Musikinstrumenten, um eine Landschaft zu malen, die wir alle entweder persönlich oder in unseren Träumen besucht haben." Mary Pat Cooney – FolkWorks "
"Eine atemberaubende akustische Fusion aus Blues, Jazz, klassischer und spanischer Gitarre von einem atemberaubenden Gitarrenvirtuosen…" Altadena News, USA
Kiwi-Dream-Folk-Künstler
"Ganz, Ganz Toll!" - YouFM Frankfurt
"Hochemotionalen" - Süddeutsche Zeitung
"...lediglich seine Gitarre und Songs, die nur so vor positiver Energie strotzten" - RP Online
"Seine Liebe zur Musik ist nicht nur vom ersten Lied an zu spüren, sie steckt an." - Merkur
Wenn dir die Musik von SYML, Vance Joy und George Ezra gefällt, wirst du sicher auch Mathew James White zu schätzen wissen. Der gebürtige Neuseeländer und mittlerweile seit Jahren in Deutschland ansässige Musiker wird aufgrund seines Repertoires voller eingängiger Melodien oft mit den genannten Größen des Musikbusiness verglichen.
Bekannt für seine emotional aufbauenden Kompositionen, die gleichzeitig beruhigend und stimmungshebend wirken, ist seine Musik – am besten als "Kiwi Dream Folk" beschrieben – unter anderem auf Netflix und MTV (UK) zu hören. Er befindet sich regelmäßig auf Europa-Tour und hat dabei über die Jahre eine starke und stetig wachsende Fangemeinde aufgebaut – oft spielt er vor ausverkauftem Haus. Ein Karriere-Highlight war sein Auftritt beim Blue Balls Festival 2017 in Luzern, wo er neben Stars wie David Gray, Peter Doherty und José González auftrat.
Während er weiterhin mit Begeisterung auf Tour geht, fokussiert er sich gleichzeitig auf das Schreiben und Komponieren für Fernsehen. Dies führte dazu, dass sein jüngster Song "Only The Light" - eine Alt-Pop-Hymne - in der US-amerikanischen Netflix-Miniserie "From Scratch" platziert wurde.
Bis heute hat er acht Alben veröffentlicht, drei davon exklusiv auf seiner Homepage - "We're Home Now (2023)," "Getting Through This With Positive Sounds (Bonus Special Edition)" (2021) und "Old and New" (2019). Sein viertes Album, "I'm Thinking of You" (2017), ist sein bisher persönlichstes Werk, das stark vom Verlust seines ersten Sohnes im Jahr 2014 beeinflusst wurde.
m letzten Jahrzehnt dominierte Guy Verlinde die belgische Bluesszene und tourte ununterbrochen durch Europa. Er nahm in 15 Jahren 16 Alben auf und spielte in zahlreichen renommierten Clubs und auf internationalen Festivals, wo er mit Größen wie B.B. King, John Fogerty, Tony Joe White, Santana, John Hiatt, Canned Heat, Jeff Beck … auftrat. Heute spielt er als Akustik-Duo, wo er seine intensiven Bluessongs zum Besten gibt. Guy ist einer der wenigen belgischen Blueskünstler, die sich in Europa einen soliden Live-Ruf erarbeitet haben, da er es immer versteht, sein Publikum mit seinen Geschichten und Liedern zu berühren. Seine Live-Shows sind von hoher Qualität und er wird oft mit Künstlern wie Doug MacLeod, Ian Siegal, Hans Theessink und Guy Davis verglichen, mit denen er in der Vergangenheit mehrmals gespielt hat. Guy gewann 2024 den Belgian Blues Award für den besten Solo-/Duo-Act.
Seit einigen Jahren bildet er ein festes Duo mit dem jungen talentierten Pianisten Tom Eylenbosch. Im Laufe der Jahre erweiterte Tom sein musikalisches Fachwissen und spielt nun auch Gitarre, Hammond-Orgel und Banjo. Inspiriert von Künstlern wie Jerry Lee Lewis, Dr. John, Otis Spann, entwickelte Tom seinen einzigartigen Stil und Sound. Mit 16 Jahren war er einer der jüngsten Klavierlehrer Belgiens.
Ein Guy Verlinde-Konzert ist eine musikalische Reise voller Geschichten über Liebe, Hoffnung, Auferstehung die die heilende Kraft der Musik hervorhebt. Guy ist ein eleganter Entertainer und ein wunderbarer Geschichtenerzähler. Mit seinen Geschichten und Liedern versteht er es, sein Publikum zu erreichen und es mit einer großen Portion Positivität nach Hause zu schicken. Einen solch fulminanten Auftritt wie in den Jahren zuvor , wünschen wir uns auch bei dem diesjährigen Konzert.
Seit der Gründung von Tierra Negra im Jahr 1997, können die beiden Gitarristen Raughi Ebert und Leo Henrichs auf eine aussergewöhnliche internationale Karriere zurückblicken. Ihr erstes Konzert fand gleich in Montreal, Kanada, statt â€" und zog unmittelbar einen Plattenvertrag mit dem grössten kanadischen Indie-Label nach sich.
Der internationale Erfolg ihrer Musik brachte Konzerte in vielen verschiedenen Ländern mit sich. Tierra Negra gastierte auf den bedeutendsten Gitarrenfestivals der USA und gab Master Class Workshops an den Universitäten in Chicago, Peoria, Malibu und der Los Angeles Music Academy. Zusammen mit der aus Nashville stammenden Gitarristin Muriel Anderson tourten sie sechzehn Mal durch insgesamt dreißig Bundesstaaten der USA.
Auch nach Asien brachte sie ihre Musik. So zum Beispiel auf das "International Fingerstyle Guitar Festival" in der renommierten Oriental Music Hall in Shanghai, nach Singapur und Seoul in Südkorea.
Inzwischen hat Tierra Negra insgesamt fünfzehn CDs veröffentlicht. Auskopplungen ihrer Kompositionen sind auf allen relevanten Gitarren-Compilations erschienen. Sie schufen Film- und Fernsehmusik für das öffentlich rechtliche Fernsehen in Deutschland. Ihre beiden, bei Truefire Inc. als DVD und Abostream erschienenen Lehrwerke "New World Flamenco" und „Magic Gypsy Chords & Rhythms“, wurden dort zu Bestsellern.
Im Frühjahr 2001 stellte Tierra Negra auf der Internationalen Frankfurter Musikmesse erstmals die „Tierra Negra Gitarre“ vor, die noch im selben Jahr in den Fachhandel kam. Seit 2005 treten die GIPSY KINGS exklusiv mit diesen, von Tierra Negra selbst entworfenen Gitarren, auf. Erst kürzlich hatte im April 2018 das neue Tierra Negra Gitarrenmodel "Campfire" seine Handelspremiere auf der Musikmesse Frankfurt.
Tierra Negra arbeitete auf der Bühne und im Studio zusammen mit Klaus Hoffmann, Muriel Anderson, Victor Wooten, Stanley Jordan, Jack Pearson, Vince Gil, James Burton, Mark Egan, Stu Hamm, Danny Gottlieb, Paul Wertico, Bernie Dressel, Bob Brozman, Phil Keaggy, Laurence Juber, Peppino D`Agostino, Benny Chong, Don Alder, Ganesh Anandan, Beth Nielsen Chapman, DJ Ram, Ramasutra, Peter Bursch, Raphael Marionneau, Ramon Zenker, Andry Nalin. Filmaufnahmen mit den Gipsy Kings brachten sie in die Londoner Abbey Road Studios.
Seit 2021 begeistert das in Brighton ansässige Gypsy-Jazz-Trio sein Publikum.
Ihre Kombination aus dreistimmigem Gesang, einem riesigen Repertoire, das sich aus vielen Epochen und Genres des 20. Jahrhunderts speist, virtuosem Gitarrenspiel, mitreißender Bühnenpräsenz und unbändiger Spielfreude hat ihnen nicht nur in der eher konservativen Jazzwelt, sondern auch darüber hinaus ein breites Publikum begeistert – unabhängig von Alter und Musikgeschmack.
Bei den mitreißenden, unterhaltsamen und energiegeladenen Auftritten der Django Chutneys findet jeder etwas, das ihm gefällt.
Ihre ansteckende Spielfreude – ob Jazz, Blues, Folk oder Black Sabbath – hat das Trio zu einer ununterbrochenen Tournee durch Festivals, Pubs und Jazzclubs in ganz Großbritannien geführt.
Julika Elizabeth, geb. 2001, Klavier/Keyboard & Gesang.
Singer/Songwriterin aus Düsseldorf, komponiert seit dem 9. Lebensjahr eigene Songs mit englischen Texten. Darüberhinaus ein großes Repertoire an Coversongs aus unterschiedlichen Musikjahrzehnten zwischen den 60ern und modernen Hits.
Bevorzugte Genres sind Pop, Melody Rock & Indie.
Neben Liveauftritten ohne Samples und Playback arrangiert und produziert sie ihre eigenen Stücke und veröffentlicht ihre Musikvideos auf YouTube.
Seit 2016 über 200 Auftritte in privaten Zirkeln, Clubs, Szene-Kneipen, Open-Stage-Konzerten, Akustik-Slams, Open-Air-Konzerten und bei Festivals.
Mit ihren Texten greift sie Themen der jungen Generation auf, transformiert eigene Erlebnisse auf metaphorische Weise und macht das sie Bewegende der Zeit über neue Sprachbilder transparent.
Musikalisch mit schwebender Leichtigkeit der Akkordfolgen und überraschenden Kadenzen, zuweilen mollverliebt, macht sie beim Gesang moderne Anleihen (Lana Del Rey, Adele) und entwickelt zunehmend ein ganz eigenes musikalisches Profil.
Julika Elizabeth hat sich erfolgreich für die Teilnahme am deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest beworben und erreichte das Finale.
Presse
"Mit ihren Texten greift sie Themen der jungen Generation auf, transformiert eigene Erlebnisse auf metaphorische Weise und macht das sie Bewegende der Zeit über neue Sprachbilder transparent" (Express, 10.07.18)
"Musikalisch mit schwebender Leichtigkeit der Akkordfolgen und überraschenden Kadenzen, zuweilen mollverliebt, macht sie beim Gesang moderne Anleihen (Lana Del Rey, Adele) und entwickelt zunehmend ein ganz eigenes musikalisches Profil" (Rheinbote, 01.02.19)
"Danach betrat Julika Elizabeth aus Düsseldorf die Bühne. Trotz ihrer Jugend darf man sie getrost als Profi bezeichnen, denn was und wie die 18jährige auf der Bühne performt hat, war ein echter Hingucker und Hinhörer" (Neue Ruhr Zeitung, 17.12.19)
"Julika Elizabeth versinkt in der Musik und scheint fast erstaunt, wenn sie danach ihren Beifall hört." (Rheinische Post Online, 21.01.2020)
Wenn das Jahr zu Ende geht, wenn überall die Lichterketten leuchten und allenthalben »Last Christmas« erschallt, dann sorgt Ralf Kramp mit sicherem Gespür dafür, dass es nicht allzu gefühlsduselig wird. Bei ihm fließt nicht nur Glühwein, sondern auch Blut. Da trifft der Steakhammer den Weihnachtsmann, da wird die Christbaumspitze zum Mordinstrument, und da findet eine unheilbare Aschenbrödel-Sucht mit ein paar Pistolenkugeln ihr jähes Ende.
In zahlreichen bitterbösen Geschichten und Gedichten hat er sich immer wieder dem Fest der Liebe gewidmet – selbstverständlich mit dem rabenschwarzen Humor, für den er so berühmt ist. In diesem Band sind sie erstmals alle versammelt.
Wer dieses Buch liest, lacht, fröstelt – und packt gleich noch ein Exemplar als Geschenk ein.
ja, so war das...
Auftakt
Ich wurde 1963 in Euskirchen am Rande der Eifel geboren, und seither hat es mich nie sonderlich lange sonderlich weit von hier weggetragen. Ich wuchs in Schwerfen bei Zülpich und im Erzbischöflichen Internat in Bad Münstereifel auf und hatte schon früh einen Hang zu den schönen Künsten. Selbstverfasste Geschichten mit damals schon verdächtigem "kriminellem" Inhalt füllten Kladde um Kladde, Karikaturen von meinen Lehrern fanden sich in jeder Ecke meiner Schulbücher. Zunächst machte ich eine Ausbildung als Maler und Lackierer, später machte ich mich als Karikaturist selbstständig. Für den "Kölner Stadt-Anzeiger" zeichnete ich zahllose Karikaturen, und für den Kölner Rosenmontagszug entwarf ich Karnevalswagen.
BerndorfDer Debütant
1996 veröffentlichte ich meinen ersten Kriminalroman "Tief unterm Laub". Dies wäre nie geschehen, wenn mich das gütige Schicksal nicht mit Jacques Berndorf zusammengeführt hätte, dem Meister des Eifelkrimis. Mein halbfertiges Manuskript, so riet er mir damals, müsse ich unbedingt fertigschreiben. Der KBV brachte meinen Roman heraus, und seither erscheint jedes Jahr ein mindestens ein neues Buch. Die Handlungsorte meiner Geschichten sind größtenteils authentisch und hier in der Eifel zu finden. Besonderen Spaß machen mir aber auch schwarzhumorige Kurzkrimis in der Manier meiner großen Vorbilder Henry Slesar und Roald Dahl. Für mein Romandebüt "Tief unterm Laub" erhielt ich den Förderpreis des Eifel-Literatur-Festivals.
HoerbuchUnd dann kam Herbie Feldmann
Ein Jahr später erblickte im Roman "Spinner" mein Protagonist Herbie Feldmann das Licht der literarischen Welt. Dieser grundsympathische aber gleichwohl glücklose Held, der mit einem unsichtbaren Begleiter namens Julius geschlagen ist, und der von einem Kriminalfall in den nächsten hineinstolpert. Die beiden begleiten mich nun schon so viele Jahre, und es ist nicht abzusehen, wann diese Zusammenarbeit beendet sein wird. Mein Freund Kalle Pohl hat die Herbie-Feldmann-Krimis fürs Hörbuch eingesprochen.
ModerationWeitere Delikte
2002 wurde mir der Kulturpreis meines Heimatkreises Euskirchen verliehen, 2010 die "Herzogenrather Handschelle". Ich bin Mitglied der Autorengruppe "Syndikat". Anlässlich der "Criminale", der jährlich stattfindenden Versammlung deutschsprachiger Krimiautoren, moderiere ich ab und an die Verleihung des Friedrich-Glauser-Preises. Auch andere Moderationen bei "Mord am Hellweg", beim "Krimifestival Gießen" oder bei "Tatort Eifel" machen mir großes Vergnügen und bieten mir eine willkommene Gelegenheit, mal wieder in den Frack zu schlüpfen. Zudem sitze ich im Planungsteam des großen Medienfestivals Tatort Eifel und der Lit.Eifel.
www.tatort-eifel.de | www.lit-eifel.de
KinderkrimiStoff für den Nachwuchs
Die klassische Karriere eines Krimisüchtigen: Einstieg mit Enid Blyton, dann härtere Sachen von Agatha Christie und schließlich Krimi-Rauschmittel aller Art. Für die jungen Menschen, die noch am Anfang dieser Entwicklung stehen, habe ich mich auf meine Kinderkrimizeit besonnen und zur Feder gegriffen. Meine Reihe um "Das schwarze Kleeblatt" umfasst bis jetzt vier Bände und richtet sich an die 7-12jährigen.
Cover Stimmen im Wald lo
Jo Frings tritt auf den Plan
Zuerst sollte es nur der Roman "Stimmen im Wald" werden, aber dann hat mir der schlitzohrige Jo Frings, der als Heimkehrer in sein Eifeldörfchen alle glauben lässt, er habe im Ausland sein Glück gemacht, so gut gefallen, dass er in "Totholz" ein weiteres Mal ermittelte.
Allein die vielen Tricks zu recherchieren, mit deren Hilfe sich Jo durch sein Leben gaunert, hat mir schon eine diebische Freude bereitet. Es sieht so aus, als würde er demnächst noch einmal ermitteln …
BlutspurEine blutige Spur
Seit 1997 veranstalte ich gemeinsam mit Wilhelm Schäfer unter dem Titel "Blutspur" mörderische Wochenenden für Hobbykriminalisten, denen wir endlich die Gelegenheit bieten, in einem Mordfall die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen. Diese Wochenenden erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und locken mehrere hundert Menschen im Jahr in die trügerische Eifel-Idylle. Außerdem veranstalten wir Krimi-Tage, Krimi-Dinner und verschiedenste Angebote für Gruppen und Firmen im gesamten deutschsprachigen Raum.
www.blutspur.de
KBV MessestandKBV
Vor einigen Jahren habe ich den KBV-Verlag übernommen und kenne seither sowohl die Autoren- als auch die Verlegerseite des Buchgeschäfts. Das Verlagsprogramm des KBV ist groß und vielfältig, und es ist ein großes Vergnügen, neue Autoren zu entdecken und arrivierte Kollegen wie meinen Freund Jacques Berndorf zu verlegen.
www.kbv-verlag.de
Neues KriminalhausDas Kriminalhaus
Seit 2007 gibt es das Kriminalhaus. Mitten im "Zentrum des Verbrechens", der Vulkaneifel, genauer gesagt in Hillesheim, der Krimihauptstadt Deutschlands, haben meine Frau Monika und ich unser eigenes "kriminelles Reich" geschaffen und in einem großen alten Gebäude das KBV-Büro, das Deutsche Krimi-Archiv mit 30.000 Büchern, die Buchhandlung Lesezeichen mit ihrem Krimikabinett und das gemütliche "Café Sherlock" untergebracht. Damit haben wir uns einen Lebenstraum erfüllt, und es bereitet uns große Freude zu sehen, dass die Menschen offenbar großes Interesse an unserem Haus haben, denn sie strömen von nah und fern nach Hillesheim.
www.kriminalhaus.de
Moni und Ralf 2Privates
Ich lebe jetzt schon seit vielen Jahren in der Vulkaneifel, male und zeichne fast nur noch zum eigenen Vergnügen und genieße mit meiner Frau Monika, der Katze, 12 Hühnern und einem Hahn die stille Abgeschiedenheit des Landlebens in einem alten Bauernhaus im Dörfchen Flesten. Aus erster Ehe habe ich zwei Söhne, die schon auf eigenen Füßen stehen.
Wir genießen die Eifel und ihre Jahreszeiten, hegen und pflegen unseren schönen Garten, bestaunen bei einem Glas Rotwein den Ausblick auf die endlosen Weiden hinter unserem Haus, fühlen uns sauwohl in der umgebauten Scheune mit dem 6 Meter hohen Christbaum zu Weihnachten und lieben unsere Reisen nach England und Frankreich ohne Flugzeuge und ohne Tunnels.
Unser Leben ist so prall gefüllt mit schönen beruflichen Dingen, die uns so viel Spaß machen, dass Monika und ich manchmal nicht mehr erkennen können, wo der Beruf aufhört und wo die Freizeit anfängt.