Regionales

Hermsdorf - Vom Holzlanddorf zur Holzlandstadt

Hermsdorf - Vom Holzlanddorf zur Holzlandstadt

Hermsdorf, zwischen Saale und Weißer Elster gelegen, ist heute die bedeutendste Stadt des Thüringer Holzlandes. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erlebte das Dorf die wohl einschneidendsten Veränderungen in seiner Geschichte. Mit über 200 Fotos dokumentiert dieser Bildband erstmals anschaulich und lebendig die Zeit zwischen 1945 und 1990 ¿ den Neubeginn nach dem Krieg, den Wandel zur Industriestadt, die Veränderungen des Ortsbildes sowie den ¿sozialistischen¿ Alltag der Hermsdorfer zwischen Arbeit und Freizeit. Roswitha Grafe ist eine Kennerin der Hermsdorfer Geschichte und legt nach dem Erfolg ihres Bildbandes ¿Hermsdorf im Holzland¿ nun die Fortsetzung vor. Die meisten der in diesem Band gezeigten Fotos stammen aus privaten Fotoalben und sind bislang noch nicht veröffentlicht worden. Sachkundig kommentiert, laden sie zu einer spannenden und abwechslungsreichen Zeitreise durch rund 40 Jahre Hermsdorfer Geschichte ein.

978-3-86680-385-5
9,95 EUR

Nur in der Buchhandlung erhältlich!

Tel. 036601-83615

Thüringer Holzlandgeschichten, Bd. 1

Thüringer Holzlandgeschichten, Bd. 1

Zimperlich waren die Holzländer nicht, wenn sie beim Rumkaffee derbe Streiche ausheckten und die Frauen beim Strümpfestricken die Gerüchteküche brodeln ließen. Originale wie Allerweltskerl Otto, Draufgänger Willi, Gendarm Wolkenbruch und Schulmeister Fritz prägten sich ebenso ins kollektive Dorfgedächtnis ein wie ihre weiblichen Gegenstücke Drachenmiene, Lästermaul Alma und Geizkragen Martha. Panische Angst vor dem ¿Drochenviech¿ ergriff Jette und Ricke, als sie 1914 erstmals einen Flieger erblickten. Zusammen mit anderen ¿allen Wääbsen¿ werteten sie beim Federnschleißen das Dorfgeschehen aus und bei solch neumodischen Dingen wie ¿Hygchene¿ und ¿Viteminen¿ verstanden sie die Welt nicht mehr. Wie sich die Dorfgemeinschaft in Mangelzeiten mit Nahrung und Brennholz versorgte, bis hin zu ¿Leberwurst mit Strumpf¿ und ¿Ausputz¿; wie sie sich untertänigst-beflissen auf erlauchten Besuch des ¿Harzuchs¿ vorbereitete; wie Hochzeiten arrangiert und Beerdigungen ¿abgefeiert¿ wurden; warum die Dorfkirmes das größte Ereignis des Jahres war und das gerissene Handeln auf dem Jahrmarkt geradezu zur Königsdisziplin geriet; welche Bewandnis es mit dem 6. und 7. Buch Mose hatte und wie man sich einen mächtigen Hausdrachen zulegte, Fremde übers Ohr haute, Pfennigfuchsern die Leviten las, auf dem Badeteich Eis machte ¿ all das und noch viel mehr berichten diese Geschichten auf höchst unterhaltsame Weise und lassen dabei eine ganz eigene Welt wieder sehr lebendig werden.

978-3-939917-25-0
19,90 EUR

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Tel. 036601-83615

Thüringer Holzlandgeschichten, Bd. 2

Thüringer Holzlandgeschichten, Bd. 2

Der zweite Band von Werner Peuckerts „Holzlandgeschichten“ beschert uns nicht nur ein Wiedersehen mit Jette, Ricke und anderen kauzigen Originalen, sondern auch eine bunte Auswahl weiterer Begegnungen mit Gestalten, Traditionen und Besonderheiten ihrer Umgebung und der dortigen Zeit um den „ersten Krieg“. So belauschen wir das Kaffeekränzchen der Dorfklatschweiber und hören von Skatregeln ihrer Männer, von allerlei Spukgeschichten und dem Zurechtbiegen von Neuankömmlingen, die ins Dorf einheiraten oder neue Posten antreten; wir erfahren von althergebrachten Bräuchen wie „Fitschegriene“ am dritten Weihnachtstag, dem Ritual des Osterwassers und der besonderen Herausforderung des Osterfestes überhaupt sowie dem geheimnisvollen „Tun“; von lukullischen Genüssen wie Schlenkerwürsten, Leichenfingern, Schlagaschkuchen und Stachelbeerwein, von der holzländischen Quantentheorie, der Fleischerrasur, heimischen Bekleidungssitten und dem Unterschied zwischen arm und reich; der Entstehung der Felsenkeller und anderen legendären Begebenheiten und schließlich vom unverwechselbaren Kolonialwarenladen von Riedels Max, der so gut wie alles konnte und in seinen Regalen und Kisten eine ganze Welt beherbergte. Dabei haben Opa und Enkel Fritz ebenso ihre Auftritte wie „drachenverdächtige“ und schlitzohrige Nachbarn, vermeintliche weiße Frauen und das „böse Ding“ und neben vielen anderen natürlich nicht zuletzt die durchtriebenen Dorfbengel, die allesamt „keine Pastorenkinder“ waren.

978-3-939917-26-7
19,90 EUR

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Tel. 036601-83615