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Frühjahr 1977: Tobias Benrath, ein fünfzehnjähriger Obertertianer am Gymnasium Martinum, wird zu Veronica Claßen geschickt, weil seine Versetzung in Latein gefährdet ist. Sofort erkennt Veronica seine Begabung. Sie paukt mit ihm nicht einfach den Schulstoff, sondern fördert ihn, indem sie Horaz-Gedichte mit ihm liest, wenn das Pflichtprogramm für die Schule erledigt ist. Der Junge fängt Feuer- für Horaz und seine Lehrerin. Doch dann beendet sie rigoros den Kontakt: Seine Lehrzeit bei ihr ist zu Ende. Kurze Zeit später verschwindet Veronica spurlos... Frühjahr 2017: Tobias sieht zufällig Veronicas vierzig Jahre jüngere Doppelgängerin Diana Mate, die ebenfalls Lehrerin ist. Bevor er die junge Frau kennen lernen kann, ist auch sie plötzlich unauffindbar... Das hier ist kein Krimi. So heißt es immer wieder in diesem Roman. Und doch kommen mehrere Frauen ums Leben. Und Tobias Benrath fragt: Warum? Als Schüler im Deutschen Herbst 1977 fragt er nach der politischen Gewalt und ihren Ursachen. Und als Erwachsener fragt er, was eine Demokratie am Leben hält und wie Veränderung gelingen kann. Von seiner Lehrerin Veronica Claßen fühlt Tobias sich auf eine Spur gesetzt, die er beharrlich weiter verfolgt...
Ansgar Spinrath, bürgerlich Ansgar M. Cordie, wuchs mit fünf Geschwistern in Kempen am Niederrhein auf. Dort besuchte er das Gymnasium Thomaeum, später das Friedrich-Spee-Gymnasium in Geldern. Er studierte Germanistik, klassisches Griechisch und katholische Theologie in Bonn und Columbus, Ohio. Danach arbeitete er unter anderem als Trainer für Langzeitarbeitslose in Linz am Rhein. 2001 veröffentlichte er bei de Gruyter in Berlin das Buch Raum und Zeit des Vaganten, das 2015 in die zweite Auflage ging. 2002 begann er, an der Hildegard-von-Bingen-Schule in Koblenz Erzieherinnen auszubilden. Zuletzt unterrichtete er an der Alice-Salomon-Schule in Linz und Neuwied. Mit Sylvia Cordie lebte er freundschaftlich in Trennung, die gemeinsamen erwachsenen Kinder heißen Lydia und Elias. Er starb am Nikolausabend 2025.