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Nur die deutsche Sprache kennt das Wort 'Weltuntergang'. Anderswo spricht man von der Apokalypse und vom Ende der Welt. Spätestens seit dem Abwurf der nuklearen Bombe Mitte des 20. Jahrhunderts ist das Konzept reale Möglichkeit und pluralisiert sich seither in Form verschiedener 'Enden'. Denker wie Bertrand Russell, Maurice Blanchot und Günther Anders konnten den Untergang daher als eine Form des Weltverhältnisses beschreiben. Doch geht die Welt nicht ohnehin ständig im Kleinen unter? Ist ein Ende des Alten nicht die Bedingung eines Wandels in Richtung des Besseren? Und wie verhält sich der Untergang des Abendlandes (Spengler) eigentlich zum Ende der Geschichte (Fukuyama)? Die Endzeiterwartung des frühen Christentums wiederum - Apokalypse als Erlösung - scheint uns heute aufgrund vieler materieller Drohszenarien fremd geworden. Zu Recht? Dieses Buch lädt dazu ein, einen Denkweg mitzugehen, der einige Gewissheiten in Frage stellt. Der Autor kann zeigen, wieso es auch heute Gründe genug zur Hoffnung gibt. Denn klar ist: Die Welt bleibt nie, wie sie war. Der Wandel ist Teil ihres Wesens. Ihr Ende nicht.
Florian Baab, Philosoph und Theologe, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Religionen der Universität Hamburg.