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Im idyllischen Donautal wird die Leiche des Jugendlichen Peter Ostrach auf grausame Weise inszeniert aufgefunden: aufgebahrt an einem Aussichtspunkt, durchbohrt von einem schwarz lackierten Holzkreuz. Für Kommissarin Tilda Marder ist der Fall mehr als nur eine Ermittlung. Er führt sie zurück in das Dorf, dem sie einst entkommen wollte - und mitten hinein in eine Gemeinschaft voller Misstrauen, alter Wunden und düsterer Geheimnisse. Während die Presse von Ritualmord spricht und die Dorfbewohner längst Schuldige gefunden zu haben glauben, stößt Tilda auf ein Geflecht aus Freundschaft, Ausgrenzung, Gewalt und verdrängter Vergangenheit. Je tiefer sie gräbt, desto stärker verschwimmen die Grenzen zwischen Aberglaube und Wahrheit, zwischen Heimat und Abgrund. Dann verschwindet auch noch einer der Hauptverdächtigen - und aus einem Mordfall wird ein Wettlauf gegen die Zeit. Atmosphärisch dicht, beklemmend und voller überraschender Wendungen: Dunkles Donautal ist ein fesselnder Kriminalroman über die Schatten unter der Oberfläche einer scheinbar heilen Welt.
Jeremias Heppeler lebt und arbeitet als Künstler, Autor und Filmemacher in Fridingen an der Donau im Donautal. Für die Filmprojekte »Die Stadt der vergessenen Kinder« und »Dieter Meiers Rinderfarm« reiste er in die Mongolei und nach Argentinien. Zuletzt forschte er in Atakpamé in Togo zur Geschichte der Funkstation Kamina und der deutschen Kolonialgeschichte. Heppeler ist Preisträger des Förderpreis der Stadt Konstanz und des Motion Picture 2.0 Award des ZKM Karlsruhe. Sein Theaterstück »Die ganze Hand« über das Leben und Sterben von Eugen Bolz wurde in der Inszenierung des Theater Lindenhof 2023 als bestes zeitgenössisches Drama für den Monica-Bleibtreu-Preis nominiert. »Dunkles Donautal« ist sein Debütroman.