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Schon früher verstanden sich Frauen darauf, ihre Familie gesund zu erhalten und mit ihren Kochkünsten den geliebten Mann an Haus und Bett zu fesseln. Dabei nutzten sie immer auch eine Vielzahl von Zutaten, denen sexuell anregende, Potenz, Fruchtbarkeit und Gesundheit fördernde Eigenschaften nachgesagt wurden und werden: Kräuter, Gewürze, Fleisch, Fisch ... Bei den Recherchen über die Zeit der Hexenverfolgung (15.-18. Jahrhundert) habe ich mich nicht nur mit Prozessakten und Chroniken be-schäftigt, sondern auch mit den damaligen Lebensgewohnheiten: Essen, Trinken, Gartenbau ... Viele Frauen jener Zeit verfügten über umfangreiche Kräuterkenntnisse - die bei ihnen beschlagnahmten Kräuter waren nichts anderes als ihre Gewürzvorräte und ihre "Hausapotheke" für Mensch und Vieh. Nicht selten brachten außergewöhnliche Schönheit, haushälterische Fähigkeiten, Wissensdrang und diverse Kenntnisse Frauen in die traurige Lage, der Hexerei bezichtigt zu werden. Weil sie erfolgreicher wirtschafteten, geschicktere Köchinnen waren, durch be-sondere Sauberkeit und diverse Konservierungsmethoden verhinder-ten, dass ihnen der Rahm im Butterfass und die Vorräte in den Kellern verdarben und sie mit ihren Kräuterkenntnissen auch Krankheiten von Haus und Stall besser abzuwehren verstanden, zogen sie - besonders in Notzeiten - den Verdacht auf sich, Zauberische, Hexen oder Drachenhalterinnen zu sein. Die Kochrezepte jener Zeit haben mich zum Nachkochen und Variieren animiert, zur Anzucht von Kräutern und zur Nutzung von Wildkräutern und -gemüse. Die vorliegenden Rezepte, die zum Teil auf sehr alten Überlieferungen gründen, wurden von mir erprobt, variiert und mit Maßangaben nach meiner persönlichen Erfahrung versehen. Orientiert habe ich mich dabei an bekömmlichen, leckeren Rezepturen. Je nach Geschmack kann man speziell bei den Gewürzen mehr oder auch weniger verwenden. Ergänzt habe ich den Rezeptteil durch zum Thema passende eigene Kreationen. Wie es sich für eine "Hexen"küche gehört, lege ich dabei Wert auf Zutaten, denen vitalitätsstärkende und aphrodisische Kräfte nachgesagt werden und deren Geheimnisse hier offenbart werden sollen. Für historische Anmerkungen ziehe ich bedeutende Kräuterkundige, Botaniker und Kochkünstlerinnen des Mittelalters und der Frühen Neu-zeit zurate: u. a. Hildegard von Bingen, Otto Brunfels, Hieronymus Bock, Leonhardt Fuchs, Marx Rumpolt, Sabina und Philippina Welser, Anna Wecker. Geschichten und Episoden zu den Themen Hexerei und Kochkunst und diverse Zugaben aus der literarischen und volkskundlichen "Hexenküche" vervollständigen das Menü
Regina Röhner (Jahrgang 1952) ist nicht nur eine erfolgreiche Schriftstellerin, liebevolle Mutter und Großmutter, sondern auch kreative Köchin. Ihre Leidenschaft gilt regionalen kulinarischen Traditionen und dem Verfeinern überlieferter Rezepte. Dabei lässt sich die Autorin oft vom eigenen großen Kräuter- und Gemüsegarten im Vorerzgebirge inspirieren. Im BuchVerlag Leipzig erschienene, sehr erfolgreiche Titel wie z.B. 'Zu Gast bei der Lutherin' oder 'Die besten Rezepte aus dem Erzgebirge' zeugen von ihrem Können
Zauberei in der Küche Allerlei Volksglauben Aphrodisische Küchengeheimnisse
Rezeptteil Magische Gemüse- und Kräuterküche Weiße Speisen: herzhaft, würzig und gesund Würzige Soßen Fleischliche Verführung Meeresfrüchte und Fisch Köstliches aus dem Hexenkessel Süße Verführung mit weißen und dunklen Speisen Rot, die Farbe der Liebe Zaubersträucher, Blütenzauber, anregende Mixturen, köstliche Speziali-täten
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