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An Selbstbewußtsein fehlte es ihm nicht, dem Siebzehnjährigen, der davon träumte, dass sich selbst Sonne, Mond und Sterne vor ihm zur Erde warfen: geliebt von seinem Vater, gehasst von den Brüdern; verraten und verkauft nach Ägypten und doch schon wieder auf dem Weg nach oben; geschätzt von Potiphar, seinem Herrn, heiß begehrt und ins Unglück gestürzt von seiner Herrin; ein Habenichts aus Kanaan, vom Pharao zu höchsten Ehren erhoben; ein Mann, den das Glück auch im Unglück nicht verließ. Das Buch geht der literarischen Biographie Josefs in der Bibel Israels nach. Es stellt die Frage, wie sich das Leben von Josef und seinen Brüdern zur Geschichte verhält, welchem Autor wir dieses Meisterwerk der hebräischen Erzählkunst verdanken und für welche Leser es geschrieben wurde. Ein eigenes Kapitel verfolgt exemplarisch die Wirkungsgeschichte Josefs in Judentum, Christentum und Islam sowie in Kunst und Literatur.
Rüdiger Lux, Dr. theol., Jahrgang 1947, studierte Evangelische Theologie in Halle und Greifswald. Er war Gemeinde- und Studentenpfarrer in Cottbus und Halle sowie Dozent für Altes Testament an der Kirchlichen Hochschule in Naumburg. Von 1995 bis zu seiner Emeritierung 2012 war er Professor für Exegese und Theologie des Alten Testaments an der Universität Leipzig und viele Jahre Universitätsprediger.
INHALT Vorwort 9 Vorwort zur 2. Auflage 13 A Einführung 1. Bekanntes erinnern 15 2. Fremdes erkunden 19 3. Woher wissen wir von Josef? 23 4. Story and History 27 5. Biographie oder Hagiographie? 33 B Darstellung 1. Vorgeschichte 39 1.1. >dies sind die Geschlechter Jakobs< 39 1.2. >Rebekka aber hatte Jakob lieb< 43 1.3. >und Jakob gewann Rahel lieb< 50 1.4. >und sie gebar einen Sohn< 55 1.5. >aber Rahel mit Josef zuletzt< 65 2. Die Josefserzählung 68 2.1. Im Hause des Vaters 79 2.1.1.>und er war ein Hirte< 80 2.1.2. >Israel aber hatte Josef lieber< 83 2.1.3. >Josef träumte einen Traum< 89 2.1.4. >werft ihn in die Grube< 93 2.2. Aufstieg I: im Hause Potifars 103 2.2.1. >und er war ein Mann, dem alles glückte< 104 2.2.2. >lege dich zu mir!< 108 2.3. Aufstieg II:im Königsgefängnis 118 2.3.1.>warum seid ihr heute so traurig< 120 2.3.2. >und er vergaß ihn< 124 2.4. Aufstieg III:am Hofe des Pharao 127 2.4.1. >der Pharao hatte einen Traum< 127 2.4.2. >du sollst über mein Haus sein< 135 2.4.3. >und gab ihm Asenat zur Frau< 139 2.4.4. >was der euch sagt, das tut< 144 2.5. Reise I: Josefs Brüder in A-gypten 147 2.5.1. >und sie fielen vor ihm nieder< 149 2.5.2. >sie aber erkannten ihn nicht< 153 2.5.3. >Kundschafter seid ihr< 154 2.5.4. >schuldig wurden wir< 157 2.5.5. >warum hat Gott uns das getan< 160 2.6. Reise II: Benjamin in A-gypten 165 2.6.1. >lass den Knaben mit mir ziehen< 166 2.6.2. >er aber grüßte sie freundlich< 169 2.6.3. >warum habt ihr den silbernen Becher gestohlen< 175 2.6.4. >Gott hat die Missetat deiner Knechte gefunden< 178 2.6.5. >ich bin Josef< 184 2.6.6. >komm herab zu mir< 192 2.7. Reise III: Jakob in A-gypten 196 2.7.1.>und sie kamen nach A-gypten< 197 2.7.2. >und er stellte ihn vor den Pharao< 199 2.7.3. >die A-gypter verkauften ein jeder seinen Acker< 205 2.8. Jakobs Ende 211 2.8.1. >begrab mich nicht in A-gypten< 212 2.8.2. >und wurde versammelt zu seinen Vätern< 214 2.8.3.>vergibdochdeinenBrüdern< 220 3. Nachgeschichte 228 3.1. >nehmt meine Gebeine mit von hier< 229 3.2. >und Mose nahm mit sich die Gebeine Josefs< 231 3.3. >und sie begruben sie zu Sichem< 234 4. Das Werden der Josefserzählung - Eine Skizze 235 4.1. Positionen der Forschung 236 4.2. Die Aufstiegslegende - ein alter Kern? 241 4.3. Wo blieben Josef und Juda? 246 4.4. Erste Leser 252 C Wirkung 1. Spurenlese 260 2. Die alttestamentliche Rezeption der Gestalt Josefs 264 3. Josef im frühen Judentum 270 4. Josef als exemplum Christi 284 5. Jusuf im Koran 294 D Verzeichnisse Literaturverzeichnis 301 Abbildungsverzeichnis 310