Philipp Oehmke war bereits mit seinem ersten Roman der Familie Schönwald bei mir zur Lesung und nun freue ich mich besonders, dass wir eine "Fortsetzung" mit der Familie Papenburg lesen können. Diesen Roman kann man auch lesen, ohne die "Schönwald" vorher gelesen zu haben.
Emilia Papenburg hat ihren Mann Benni Schönwald verlassen und ist mit ihren Kindern nach New York gegangen. Ein Neubeginn ohne Familie, an der sie gescheitert zu sein glaubt, genau wie schon ihre eigenen Eltern. Doch vielleicht irrt Emila sich. Denn ihr Vater und ihre so lange verschollene Mutter wollen um jeden Preis die Familie zusammenbringen. Sie ertragen gegenseitige Verletzungen und enttäuschte Hoffnung für Momente klaren Glücks. Emilias Mann Benni ist da schon einen Schritt weiter über die Illusion familiärer Notwendigkeiten.
"Papenburg", eine Familie zwischen Liebe und Egoismus.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, es gibt pointierte Dialoge, beschäftigt sich mit der Kluft zwischen den Milieus und Klassen und dem neuen Riss zwischen den USA und Deutschland. Ein toller Gegenwartsroman!
Herzliche Einladung zur Lesung mit Michael Kumpfmüller !
Ab 18.30 Uhr ist Sektempfang, ab 19 Uhr beginnt die Lesung.
In Familien hat jeder seine eigene Geschichte.
Drei Generationen einer ganz "normalen" westdeutschen Familie mit Vater, Mutter, Kindern und Enkeln, die auf unterschiedliche Weise an dieser Familie tragen und sie (ein jeder auf seine Weise) überleben.
Michael Kumpfmüller erzählt von verdrängten Konflikten und zeichnet mit Empathie und Realismus den Wandel von Familienbildern vom Zweiten Weltkrieg bis in unsere unmittelbare Gegenwart nach.
Ich lese es gerade und kann es kaum aus der Hand legen. Ein ganz besonderer Erzählton!
40. Band der legendären Krimireihe "Es geschah in Berlin".
Eine skurrile, wahre Geschichte im Juni 1988 in West-Berlin. Wie immer sehr gut recherchiert von Bettina Kerwien, spannend und mit Witz erzählt.
Kriminalkommissar Peter Kappe hat wieder einen neuen Fall zu bewältigen. Der Nachwuchsjouralist Gero Bolp wird tot aufgefunden. Überfahren, keine Bremsspuren. Kappe glaubt an Unfall mit Todesfolge, aber "Berliner-Blitz"- Chefreporter Josef Bolp ist da anderer Meinung, denn Gero ist sein Sohn. Könnten die linken Autonomen aus dem nahegelegenen Protestcamp auf dem Lenné-Dreieck etwas damit zu tun haben? Kappe glaubt an das Gute im "Anarcho-Dorf", aber dann findet die Polizei beim Sturm des Camps eine zweite Leiche. Kappe muss erkennen, dass hier der Funke einer Revolution glimmt, die die Welt verändern wird.