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Christian von Ditfurth - Der erste Fall für Karl Raben

11.10.2022 19:30 Uhr

Veranstaltungsort: Buchhandlung Chaiselongue
Vorverkauf: In der Buchhandlung / Reservierung per Mail oder Telefon
Preis: 10 € / erm. 7 € (Wein geht auf's Haus)

Endlich wieder ein Krimi-Autor zu Gast in der Chaiselongue!
Christian von Ditfurth ist längst bekannt durch seine Serien um den Historiker Josef Maria Stachelmann und den Ermittler Eugen de Bodt. Nun hat sich der Historiker Ditfurth an eine historische Krimiserie gewagt – und wir sind begeistert!

Berlin, November 1932: Die Zahl der Arbeitslosen ist auf Rekordniveau. Verzweiflung herrscht in den Mietskasernen. Die Stadt fürchtet den Bürgerkrieg. Eines Abends stürmen SA-Männer eine Kneipe im Wedding und erschießen Kurt Esser, Redakteur des KPD-Blatts Rote Fahne. Dem jungen Kriminalpolizisten Karl Raben gelingt es, den Anführer der Mörder, Gustav Fehrkamp, zu stellen. Doch kaum ist Hitler an der Macht, kommt Fehrkamp auf freien Fuß. Raben hat fortan nur noch einen Gedanken: Gerechtigkeit. Für sein Vorhaben geht er einen Pakt mit dem Teufel ein und arbeitet für die Geheime Staatspolizei. Damit ist sein Leben in der Hand von Gestapo-Chef Reinhard Heydrich. Genauso wie das seiner Frau Lena, die Jüdin ist.
Karl Raben ist ein zwiespältiger Held, der für Gerechtigkeit alles riskiert – wohl wissend, dass er und seine Familie dem Abgrund immer näher rücken.
Foto: © Christian von Ditfurth

Christian von Ditfurth - Der erste Fall für Karl Raben
 

Sonia Combe und Daniela Dahn sprechen über linientreue Dissidenten im Sozialismus

09.11.2022 19:30 Uhr

Veranstaltungsort: Schloss Schönhausen
Vorverkauf: und Reservierung bei uns in der Buchhandlung
Preis: 10 € / erm. 7 €

Anna Seghers, Bertolt Brecht, Stefan Heym, Jürgen Kuczynski, Paul Dessau und viele andere wurden wegen ihrer jüdischen Herkunft oder wegen ihrer kommunistischen Überzeugung im "Dritten Reich" verfolgt und mussten Deutschland verlassen. Nach dem Exil in England, den USA oder Mexiko wählten sie die Sowjetische Besatzungszone bzw. die DDR als Heimat. Die Konflikte zwischen den Westremigranten und jenen, die aus Moskau in den Ostteil Deutschlands zurückkehrten, gehören zu den zentralen Problemen der DDR-Geschichte. Diesen Intellektuellen schlugen Misstrauen und Verdächtigungen entgegen. Dennoch stützten sie das System und stellten es zugleich infrage. Einzig innerhalb der Partei trugen sie ihre Kritik vor, in der Öffentlichkeit schwiegen sie. Mit dieser Praxis beeinflussten sie auch die Folgegeneration, als deren Repräsentantin Christa Wolf gelten kann. Sonia Combe zeichnet in ihrem Buch die Kämpfe und Gewissenskonflikte dieser kritischen Marxisten nach und fragt, welchen Preis sie für ihre Loyalität zahlten.

Sonia Combe und Daniela Dahn sprechen über linientreue Dissidenten im Sozialismus