Veranstaltungen

Renate Feyl liest aus "Die unerlässliche Bedingung des Glücks"

11.02.2020 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Buchhandlung Chaiselongue
Vorverkauf: in der Buchhandlung
Preis: 8 €

Der neue Roman von Renate Feyl, erschienen bei KiWi, handelt von dem spektakulärsten Scheidungsprozess des 19. Jahrhunderts, von Liebe und Verrat, von Revolution und den Anfängen der Sozialdemokratie. 1845: Europa ist in Aufruhr. Der Student Ferdinand Lassalle begegnet der zwanzig Jahre älteren Gräfin Sophie von Hatzfeldt und verliebt sich in sie. Sie ist mit einem der reichsten und mächtigsten Männer des Landes verheiratet und will sich scheiden lassen - doch kein Anwalt hat den Mut, sie zu vertreten. Kurz entschlossen bricht Lassalle sein Studium ab, um für ihre Freiheit und ihr Recht zu kämpfen. Er verwandelt den Scheidungsprozess in eine öffentliche Anklage gegen die herrschenden Verhältnisse. Von den feudalen Machtträgern gehasst und als Staatsfeind wiederholt verhaftet, wird Lassalle vom Volk gefeiert, avanciert mit der Unterstützung der Gräfin zum Wortführer der frühen Arbeiterbewegung und bereitet den Boden für die Sozialdemokratie. Eine Geschichte über die ungewöhnliche Liebe zweier Querdenker und zugleich das eindrucksvolle Porträt einer Zeit, in der sich unser Gesellschaftssystem zu formen begann.
(© Foto: Annette Hauschild/Ostkreuz )

Renate Feyl liest aus "Die unerlässliche Bedingung des Glücks"

Ulla Lenze liest aus "Der Empfänger"

19.03.2020 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Buchhandlung Chaiselongue
Vorverkauf: ab 1. Februar in der Buchhandlung
Preis: 8 €

Ein deutscher Auswanderer in New York – im Spionagenetzwerk der deutschen Abwehr.

Ulla Lenze legt einen wirkmächtigen Roman über die Deutschen in Amerika während des Zweiten Weltkriegs vor. Die Geschichte über das Leben des rheinländischen Auswanderers Josef Klein, der in New York ins Visier der Weltmächte gerät, leuchtet die Spionagetätigkeiten des Naziregimes in den USA aus und erzählt von politischer Verstrickung fernab der Heimat.
(Foto: Julien Menand)

Ulla Lenze liest aus "Der Empfänger"

Erwin Berner liest aus "Zu einer anderen Zeit, in einem anderen Land"

23.04.2020 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Buchhandlung Chaiselongue
Vorverkauf: ab 2. März in der Buchhandlung
Preis: 8 €

Die Chronik eines Lebens zwischen frühem Ruhm, Umbruch und Neuorientierung in einer vollkommen veränderten Welt

Mai 1975: Der junge Schauspieler Erwin Berner zieht in die Schreinerstraße in Berlin-Friedrichshain. Hier wird er sein Leben verbringen, Erfolge feiern, sein Coming Out erleben, aber auch die Brüche der Wende und Nachwendezeit erfahren. Geht er heute durch die Straßen, tritt er in seine Wohnung, so erinnert ihn alles an das, was war und nicht mehr ist, verschwunden im Strudel einer neuen Zeit. Schreibend wird er zum literarischen Chronisten einer anderen Welt und erobert sich den Boden, der ihm nach der Wende in Berlin unter den Füßen weggezogen wurde, zurück. Es sind Bilder einer Stadt und eines Lebens, die in der Erinnerung Gestalt annehmen und sich wie ein Schattenspiel über die Oberfläche des Hier und Jetzt schieben. Mit seiner Biografie schreibt sich Erwin Berner eindringlich in die Veränderungen einer Stadtlandschaft ein.

Erwin Berner wurde 1953 als ältester Sohn von Eva und Erwin Strittmatter geboren. Er war ein vielbeschäftigter Bühnen- und Fernsehschauspieler, u. a. in "Adel im Untergang", "Sonjas Rapport", "Die Verführbaren (Ein ernstes Leben)", "Ein altes Herz geht auf die Reise" und "Zur See". Er lebt in Berlin und schreibt Stücke, Gedichte, Liedtexte und Prosa. Im Aufbau Verlag ist sein Buch "Erinnerungen an Schulzenhof" erschienen. Außerdem gab er (zus. mit Ingrid Kirschey-Feix) Erwin und Eva Strittmatter, "Du bist mein zweites Ich. Der Briefwechsel" heraus.
(Foto: Milena Schlösser)

Erwin Berner liest aus "Zu einer anderen Zeit, in einem anderen Land"

Peter Walther liest aus "Fieber"

12.05.2020 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Buchhandlung Chaiselongue
Vorverkauf: ab 1. April in der Buchhandlung
Preis: 8 €

Eine Stadt im Fieber – die Schicksalsjahre 1930 bis 1933.

Berlin, März 1930: Mit der Amtsübernahme des Kanzlers Heinrich Brüning beginnt das letzte Kapitel der Weimarer Republik. In den kommenden drei Jahren wird Berlin in den Bürgerkrieg und schließlich ins "Dritte Reich" taumeln. Als spannende Literatur liest man Peter Walthers Schilderung, und doch basiert alles auf historischen Tatsachen. Unerwartet führt er die Lebenswege seiner neun so unterschiedlichen Protagonisten auf dem Schauplatz eines politischen Kriminalfalls zusammen, der das Gesicht der Welt verändert hat.

Mit pointierten, aussagestarken Porträts u. a. von Heinrich Brüning, Erik Jan Hanussen, Maud von Ossietzky, Ernst Thälmann und Dorothy Thompson.

Peter Walther, geboren 1965 in Berlin, studierte u. a. in Falladas Geburtsstadt Greifswald Germanistik und Kunstgeschichte und wurde 1995 in Berlin promoviert. Zusammen mit Birgit Dahlke, Klaus Michael und Lutz Seiler gab er die Literaturzeitschrift "Moosbrand" heraus. Heute leitet er gemeinsam mit Hendrik Röder das Brandenburgische Literaturbüro in Potsdam. Er ist Mitbegründer des Literaturportals "literaturport" und veröffentlichte Bücher zur Geschichte der Fotografie sowie zu Schriftstellern wie Johann Wolfgang von Goethe, Peter Huchel, Günter Eich und Thomas Mann.
(Foto: Steffen Mühle)

Peter Walther liest aus "Fieber"