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Elefant
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Ina Schröder

Ina Schröder

Elefant

gebunden

Einem Genforscher, der an Tieren experimentiert, ihnen ungewöhnliche Farben verpasst und sie im Dunkeln leuchten lässt, ist es gelungen einen Stofftier-großen rosafarbenen Elefanten zu erschaffen. Aus Mitleid gegenüber dem bezaubernden rosa Geschöpf, das trotz seiner außergewöhnlichen Erscheinung durch und durch ein richtiger Elefant ist, beschließt der Elefantenpfleger Kaung das Tier in Sicherheit zu bringen. Dem elenden Dasein als Versuchstier entronnen, landet der Elefant nach ein paar Wendungen des Schicksals schließlich in der Höhle des Obdachlosen Schoch. Dieser traut seinen Augen kaum, als er da plötzlich dieses rosa Leuchten sieht, nimmt sich aber des Tieres an und bringt es unabsichtlich erst einmal in Gefahr, bevor er es mit Hilfe einer Tierärztin in Sicherheit bringt.
Die Geschichte, wie der Elefant überhaupt entstehen konnte und wie es dazu kam, dass er beim Obdachlosen Schoch gelandet ist, offenbart sich erst nach und nach, sodass die Spannung aufrecht erhalten bleibt und man sich gerne mit den Figuren auf das Abenteuer einlässt.

Nach anfänglicher Skepsis, wie denn so eine Geschichte, in der ein rosa Elefant im Mittelpunkt des Geschehens steht aussehen soll, waren meine Zweifel innerhalb weniger Seiten dahin.
Überraschend realitätsnah fehlt es diesem Roman an nichts, er ist spannend, enthält interessante Charaktere und sogar eine dezente Liebesgeschichte.
Zuviel möchte ich aber nicht verraten. Lesen Sie am besten selbst.

zum Produkt € 24,00*

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Detlef Scheer

Detlef Scheer


Der Untertitel: „Das Drama der hochbegabten Frau“ verspricht nicht zu viel, sondern eher viel zu wenig. Dieses Buch kommt mir vor, als wenn es die sich um die Ausführung der Skizze Schmidbauers in seinem Buch „Die gelassene Art Ziele zu erreichen“ handelt.
Natürlich bin ich keine Frau, aber erstens erkenne ich mich auch ganz gut als Mann in diesem Buch wieder (vielleicht sogar mehr als mir lieb ist) und zweitens sehe ich auch nach insgesamt mehr als 30 Jahren Beratungserfahrung als Coach das Phänomen „Frau sein“ und gleichzeitig hochbegabt und das in unserer Gesellschaft, das erste Mal wirklich gut nachvollziehbar, gleichzeitig fundiert und messerscharf analysiert und auf den eher schaurigen Punkt gebracht. Und das von jemand, dem man nun wirklich keinen Bildzeitungstil nachsagen kann.
Nachdem mir mittlerweile zwei Frauen bestätigt haben, dass sie dieses Buch hätten selbst schreiben können, bin ich vollkommen überzeugt.

Wäre ich nicht seit Jahren mit den (Lebens-)Geschichten hochbegabter Männer und Frauen konfrontiert, und würde ich nicht seit Jahren mit meinen Kunden an der unter Umständen komplizierten Auflösung der diversen Knoten in der Menschwerdung Hochbegabter arbeiten, dann würde ich Vieles einfach nicht glauben, was ich zu lesen bekam. Das Buch ist ein Steinbruch von psychoanalytisch angehauchten - aber nicht im platten oft kolportierten Sinne - Ideen zur Entwicklung des Menschen vom Kind zu so etwas wie einem „Erwachsenen“.

Und es ist immer dasselbe: Hochbegabte sind nichts Besonderes. Alle Menschen können diese Phänomene erleben und erleben sie auch tatsächlich. Aber die besondere Tragik bei Hochbegabten wird auf jeder Seite deutlich. Alles läuft bei Hochbegabten intensiver, schneller eindrücklicher, teilweise möchte man fast sagen „gewalttätiger“ und mit dramatischen Folgen. Schmidbauer behandelt das Thema Intelligenz schlechthin, widmet einem Kapitel 25 Gründe für die „Belastung des (weiblichen) Selbstgefühls durch die Hochbegabung“, greift den Mythos der Kassandra auf, und beschreibt ausführlich, spannend und nachvollziehbar analysierend, über spezielle belastende Phänomene von Paranoia über Borderline und multiple Persönlichkeiten bis zu den speziellen Herausforderungen in der Co-Abhängigkeit bei Süchten die ganz speziellen Schwierigkeiten der hochbegabten (Frauen).

Aber keine Angst: Das Buch lässt den Leser und auch die Leserin nicht mit Horrorgeschichten über das Elend der Hochbegabten alleine. Jede(r) Leser(in) kann hier unzählige Ideen entdecken, das eigene Leben aktiv in die Hand zu nehmen und es Stück für Stück unter die eigene Regie zubringen. Klasse!

Ich fragte mich dennoch, wie Wolfgang Schmidbauer plötzlich das Thema Hochbegabte entdeckt hat, aber das war natürlich gar nicht plötzlich. Er schreibt einfach so viel, dass da einiges in den letzten Jahren an mir vorbeiging. Er schrieb mir dazu im Oktober 2013 in einer Mail: „Ich kam zu dem Thema während einer Lehranalyse, in der ich mich immer wieder über die Widersprüche zwischen der intellektuellen Brillianz und den deprimierenden Erfahrungen meiner Analysandin wunderte. So forschte ich nach und es kam das Eine zum Anderen!“ Eine vorbildliche, wie auch leider immer noch seltene Haltung eines Psychotherapeuten, der mit den speziellen Themen von Hochbegabten konfrontiert wird. Was bei Wolfgang Schmidbauers Recherchen herauskam: Absolut lesenswert für Hochbegabte, nicht nur Frauen, gerade auch für Männer!

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Die grüne Ente
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Gretel Sattler

Gretel Sattler

Die grüne Ente

kartoniert

Eric Dubon hat im Moment keine gute Zeit. Sein beruflicher Erfolg ist schon längst vergangen, sein Erspartes ist fast aufgebraucht und jetzt hat sich auch noch seine Frau von ihm scheiden lassen. Seine einzigen Lichtblicke sind die Besuche bei seinem Sohn. Dieser ist Autist und lebt in einer Klinik. Dann - nach einer Auseinandersetzung und Meinungsverschiedenheit mit der Klinik - darf er seinen Sohn nicht mehr besuchen…

Kurz darauf erbt Eric ein altes Haus und einen grünen 2CV, eine „Ente“, Baujahr 1973 von seinem Onkel, und das, obwohl er zu ihm seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Mit dieser Ente sind seine Eltern tödlich verunglückt, als er gerade sieben Jahre alt war. Sein Onkel hatte die Ente in seiner Werkstatt restauriert und jahrelang dort stehen gehabt. Eric ist entsetzt aber auch fasziniert. Obwohl er lange gar kein Auto besaß, geschweige denn gefahren ist, setzt er sich ans Steuer und macht sich bald auf den Weg zu seinem Sohn, mit dem er spontan und ohne Erlaubnis durch die Klinik zu einer Spritztour mit dem 2CV startet. Aus der anfänglichen kleinen Extra-Tour wird ein Roadmovie durch Frankreich. Mit dabei der Geist des toten Onkels und dessen Katze, die keine Gelegenheit auslässt um ihre klugen Kommentare abzugeben. Erich bemüht sich sehr eine Beziehung zu seinem Sohn zu bekommen. Dies gelingt aber erst so richtig, nachdem er endlich über den Tod bzw. den Unfall seiner eigenen Eltern sprechen kann.

Erics Ex-Frau hat inzwischen die Polizei eingeschaltet, aber der beauftragte Gendarm philosophiert lieber über Pilze und sammelt diese, als nach den beiden zu suchen.

Eine wunderbare leise poetische Geschichte über das Leben und was wirklich wichtig ist.
Tiefsinnig und gleichzeitig leicht. Einfach lesenswert.

zum Produkt € 14,99*

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