Unsere Empfehlungen

Für Sie gelesen!

Stell dir vor, du wachst auf
empfohlen von:

Detlef Scheer

Detlef Scheer

Stell dir vor, du wachst auf

kartoniert

Wie kommt ein erfolgreicher Rapper dazu, sich mit Buddhismus und Meditation zu beschäftigen? Weil er nicht nur Musiker, sondern auch noch Psychologe mit Systemischer Coaching-Ausbildung ist?

Oder einfach nur, weil er neugierig war und ist, wie man aus einem Käfig voller Ansprüche und gefangen zwischen der Kontrolle des eigenen Smartphones und damit auch kontrolliert und oft terrorisiert durch dasselbe in unheiliger Allianz mit dem eigenen Perfektionismus ausbrechen kann, zu mehr Ruhe und Lebensglück finden und trotzdem erfolgreich bleiben kann?

Vermutlich spielte das eine dem anderen in die Hände, wie man in seinem gleichzeitig unspektakulären und faszinierenden Buch über den eigenen Weg in die Achtsamkeit nachlesen kann.

Unspektakulär deswegen, weil er die uns allen bekannte und vertraute Alltagssprache nicht verlässt und weil er auf eine mehr als sympathische Art und Weise klar macht, was uns auch der Dalai Lama seit einiger Zeit öfter mal sagen möchte: Wir brauchen keine Weihrauchstäbchen oder teuer und umständlich wie ein tibetanischer Tempel eingerichtete Wohnzimmer, um zur Ruhe und zu uns selbst zu kommen. Wir brauchen keine Krämpfe im stundenlangen Schneidersitz oder wochenlange Meditations-Tanzausbildungen, vor allem nicht, wenn sie uns vielleicht einfach lächerlich vorkommen!

Wir brauchen nur uns selbst und ein paar gute Ideen, vielleicht am Anfang ein bisschen Anleitung, aber vor allem Commitment, um dieses neudeutsche Wort auch hier zu bemühen, mit uns selbst. D.h. wir sollten uns selber ernst nehmen und mit uns selbst einen Vertrag machen, den wir dann auch einhalten können. Es geht um die Art und Weise, wie wir schnell und sicher zu uns selbst finden, ohne uns nur durch eine weitere Baustelle noch mehr zu überfordern, als wir ohnehin schon sind. Wie wir mehr Selbst-Bewusstsein entwickeln, mehr Selbst-Sicherheit, schließlich mehr Zufriedenheit und Glück finden können.

Die schlecht Nachricht mal wieder auch in diesem Werk: Es wir niemand für uns tun! Da können wir lange warten und müssen leider weiter auf die anderen zeigen: Die sind schuld! Ich würde ja gerne, aber ich kann ja nicht…

Und hier die gute Nachricht sehr eindringlich und für jeden verständlich: Wir können es und wir dürfen es selbst tun und niemand auf der Welt kann uns dran hindern! Weil wir den Vergleich nicht brauchen, der uns oft genug andere kritisieren lässt, während wir uns selbst dabei vergessen.

Man könnte auch mit unserem National – Udo sagen: „Eyh, Leute! Es geht doch nich´ ums Aussteigen! Eyh, es geht ums Einsteigen!“

Klasse! Alleine das Lesen ändert unmittelbar die eigene Perspektive auf das eigene Leben.

zum Produkt € 14,99*

Begabt: Die Gleichung eines Lebens
empfohlen von:

Detlef Scheer

Detlef Scheer

Begabt: Die Gleichung eines Lebens

DVD-Video

Ein neuer Film über ein mathematisch (und wohl auch sonst) höchstbegabtes Mädchen im Netz der gängigen Vorurteile und echten, unechten und sonstigen Bemühungen Erwachsener um das „Wohl des Kindes“ .
Ein amerikanischer Film, der sofort zur Sache kommt, und der neben der gut gemachten Spannung tatsächlich mindestens eine Packung Kleenex erfordert, wenn man als Zuschauer nicht schon vollkommen gefühlskalt geworden ist.
Eine fast unglaubliche schauspielerische Leitung von McKenna Grace (zur Zeit der Dreharbeiten offenbar 10 oder 11 Jahre alt), der im Film 7-jährigen Protagonistin Mary, die durch alle Höhen und Tiefen des Erlebens einer Höchstbegabten in einer sogenannten „normalen“ Umwelt geht. Vom Entsetzen über den ersten Schulbesuch, der sie zu Tode langweilt, über die Kämpfe von Erwachsenen um irgendwelche Rechte, die kaum nachvollziehbar erscheinen, der sehenswerten Dramaturgie Gerichtsverhandlung über so etwas wie das „Sorgerecht“, ist alles geboten. Natürlich gehen diese ganzen bemühten „Anstrengungen“ um das Wohl des Kindes an den eigenen Interessen und vor allem Gefühlen von Mary vorbei.
Der eine oder die andere von uns – auch wenn die meisten Hochbegabten wohl nicht unbedingt in die Nähe einer solchen Höchstbegabung kommen dürften – wird sich hier und da wiederkennen und mitleiden.
Eigentlich ein Muss für die Eltern hoch und höchstbegabter Kinder. Vielleicht eine kleine Entscheidungs- oder wenigsten Denkhilfe, um festzustellen, wessen Interessen eigentlich tatsächlich im Vordergrund stehen, wenn Eltern stereotyp von den Interessen ihrer (hochbegabten) Kinder sprechen, aber ohne es zu merken, nur sich selbst im Visier haben. Empfehlenswert auf alle Fälle.
Empfohlenes Zubehör: Eine Glas Rotwein und eine Packung Kleenex.

zum Produkt € 9,99*

Ostfriesenfluch
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Gretel Sattler

Gretel Sattler

Ostfriesenfluch

kartoniert

Gerade erschienen und schon auf den Bestseller-Listen!
Eine Frau, nackt, rennt um ihr Leben - und wird in einem Rapsfeld erschossen. So beginnt die Geschichte.
Es zeigt sich, dass sie schon vor Wochen entführt wurde und schnell wird klar, dass sie nicht die einzige war …... Aber wer ist der Täter und wo liegt das Motiv?
Der Täter stellt keine Lösegeldforderungen, sondern verschickt Pakete mit Kleidungsstücken an Bekannte seiner Geiseln. Die betroffenen Familienangehörigen stehen vor einem Rätsel. Sind die Frauen wirklich entführt worden, oder hatten sie die Nase voll und sind einfach abgehauen?
Geschickt wechselt der Autor die Perspektive. Mal erzählt er aus der Sicht der Opfer, mal aus der des Täters, oder aus der Sicht der Mordkommission, für den Leser von Wolfs Ostsfriesenkrimis „alte Bekannte“. Allen voran Ann Kathrin Klaasen, sie ahnt schon früh, dass es sich beim Täter um einen Psychopath handelt, der das Glück anderer zerstören will. Mit dabei Ihr Mann Frank Weller und Rupert, der Macho schlechthin, der kein Fettnäppchen auslässt, aber eigentlich mit seinen Vermutungen nicht ganz falsch liegt.
Eingestreut sind auch witzige Kleinigkeiten: so wird z. B. wird Kommissar Dupin in der Bretagne um Amtshilfe gebeten… (bekannt durch die Romane von Bannalec) oder Lieder von Bettina Göschl, die Ehefrau von Klaus-Peter Wolf, spielen eine wichtige Rolle.
Ein kurzweiliger Krimi mit Schauplätzen, die die Sehnsucht nach einem Nordseeurlaub wecken. Empfehlenswert auch das Hörbuch. Gelesen vom Autor!

zum Produkt € 10,99*

Elefant
empfohlen von:

Elefant

gebunden

Einem Genforscher, der an Tieren experimentiert, ihnen ungewöhnliche Farben verpasst und sie im Dunkeln leuchten lässt, ist es gelungen einen Stofftier-großen rosafarbenen Elefanten zu erschaffen. Aus Mitleid gegenüber dem bezaubernden rosa Geschöpf, das trotz seiner außergewöhnlichen Erscheinung durch und durch ein richtiger Elefant ist, beschließt der Elefantenpfleger Kaung das Tier in Sicherheit zu bringen. Dem elenden Dasein als Versuchstier entronnen, landet der Elefant nach ein paar Wendungen des Schicksals schließlich in der Höhle des Obdachlosen Schoch. Dieser traut seinen Augen kaum, als er da plötzlich dieses rosa Leuchten sieht, nimmt sich aber des Tieres an und bringt es unabsichtlich erst einmal in Gefahr, bevor er es mit Hilfe einer Tierärztin in Sicherheit bringt.
Die Geschichte, wie der Elefant überhaupt entstehen konnte und wie es dazu kam, dass er beim Obdachlosen Schoch gelandet ist, offenbart sich erst nach und nach, sodass die Spannung aufrecht erhalten bleibt und man sich gerne mit den Figuren auf das Abenteuer einlässt.

Nach anfänglicher Skepsis, wie denn so eine Geschichte, in der ein rosa Elefant im Mittelpunkt des Geschehens steht aussehen soll, waren meine Zweifel innerhalb weniger Seiten dahin.
Überraschend realitätsnah fehlt es diesem Roman an nichts, er ist spannend, enthält interessante Charaktere und sogar eine dezente Liebesgeschichte.
Zuviel möchte ich aber nicht verraten. Lesen Sie am besten selbst.

zum Produkt € 24,00*

Kassandras Schleier
empfohlen von:

Detlef Scheer

Detlef Scheer

Kassandras Schleier

kartoniert

Der Untertitel: „Das Drama der hochbegabten Frau“ verspricht nicht zu viel, sondern eher viel zu wenig. Dieses Buch kommt mir vor, als wenn es die sich um die Ausführung der Skizze Schmidbauers in seinem Buch „Die gelassene Art Ziele zu erreichen“ handelt.
Natürlich bin ich keine Frau, aber erstens erkenne ich mich auch ganz gut als Mann in diesem Buch wieder (vielleicht sogar mehr als mir lieb ist) und zweitens sehe ich auch nach insgesamt mehr als 30 Jahren Beratungserfahrung als Coach das Phänomen „Frau sein“ und gleichzeitig hochbegabt und das in unserer Gesellschaft, das erste Mal wirklich gut nachvollziehbar, gleichzeitig fundiert und messerscharf analysiert und auf den eher schaurigen Punkt gebracht. Und das von jemand, dem man nun wirklich keinen Bildzeitungstil nachsagen kann.
Nachdem mir mittlerweile zwei Frauen bestätigt haben, dass sie dieses Buch hätten selbst schreiben können, bin ich vollkommen überzeugt.

Wäre ich nicht seit Jahren mit den (Lebens-)Geschichten hochbegabter Männer und Frauen konfrontiert, und würde ich nicht seit Jahren mit meinen Kunden an der unter Umständen komplizierten Auflösung der diversen Knoten in der Menschwerdung Hochbegabter arbeiten, dann würde ich Vieles einfach nicht glauben, was ich zu lesen bekam. Das Buch ist ein Steinbruch von psychoanalytisch angehauchten - aber nicht im platten oft kolportierten Sinne - Ideen zur Entwicklung des Menschen vom Kind zu so etwas wie einem „Erwachsenen“.

Und es ist immer dasselbe: Hochbegabte sind nichts Besonderes. Alle Menschen können diese Phänomene erleben und erleben sie auch tatsächlich. Aber die besondere Tragik bei Hochbegabten wird auf jeder Seite deutlich. Alles läuft bei Hochbegabten intensiver, schneller eindrücklicher, teilweise möchte man fast sagen „gewalttätiger“ und mit dramatischen Folgen. Schmidbauer behandelt das Thema Intelligenz schlechthin, widmet einem Kapitel 25 Gründe für die „Belastung des (weiblichen) Selbstgefühls durch die Hochbegabung“, greift den Mythos der Kassandra auf, und beschreibt ausführlich, spannend und nachvollziehbar analysierend, über spezielle belastende Phänomene von Paranoia über Borderline und multiple Persönlichkeiten bis zu den speziellen Herausforderungen in der Co-Abhängigkeit bei Süchten die ganz speziellen Schwierigkeiten der hochbegabten (Frauen).

Aber keine Angst: Das Buch lässt den Leser und auch die Leserin nicht mit Horrorgeschichten über das Elend der Hochbegabten alleine. Jede(r) Leser(in) kann hier unzählige Ideen entdecken, das eigene Leben aktiv in die Hand zu nehmen und es Stück für Stück unter die eigene Regie zubringen. Klasse!

Ich fragte mich dennoch, wie Wolfgang Schmidbauer plötzlich das Thema Hochbegabte entdeckt hat, aber das war natürlich gar nicht plötzlich. Er schreibt einfach so viel, dass da einiges in den letzten Jahren an mir vorbeiging. Er schrieb mir dazu im Oktober 2013 in einer Mail: „Ich kam zu dem Thema während einer Lehranalyse, in der ich mich immer wieder über die Widersprüche zwischen der intellektuellen Brillianz und den deprimierenden Erfahrungen meiner Analysandin wunderte. So forschte ich nach und es kam das Eine zum Anderen!“ Eine vorbildliche, wie auch leider immer noch seltene Haltung eines Psychotherapeuten, der mit den speziellen Themen von Hochbegabten konfrontiert wird. Was bei Wolfgang Schmidbauers Recherchen herauskam: Absolut lesenswert für Hochbegabte, nicht nur Frauen, gerade auch für Männer!

zum Produkt € 10,00*

Die grüne Ente
empfohlen von:

Gretel Sattler

Gretel Sattler

Die grüne Ente

kartoniert

Eric Dubon hat im Moment keine gute Zeit. Sein beruflicher Erfolg ist schon längst vergangen, sein Erspartes ist fast aufgebraucht und jetzt hat sich auch noch seine Frau von ihm scheiden lassen. Seine einzigen Lichtblicke sind die Besuche bei seinem Sohn. Dieser ist Autist und lebt in einer Klinik. Dann - nach einer Auseinandersetzung und Meinungsverschiedenheit mit der Klinik - darf er seinen Sohn nicht mehr besuchen…

Kurz darauf erbt Eric ein altes Haus und einen grünen 2CV, eine „Ente“, Baujahr 1973 von seinem Onkel, und das, obwohl er zu ihm seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Mit dieser Ente sind seine Eltern tödlich verunglückt, als er gerade sieben Jahre alt war. Sein Onkel hatte die Ente in seiner Werkstatt restauriert und jahrelang dort stehen gehabt. Eric ist entsetzt aber auch fasziniert. Obwohl er lange gar kein Auto besaß, geschweige denn gefahren ist, setzt er sich ans Steuer und macht sich bald auf den Weg zu seinem Sohn, mit dem er spontan und ohne Erlaubnis durch die Klinik zu einer Spritztour mit dem 2CV startet. Aus der anfänglichen kleinen Extra-Tour wird ein Roadmovie durch Frankreich. Mit dabei der Geist des toten Onkels und dessen Katze, die keine Gelegenheit auslässt um ihre klugen Kommentare abzugeben. Erich bemüht sich sehr eine Beziehung zu seinem Sohn zu bekommen. Dies gelingt aber erst so richtig, nachdem er endlich über den Tod bzw. den Unfall seiner eigenen Eltern sprechen kann.

Erics Ex-Frau hat inzwischen die Polizei eingeschaltet, aber der beauftragte Gendarm philosophiert lieber über Pilze und sammelt diese, als nach den beiden zu suchen.

Eine wunderbare leise poetische Geschichte über das Leben und was wirklich wichtig ist.
Tiefsinnig und gleichzeitig leicht. Einfach lesenswert.

zum Produkt € 14,99*

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