Liebe Lesende,
hier finden Sie alle Bücher, die wir bereits mit unseren Buchclubs gelesen haben, sowie unsere Empfehlungen für spezielle Events und unsere allgemeinen Rezensionen in den verschiedensten Genre - geschrieben von unseren lieben Kolleginnen.
Gerne können Sie die Bücher über den Shop hier oder bei uns im Laden bestellen. Wenn Sie weitere Lesetipps brauchen oder ein wirklich gutes Buch verschenken möchten, stehen wir auf allen Kanälen für eine Beratung zur Verfügung.
Ihr Team von Schwarz auf Weiß
Thomas Manns lebenslanges Ringen mit Liebe, Leben und Literatur Zum 150. Geburtstag im Juni 2025: der ganze Thomas Mann und sein wirkliches Leben, mit neuen Quellen mitreißend erzählt, beschrieben und erklärt von Tilmann Lahme Er ist der literarische Magier des zwanzigsten Jahrhunderts: Nobelpreisträger und gefeiertes Genie und zugleich so unglücklich, wie man nur sein kann. Er liebt und darf nicht lieben, die Vorstellungen seiner Zeit stehen ihm im Weg. Was für ein Antrieb zu großer Literatur - und was für ein leidvolles Leben.
Seit seinem frühen Welterfolg mit den und zwei Jahrzehnte später mit dem öffnen sich ihm alle Türen, bis hin zu der im Weißen Haus. Keine deutsche Stimme kämpft so hörbar gegen Hitler wie seine, kein anderer häuft Ehrungen auf sich wie er. Seine Frau Katia und seine sechs Kinder umringen ihn dabei wie eine Festung. Doch der Abgrund ist immer nur einen Schritt entfernt.
zum Produkt € 28,00*
Szenariö: Das Buch der Optionen
Die politische Zukunft der Welt ist offen: Ihr Auftrag, sollten Sie ihn annehmen, ist, die Zukunft durch Ihre Entscheidungen zu gestalten. Wer sind Sie? Sie sitzen in der zweiten Reihe der Weltpolitik, Sie entscheiden nicht selbst, sondern empfehlen. Sie haben keine Exekutivgewalt, keine Truppen, keine Satellitenflotten. Was Ihnen zur Verfügung steht, sind Muster, Daten, Erfahrung - und ein Gefühl für Dynamik. Sie erkennen Zusammenhänge, bevor sie offizielle Bezeichnungen bekommen, Sie stellen Fragen, die sonst keiner stellt, Sie hinterfragen Allgemeinplätze und Annahmen, Sie erklären Sachverhalte sowohl Politikern als auch der Öffentlichkeit. Ihr Werkzeug ist das Szenario, Ihr Hebel die Frage: Was wäre, wenn? Die Zukunft erscheint offener, furchteinflößender als vor wenigen Jahren. Wie sie aussieht, hängt nicht nur von Russland und den USA ab, sondern von einer großen Anzahl von Akteuren. Wir bekommen so das Gefühl zurück, dass auch wir eine Rolle in unserer eigenen Zukunft spielen, indem wir uns bewusst machen, was wir tatsächlich wissen, was wir nicht wissen und durch Annahmen ersetzt haben, und vor allem, welche Handlungsoptionen es gibt. Florence Gaub lädt dazu ein, selbst außenpolitische Entscheidungen zu treffen: Anstatt nur Zuschauer mehr oder weniger plausibler Szenarien zu sein, folgt man unterschiedlichen Entscheidungspfaden. Das Buch vermittelt Einblicke in mögliche Entscheidungsprozesse, und ein Gefühl der Selbstbestimmung.
zum Produkt € 25,00*
Als die Ethnologin Heike Behrend nach der Wende das Haus ihres Großvaters besucht, stößt sie am Arendsee in der Altmark auf den christlichen Propheten Gustaf Nagel, der 1874 im Kaiserreich geboren wurde und 1952 in einer Irrenanstalt in der DDR starb. Als Teil der Lebensreformbewegung war der deutschnationale Prophet sein Leben lang vielfältiger Verfolgung ausgesetzt. Anhand seiner Selbstbilder auf Postkarten und seiner Texte, die lokale Heimatforscher bereits zu DDR-Zeiten gesammelt und archiviert haben, sowie in Gesprächen mit ihnen und dem Toten entwirft Heike Behrend Gustaf Nagels Biografie. Sie erzählt darin auch von Konflikten, von Zusammenarbeit und Freundschaft in einer Gegenwart, in der die Enttäuschung und Unzufriedenheit über die Wiedervereinigung auch bei den Bewohnern der Altmark in neuen Formen der Selbstbehauptung ihren Ausdruck findet. Im Dialog mit ihnen lernt sie nicht nur, in ihren Fragen die eigene Fraglichkeit zu erkennen, sondern auch, was es heißt, gemeinsam und solidarisch ethnografisches und historisches Wissen zu erzeugen.
Auf den Spuren eines verfemten Propheten zeichnen diese Gespräche mit einem Toten das Bild der Lebensreformbewegung, ihrer schillernden Protagonisten, aber auch Schattenseiten, machen die Fotografie als widerständige Praxis begreifbar, ergründen die Heimatgefühle vor und nach der Wende und zeigen, was es heißt, nahe Fremde nicht zu Anderen zu machen.
zum Produkt € 28,00*
Das 11. Buch unseres Safe Space Buchclubs
Zwei Frauen suchen ihren Platz in einer Welt, die von Erwartungen an Mütter und Töchter geprägt ist. Toni ist lesbisch und lebt mit ihrer Tochter Henni in Köln. Sie hadert mit ihrer Rolle als Mutter und sehnt sich nach ihrem alten Leben als Kriegsfotografin - nach Bedeutsamkeit, Selbstbestimmung und Nervenkitzel. Jetzt steht sie vor einer Entscheidung, die alles verändern könnte. Zwischen Kind und Kamera bahnen sich Erinnerungen, Zweifel und Sehnsüchte ihren Weg. Chris ist Journalistin. Kurz vor einem Auslandseinsatz erreicht sie die Nachricht, dass ihre Mutter schwer erkrankt ist. Am Sterbebett kehrt sie in die Vergangenheit zurück: eine Kindheit voller Aufgaben, eine traumatisierte Mutter, ein abwesender Vater. Während sie den Abschied vorbereitet, begegnet sie Steph, und zum ersten Mal entsteht echte Nähe. Gehen wollen, bleiben sollen ist ein politisch-poetischer Roman über lesbische Mutterschaft, nonbinäre Liebe und das Ringen um Selbstbestimmung.
zum Produkt € 20,00*
Das Buch in einem Satz: Nachdem er eine „Public Health“-Beerdigung beobachtet hat, schließt sich Witwer George McGlory mit ein paar Bekannten und Freund:innen zusammen und gründet die „Light a Candle Society“, um allen Verstorbenen ohne Zurückgebliebenen trotzdem einen gebührenden Abschied zu bereiten.
Lesenswert, weil das Buch wundervoll herzlich und ergreifend ist.
Für alle, die nach einer Umarmung in Buchform suchen.
George McGlory – frisch verwitwet, Teilzeitbibliothekar und begeisterter Pub-Quiz-Teilnehmer – wird Zeuge einer Beerdigung im Rahmen der öffentlichen Gesundheitsversorgung und ist tief bewegt vom Anblick des einsamen Sargs ohne Blumen und ohne Trauergäste. Kurzerhand tut er sich mit Elena, einer Floristin, Edwin, einem Bestatter, Sid, dem Besitzer eines Trödelladens und Secondhand-Möbelgeschäfts, und Roxy, seiner Kollegin aus der Bibliothek, zusammen, um die „Light a Candle Society“ zu gründen und einsame Beerdigungen ein für alle Mal zu verbannen.
Während sie gemeinsam die Toten ehren, denkt George über sein eigenes Leben und die Risse in seiner Familie nach. Kann er den Mut und die Demut aufbringen, sich den Dämonen seiner eigenen Vergangenheit zu stellen und seine zerbrochenen Beziehungen zu kitten, bevor es zu spät ist?
Dieses Buch ist der Inbegriff von Herzlichkeit. Die Geschichte entwickelt sich zwar eher langsam, aber ich finde, das passt zum Thema des Buches. Die Geschichte rund um George und seine „Light a Candle Society“ wird immer von kurzen Geschichten aus der Vergangenheit der Verstorbenen ergänzt. Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen nur eine von der öffentlichen Gesundheitsversorgung organisierte Beerdigung bekommen sollen.
Was mir an diesem Buch besonders gefiel, war die behutsame Herangehensweise an den Tod und die Bedeutung von Trauer. Aber auch die Bedeutung sozialer Bindungen und den Einfluss, den ein Mensch ausüben kann.
Eine wirklich schöne, herzerwärmende Geschichte, die hoffentlich auch bald ins Deutsche übersetzt wird.
Eure Karo
Danke @netgalleyde & @atlanticbooks für das kostenlose Lex!
zum Produkt € 13,00*
Das Buch in einem Satz: Gisèle Pelicot erzählt das beinahe Nicht-Erzählbare, was Männer Frauen antun können und dass Frauen daran trotzdem nicht zerbrechen!
Lesenswert, weil das Buch von einem Mut zeugt und man diese Frau einfach bewundern muss.
Für alle, die den Fall in der Presse verfolgt haben, aber hier die Wahrheit der Frau erfahren möchten – fernab von Clickbaits und Skandaljournalismus.
Bei diesem Buch ging es mir ähnlich wie bei der Autobiografie „Patriot“ von Alexej Nawalny: Eigentlich schreckt man davor zurück. Gleichzeitig hat man selbst Fragen, die einem im Kopf schwirren, die nur diese eine Person beantworten kann.
Selbstverständlich habe ich wie viele andere damals auch den Vergewaltigungsfall 2024 in der Presse verfolgt, mit angehaltenem Atem und heftigem Kopfschütteln. Das kann man sich unmöglich vorstellen, unmöglich fassen oder gar in Worte fassen. Und dann fing ich an, die Worte von Gisèle Pelicot zu lesen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Wie geht man mit so einer Erfahrung um – offensichtlich sehr unterschiedlich, wenn ich mir die Reaktionen auch ihrer Kinder anschaue. Wie schafft man den Brückenschlag vom Täter zum eigenen Ehemann?
Gisèle Pelicot schildert die Ereignisse von der ersten Konfrontation mit Fotos auf dem Polizeirevier bis hin zur öffentlich gemachten Gerichtsverhandlung, wo sie es geschafft hat, diesen Männern mit ihren lächerlichen Ausreden, in die Augen zu schauen. Sie hat das geschafft, ohne daran zu zerbrechen und mehr noch, ohne sich am Ende zu verstecken – denn warum sollte sie? Diese Männer müssen sich schämen, müssen angesichts ihrer Taten zerbrechen und genau so an den Pranger gestellt werden, wie es eben durch die öffentliche Sichtbarmachung durch den Gerichtsprozess möglich war.
Ich bin sehr beeindruckt von dieser Frau, die mit ihrem Mut die Weichen gelegt hat für eine Kehrtwende im Umgang mit Missbrauchsopfern: Die Scham muss die Seite wechseln!
Eure Anja
zum Produkt € 25,00*
Das Buch in einem Satz: Um zu beweisen, dass er ein echter Brujo ist, versucht ein Teenager, einen Geist zu beschwören… und es funktioniert… aber jetzt wird er diesen Geist nicht mehr los.
Lesenswert, weil die Geschichte nicht nur kulturell unglaublich interessant ist, sondern auch die Repräsentation wirklich gut gelungen ist.
Für alle ab 14, die gerne „own-voice“ (Fantasy) Romane lesen, die von anderen Kulturen inspiriert wurden.
Als seine traditionelle lateinamerikanische Familie Schwierigkeiten hat, sein wahres Geschlecht vollständig zu akzeptieren, beschließt Yadriel, sich als echter Brujo zu beweisen. Mit Hilfe seiner besten Freundin Maritza führt er das notwendige Eingangsritual im Alleingang durch und macht sich dann auf die Suche nach dem Geist seines kürzlich ermordeten Cousins, um ihn zu befreien. Das sollte den anderen schon beweisen, dass er genauso dazu gehört wie die anderen Jungs seiner Familie.
Doch der Geist, den er dabei beschwört, ist nicht sein Cousin. Es ist Julian Diaz, der Bad Boy der Schule, und der hat nicht vor, sich einfach so in den Tod zu verabschieden. Er ist entschlossen, herauszufinden, was passiert ist, und einige offene Fragen zu klären, bevor er geht.
Yadriel hat keine andere Wahl, als Julian zu helfen, damit beide bekommen, was sie wollen. Doch je mehr Zeit Yadriel mit Julian verbringt, desto weniger möchte er ihn gehen lassen…
Was mich an diesem Buch am meisten begeistert hat, war die authentische Darstellung eines queeren trans Charakters – was nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass der Autor selbst trans, queer und latino ist. Diese Form von own-voice Geschichten ist so unglaublich viel wert und ich hätte mir gewünscht, dass ich zu Schulzeiten Bücher wie diese gehabt hätte. Umso mehr freue ich mich, dass es sie jetzt gibt. ????
Übrigens, dieses Buch ist eigentlich ein Standalone, aber der Autor hat beschlossen ein zweites Buch, diesmal aus der Sicht Julians, zu schreiben. Das Buch mit dem Titel „Cemetery Boys: Espíritu“ erscheint schon diesen November.
Eure Karo
zum Produkt € 16,00*
Das Buch in einem Satz: Als ihre Mitbewohnerin spurlos verschwindet, entdeckt ein Internatsneuling dunkle Geheimnisse und Vertuschungsversuche, die weit tiefer reichen als es der Internatsführung lieb wäre.
Lesenswert, weil Faridah Àbíké-Íyímídé wieder einmal eine spannende Geschichte mit tiefen strukturellen Problemen spinnt, die leider nicht zu weit von der Realität entfernt sind.
Für alle, die Lust auf ein Mysterykrimi mit Internatsvibes haben.
Sade Hussein beginnt ihr drittes Jahr an der Highschool, diesmal am renommierten Internat der Alfred-Nobel-Akademie. Nachdem sie ihr ganzes Leben lang zu Hause unterrichtet wurde und das Unglück gefühlt anzieht, ist sie sich nicht sicher, was auf sie zukommt. Was sie jedoch nicht erwartet, ist, dass ihre Mitbewohnerin Elizabeth direkt nach Sades erster Nacht verschwindet. Oder dass ihre Mitschüler:innen glauben, sie hätte etwas damit zu tun.
Während die Gerüchte ihre Runde machen, erregt Sade die Aufmerksamkeit der beliebtesten Mädchen der Schule – bekannt als die „Unholy Trinity“. Zwischen dem Kennenlernen der Mädchen, dem Aufholen des Unterrichtsstoffs und dem Versuch, herauszufinden, was mit Elizabeth passiert ist, hat Sade alle Hände voll zu tun. Da hilft es nicht, dass sie bereits mit der Trauer über die Tragödien ihrer eigenen Familie zu kämpfen hat. Und dann wird zu allem Überfluss auch noch ein Schüler tot aufgefunden.
Je mehr Sade nachforscht, desto mehr wird ihr klar, dass hinter der Alfred-Nobel-Akademie und ihren Schüler:innen mehr steckt, als sie gedacht hatte. Geheimnisse lauern hinter jeder Ecke und unter jeder Oberfläche… Geheimnisse, die auch mit ihr verbunden zu sein scheinen.
Faridah hat es wieder einmal geschafft: Ihr spannender Krimi behandelt weitaus tiefgreifendere Themen, als man zunächst vermuten würde, und bleibt dabei beunruhigend nah an der Realität. Auch wenn das Buch für mich nicht ganz so stark war wie ihr Debüt, hat es mir dennoch sehr gut gefallen, und ich bin gespannt, welches gesellschaftliche Thema sie als Nächstes aufgreifen wird.
Viel Spaß beim Miträtseln!
Eure Karo
zum Produkt € 16,00*
Das Buch in einem Satz: Auf der Insel Neuwerk kommen 5 Menschen zusammen, die in unterschiedlichster Weise mit einem Ereignis von vor 30 Jahren zu tun haben, und werden mit einem gefundenen Skelett konfrontiert.
Lesenswert, weil es nur eine kleine Insel ist, auf der man den Anderen nicht entkommen kann – übrigens auch nicht dem-/oder derjenigen, der/die sie zur Insel gelockt hat.
Für alle, die mal wieder einen klassischen Whodunit lesen möchten, der einen raus auf die stürmische Insel im Watt zieht.
Gerade der Schauplatz dieser kleinen Insel, die im Vorsatzpapier des wunderschönen Buches gezeichnet ist, auf der jeder jeden kennt und man Wind und Wetter ausgesetzt ist, hat mich geködert. Der Krimi wird von fünf Personen erzählt, die ihre ganz eigenen Gründe für ihre Reise nach Neuwerk bei Hamburg haben: Meteorologe Mats bekommt zum Beispiel eine E-Mail, in der er mit etwas aus seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Auf der Fähre ist er es dann auch, der sieht, wie jemand von Bord fällt. Die Nonne Charlotte folgt dem Brief ihrer alten Freundin. Diese ist die Mutter von Annika Lundt, einer Hamburger Polizistin, die allmählich ihre Sehkraft verliert. Allerdings ist sie es auch, die einspringt, als auf der Insel ein Skelett gefunden wird. Dieses Skelett ruft die Dämonen der Vergangenheit bei der Inselbevölkerung hervor, denn vor 30 Jahren verschwanden zwei Schüler aus dem Schullandheim.
Für versierte Krimileser:innen ist natürlich klar, dass die Geschehnisse von damals und heute miteinander zu tun haben. Dadurch, dass die fünf Figuren abwechselnd im heute und damals erzählen, wird Stück für Stück die Geschichte entfaltet. Die Spannung steigt! Und gerade, wenn man glaubt, man weiß, wo der Hund begraben liegt, gibt es die eine oder andere Wendung, die man nicht hat kommen sehen. Romy Fölck hat ein Händchen für eine tolle Atmosphäre. Gerade die Natur als gefährliche Protagonistin hat mich beim Lesen gepackt. Bei dieser Inselgeschichte braucht es nur einen Windhauch, um dem Gang der Geschichte eine andere Wendung zu geben.
Ein stürmisches Vergnügen
Eure Anja
zum Produkt € 22,00*
Das Buch in einem Satz: Yumi und Maler leben in zwei verschiedenen Welten, doch plötzlich finden sie sich aus unerklärlichen Gründen im Leben des jeweils anderen wieder während ihre Welten um sie herum langsam in sich zusammenfallen.
Lesenswert, weil das Buch von wunderschönen Illustrationen begleitet wird, was dem zugrundeliegenden Kunstthema noch mehr Bedeutung schenkt.
Für alle, die gerne einen gemütlichen und dennoch spannenden Fantasyroman lesen möchten, der vom alten Korea und dem modernen Japan inspiriert wurde.
Yumi stammt aus einem Land der Gärten, Meditation und Geister, während Maler in einer Welt der Dunkelheit, Technologie und Albträume lebt. Als sich ihre Leben plötzlich auf seltsame Weise miteinander verflechten, stellt sich eine Frage: Können sie ihre Differenzen beiseitelegen und zusammenarbeiten, um die Geheimnisse ihrer Situation aufzudecken und um die Gemeinschaften des jeweils anderen vor einer sicheren Katastrophe zu retten?
Die Geschichte könnte man beinahe als cozy bezeichnen, wären da nicht die Albträume. Die Kombination des Mysteriums über ihr Zusammentreffen und die sich daraus langsam entwickelnde Romanze sorgt für eine spannende und doch gemütliche Stimmung. Dabei entwickelt sich die Romanze zwischen Yumi und Maler eher im Hintergrund und man lernt beim Lesen stattdessen mehr und mehr zwei Welten kennen, die stark vom alten Korea und dem modernen Japan inspiriert sind.
Der Schreibstil sorgt für einen angenehmen Lesefluss und hat mich einige Male zum Lachen gebracht. Mein Highlight des Buches sind aber die Illustrationen im Buch, die ich zunächst gar nicht erwartet hatte, aber thematisch durchaus Sinn ergeben. Sie haben die Geschichte zusätzlich auf eine wirklich schöne Weise „untermalt“… ????
Für mich ist dieses Buch eine klare Empfehlung an alle Fantasy-Fans, aber auch für Lesende, die mit Fantasy mal ein neues Genre ausprobieren möchten, da der Weltenbau nicht überwältigend wirkt und die Geschichte kein großartig kompliziertes Magiesystem beinhaltet.
Danke an @netgalleyde und @droemerknaur für das LEX.
Eure Karo
zum Produkt € 26,00*