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Jetzt als Taschenbuch! Der Roman der Finnin Turpeinen über die Stellersche Seekuh, die ausgerottet wurde, bevor sie offiziell entdeckt wurde.
Nur weil die Große Nordische Expedition ruhmlos auf einer kargen Insel scheitert, entdeckt der Naturwissenschaftler Steller im 18. Jahrhundert ein fremdes, faszinierendes und riesiges Tier, doch es gelingt ihm nicht, seine Entdeckung publik zu machen.
Schon bald gilt es als ausgestorben, doch trotzdem oder gerade deshalb fasziniert es, und ein Skelett einer Seekuh, das im 19. Jahrhundert in Alaska auftaucht, ist heiß begehrt und geht auf eine lange Reise.
Turpeinen hat einen wunderbaren Roman über dieses große, sanfte Tier geschrieben, hat seine Geschichte umrahmt von den Geschichten der Menschen, die mit ihm zu tun hatten, und zeigt nicht nur, mit welcher Besessenheit sich die Menschen die Natur zu eigen machen, sondern setzt auch ein Plädoyer für die Artenvielfalt.
zum Produkt € 15,00*
700 Kilometer mit der eigenen Mutter auf dem Jakobsweg pilgern – eine wunderbare Idee, ein großes Wagnis oder ein unvergessliches Abenteuer?
Für Tobias Schlegl wohl alles drei auf einmal und dazu noch die einmalige Gelegenheit, seine nicht mehr ganz junge Mutter mit ihren Wünschen, Sehnsüchten, Gedanken, Gefühlen wirklich oder zumindest besser kennenzulernen. Denn was wissen wir eigentlich von den Menschen, bei bzw. mit denen wir fast jeden Tag unserer Kindheit und Jugend verbracht haben? Genau das beschäftigt auch Schlegl, weshalb er sich trotz seiner Abneigung zum Wandern entschließt, seine Mutter nach Santiago de Compostela zu begleiten und ihr damit gleichzeitig einen großen Traum zu erfüllen.
Und so laufen, lachen und schleppen sie ihre Rucksäcke, tauschen sich aus, essen, streiten, genießen und leiden zusammen und kommen sich mit jedem Kilometer näher. Der Sohn schildert viele lustige, berührende, aber auch verzweifelte Momente, wenn sie z.B. in überfüllten und hellhörigen Herbergen um ein paar Stunden Schlaf ringen, sich Blasen laufen oder mit dem schweren Rucksack hadern.
Ein sehr kurzweiliges, heiteres und inspirierendes Buch!
zum Produkt € 18,00*
Kleine Probleme sind es nun weiß Gott nicht, die der Endvierziger Lars, ein an Aufschieberitis Leidender par exellence am letzten Tag des Jahres endlich zu bewältigen gewillt ist. Lange schon hatte er sich vorgenommen, seine To do- Liste abzuarbeiten, doch da der Kampf mit dem inneren Schweinehund stets verloren ging, sind nun für den Silvestertag lediglich 13 Kleinigkeiten wie die Vollendung „des besten Romans der Welt“, die Fertigstellung der lästigen Steuererklärung, die Wiederbelebung seiner Beziehung, der umfassende Wohnungsputz u.a. geblieben.
Mit äußerst viel Humor und Sprachgefühl erzählt die Autorin aus der Sicht ihres verzettelten und wenig lebenstauglichen Protagonisten, dem es zwar gelingt, ein paar Punkte seiner To do- Liste abzuarbeiten, der aber an dem Rest zu scheitern droht. Man fragt sich, ob Lars nur ein amüsanter Sonder- oder gar der „traurige“ Normalfall in unserer Gesellschaft ist.
Nele Pollatschek versteht es ausgezeichnet, die LeserInnen mit Tiefgang und Witz zu unterhalten.
zum Produkt € 13,00*