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Wir machen den Büchertisch bei der Lesung der Rosa Luxemburg Stiftung:
Wo bei Sozialem gekürzt wird oder die Preise steigen, wächst die Zustimmung zu rechten Parteien. Das zumindest legen Studien nahe. "Antifaschistische Wirtschaftspolitik" möchte darauf mit Maßnahmen wie etwa Vermögenssteuer, Preiskontrollen oder Investitionspolitik antworten. Das Ziel: soziale Sicherheit für alle. Eine rechte Weltanschauung verfängt allerdings nicht nur bei Menschen, die Abstiegsängste haben oder materielle Verschlechterung erfahren. Auch Reiche wählen rechts und als erste Motivation für die Wahl rechter Parteien wird in Umfragen immer noch Migration genannt. Der Zusammenhang zwischen ökonomischer Krise und dem Erstarken der Rechten wirft mehr Fragen als Antworten auf. Ein tiefer gehender Blick zeigt: Kapitalistisch und nationalstaatlich organisierte Gesellschaften, vor allem aber ihre ideologische Verarbeitung, bilden ganz unabhängig von Krisen einen Resonanzboden für faschistoide Tendenzen. Was aber folgt daraus für eine "antifaschistische Wirtschaftspolitik"?
Dr. Sabine Nuss ist Politologin, Publizistin und Podcasterin aus Berlin. Sie ist Autorin und Herausgeberin mehrer Bücher zu den Themen Privateigentum (Geschichte & Ideologie), Digitalisierung im Kapitalismus, sowie Naturverhältnisse. Ihre Arbeiten sind dokumentiert unter sabinenuss.de
Daer Family- Club am Drosselberg veranstaltet folgende Lesung und wir machen den Büchertisch:
"Worte, die verbinden – Lesungen im Family-Club"
Den Auftakt unserer Lesungsreihe macht Pädagogin und Bestseller-Autorin Susanne Mierau mit einer Lesung zu ihrem Buch "Emotional load - Wie Mütter frei von emotionaler Überlastung werden". Im Anschluss gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen, sich Bücher signieren zu lassen und in einen moderierten Austausch mit der Fachexpertin zu gehen.