Veranstaltungen

Nina Jäckle - Stillhalten: Lesung und Gespräch mit der Autorin

26.06.2018 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Erlesenes & Büchergilde
Vorverkauf: Um Voramneldung wird gebeten.
Preis: € 15,-

Gerade im Januar stand Nina Jäckle auf der SWR-Bestenliste. Wir freuen uns sehr darüber Ihnen diese großartige Autorin und ihren beeindruckenden, sehr persönlichen Roman präsentieren zu können.

1933 ist Tamara Danischewski 21 Jahre alt. Sie studiert in Dresden Tanz bei Mary Wigman und Gret Palucca. Abends tritt sie im Kabarett auf, um für sich und ihre Mutter Geld zu verdienen. Dort lernt sie den Maler Otto Dix kennen, der sie während vieler Sitzungen porträtiert, eine Freundschaft entsteht. Dann aber verlässt Dix, als einer der ersten Künstler in der NS-Zeit aus dem Lehramt entlassen, die Stadt. Tamara bekommt einige große Auftrittsangebote, doch sie geht das Wagnis eines ungesicherten Lebens als Tänzerin nicht ein. Stattdessen heiratet sie 1936 einen Mann, der ihr und ihrer Mutter zwar eine gesicherte Existenz bieten kann, Tamara jedoch das Tanzen verbietet und dem sie sich, wie viele Frauen ihrer Generation, zur Gänze unterordnet. Alt geworden, erinnert sich Tamara an ein glanzvolles Leben, in dem noch alles möglich schien.

Nina Jäckle 1966 in Schwenningen geboren, in Stuttgart aufgewachsen, absolvierte Sprachschulen in der französischen Schweiz und Paris; eigentlich wollte sie französische Literatur übersetzen, beschloss dann aber, lieber selbst zu schreiben. Bei Klöpfer & Meyer erschien von ihr 2010 die Erzählung »Nai oder was wie so ist«, 2011 der Roman »Zielinski« und 2014, gefördert vom Deutschen Literaturfonds, der Roman »Der lange Atem«, für den sie 2014 mit dem Tukan-Preis der Stadt München und 2015 mit dem Evangelischen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Zudem erhielt sie 2015 den Italo-Svevo-Preis für ihr Gesamtwerk und das Stipendium der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo 2016/17.

Nina Jäckle - Stillhalten: Lesung und Gespräch mit der Autorin

Der Räuber Hotzenplotz - Kindergeburtstagsparty

11.08.2018 14:30 Uhr

Veranstaltungsort: Erlesenes & Büchergilde
Vorverkauf: Wir bitten um Voranmeldung.
Preis: Inklusive Verköstigung - pro Kind 8,- €.

Endlich gibt es bei uns wieder eine echte Kindergeburtstagsparty!
Und zwar rund um einen unseren Lieblingskinderbuch-Helden:
von Otfried Preußler: "Der Räuber Hotzenplatz"
Mit Vorlesen, Malen, Naschen und Schatzsuche.

8. Bücherfühstück: Der Schöffling Verlag - Zu Gast ist die Lektorin Dr. Sabine Baumann

26.08.2018 11:00 Uhr

Veranstaltungsort: Erlesenes & Büchergilde
Vorverkauf: Wir bitten um Voranmeldung.
Preis: € 10,- inklusive Verköstigung.

Lektorin Sabine Baumann stellt Highlights aus dem Schöffling & Co. Programm vor, liest aus ihren Lieblingsbüchern und erzählt von ihrer Arbeit als Lektorin in einem unabhängigen Verlag.

Dazu gibt es lecker Frühstück, Kaffee, Tee und ganz viel Zeit, sich bei uns umzuschauen.

(Foto: Kirsten Bucher)

8. Bücherfühstück: Der Schöffling Verlag - Zu Gast ist die Lektorin Dr. Sabine Baumann

A BISSERL WEITER GEHT´S IMMER! Mit dem Skizzenbuch durch das wilde Österreich

29.08.2018 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Erlesenes & Büchergilde
Vorverkauf: Um Voranmeldung wird gebeten.
Preis: € 10,- inklusive Verköstigung.

Ein Reisebericht der besonderen Art:
In Lörschers "Graphic Theatre" erleben wir die zeichnerische Verarbeitung seiner dreimonatigen Reise durch das "Wilde Österreich". Dabei zeigt er, fernab von den üblichen Klischées, kulturelle Eigenarten auf und lässt Mensch und Atmospäre unseres Nachbarlandes mit großem kaberettistischem Talent lebendig werden. Ein höchst amüsanter und informativer Abend erwartet Sie!
Im Anschluss signiert und zeichnet der Künstler für Sie und wir reichen eine kleine Spezialität aus Österreich und ein Glaserl Wein.

A BISSERL WEITER GEHT´S IMMER!  Mit dem Skizzenbuch durch das wilde Österreich

Simone Frieling: Nobelpreisträgerinnen - Lesung und Vortrag

06.09.2018 19:00 Uhr

Simone Frieling: Nobelpreisträgerinnen - Lesung und Vortrag
Veranstaltungsort: Erlesenes & Büchergilde
Vorverkauf: Um Voranmeldung wird gebeten.
Preis: € 8,-

Im Oktober eines jeden Jahres gibt die Schwedische Akademie bekannt, wer den weltweit wichtigsten Preis für Literatur erhält. Oft ist die Wahl überraschend, zuweilen hoch umstritten und auffällig schon lange der Umstand, dass seit 1901 so wenige Frauen ausgezeichnet wurden. Selma Lagerlöf war 1909 die erste. Bis zum Ende des Jahrhunderts kamen nur acht weitere Frauen hinzu. Erst im 21. Jahrhundert stieg der Anteil der Autorinnen auf fast ein Drittel. 2015 wurde mit Swetlana Alexijewitsch immerhin die fünfte seit dem Jahrhundertbeginn mit dem Preis ausgezeichnet.

In vierzehn Porträts schildert Simone Frieling in ihrem Buch "Auszezeichnete Frauen" Leben und Werk aller bisherigen Literaturnobelpreisträgerinnen in ihrer Zeit und mit ihren Wirkungen. Viele von ihnen haben sich nicht nur einen Namen als Schriftstellerinnen weltliterarischen Rangs gemacht, sondern auch als politisch und sozial engagierte Persönlichkeiten. Selma Lagerlöf profilierte sich während des Ersten Weltkriegs als Pazifistin und unterstützte seit 1933 jüdische Flüchtlinge aus Deutschland, Pearl S. Buck setzte sich für die Versöhnung zwischen Ost und West ein, Gabriela Mistral trug maßgeblich zur Alphabetisierung Mexikos bei, Nadine Gordimer kämpfte gegen die Apartheid, Toni Morrison gegen Rassismus und Swetlana Alexijewitsch gegen die Propaganda sozialistischer Regime.

Simone Frieling leitet ihre informativen, anschaulichen und zur weiteren Lektüre anregenden Porträts mit einem Essay über Alfred Nobel ein und schließt sie mit Bemerkungen zur oft rätselhaften Entscheidungsfindung in der Schwedischen Akademie ab. Horace Engdahl, der schwedische Literaturkritiker und langjährige Sekretär der Akademie, nannte sie ein "Mysterium".

"Ich habe die Portraits mit großem Vergnügen gelesen, sie sind gescheit, wohl abgewogen und sachlich." (Per Wästberg, Mitglied der Schwedischen Akademie, die über den Literaturnobelpreis entscheidet, in einem Brief an Simone Frieling)

Stefan George und der französische Symbolismus. Eine musikalisch-literarischen Soirée

07.11.2018 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Erlesenes & Büchergilde
Vorverkauf: Um Voranmeldung wird gebeten.
Preis: € 12 ,-

Der Sprecher Hermann Heiser und das Pro-Arte-Ensemble bestehend aus Axel Grote (Flöte, Saxophon), Christoph Jaecckel (Violine), Hans Michael Barth (Viola) und Ralf Zuber (Violoncello) laden zu einem musikalisch – literarischen Abend ein, in dem das lyrische
Werk von Stefan George steht, der vor 150 Jahren geboren wurde. Georges Dichtkunst
ist maßgeblich beeinflusst von der symbolistischen Dichtung Stéphane Mallarmés, die
auch die musikalische Moderne, den französischen Impressionismus Debussys, Ravels
und Poulencs beeinflusst hat. Die in den Gedichten Georges initiierte Neoromantik findet
ihren Widerhall in den romantischen Kompositionen des Quartetts.
So tritt in dieser musikalisch-literarischen Soirée das Werk Georges in Dialog zu dem
seines Lehrers Mallarmé und der Musik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Diese werden
durch Kompositionen Grotes ergänzt, die sich den Gedichten Georges klanglich annähern.

Stefan George  und der französische Symbolismus. Eine musikalisch-literarischen Soirée