Akademie am Abend mit C.Strecker präsentiert
Hochwasserereignisse in Thüringen
Vor 410 Jahren, am 29./30. Mai 1613, liefen in zahlreichen Flüssen Thüringens schwere Hochwasser ab. Nach ergiebigen, zum Teil unwetterartigen Niederschlägen stiegen seit dem Abend des 29. Mai die Wasserstände bedrohlich an. Wenig später uferten unter anderem die Unstrut und Luhne weit aus und es kam zu großflächigen Überschwemmungen. So standen in Mühlhausen nicht nur ufernahe Wiesen, sondern auch Wohngebiete unter Wasser. Ausgehend von der sog. "Thüringer Sintflut" von 1613 soll im Vortrag des Erfurter Umwelthistorikers auch auf weitere, sehr schwere Hochwasser in Thüringen eingegangen werden.
Gemeinsam mit dem Team der Akademie am Vormittag
Die tragische Geschichte einer verbotenen Liebe zur Zeit des Nationalsozialismus, wunderbar erzählt von Mechthild Borrmann.
In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung
Durch Zufall kam der Fotograf im März 1990 nach Mühlhausen. Im Auftrag der Zeitschrift Stern sollte er die »vergessene Stadt« fotografieren. Während der Arbeit änderte sich seine Haltung. Was ihn immer mehr interessierte, war das Leben in der sich selbst überlassenen Stadt.
Ein Film untersucht den Tod eines Soldaten. Im April 1945 wird ein Bild aus
dem thüringischen Oberdorla zum Titelbild der New York Times. Im Vordergrund sieht man einen toten amerikanischen Soldaten. Christa Pfafferott hat darüber eine Dokumentation gedreht.
In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung
Kaum auf dem Markt, sorgt sein Buch für aufgeregte Gespräche, Rezensionen, Radio- und Fernsehbeiträge. Mit "Der Osten: eine westdeutsche Erfindung" hat der Leipziger Professor den Nerv der Deutschen an einer empfindlichen Stelle getroffen. Das vor über 30 Jahren vereinigte Land scheint von deutscher Einheit weiter entfernt denn je. Die Begriffe "Ossi" und "Wessi", so gebräuchlich sie auch sind, spalten. »Der Osten hat keine Zukunft, solange er nur als Herkunft begriffen wird", schreibt der Autor in seinem Buch. Eine Herkunft aus dem Osten – selbst bei den nach der Wende Geborenen – mindere Lebenschancen. Der Westen begreife sich als Norm und den Osten als Abweichung. Und wie passt das zur viel beschworenen "gelebten Demokratie" in Deutschland?
Gemeinsam mit dem Team der Akademie am Vormittag
Mit Holger Schiffel, Maria und Georg Mey. Das Repertoire reicht von Jazz-Standards über Swing und Blues bis Klassikinterpretationen. Das Trio beginnt jeweils um 19:00, 20:00 und 21:00 Uhr.
Die Geschichte des Süßkuchens ist spannend und viel älter als angenommen. Petri-Schüler haben sich auf Spurensuche begeben und dazu im Archiv recherchiert und bei Bäckern gefilmt. Vorab hören Sie den Vortrag von Dr. Antje Schloms und Karin Bühner von der Akademie am Vormittag.
Gemeinsam mit dem Team der Akademie am Vormittag
Mit Astrid Bank, Theresa Blumschein, Edgar Schlegel und in Szene gesetzt von Spielleiter Bernhard Ohnesorge. Es gibt Einblicke in das Liebesleben in Königshäusern und es wird erzählt, wie ein Einsiedler wider seines Willens ein wonnevolles Glück erfährt. Begleitet wird das etwa 60-minütige literarisch-musikalische Programm zudem von Edgar Schlegel an der Gitarre.
mit Anne Bezzel (Lesung, Harfe), Marion Minkus (Gesang) und Jens Hichert (Gitarre)
Die Autorin Anne Bezzel hat einen historischen Roman geschrieben, der auf bewegende und spannende Weise die Ereignisse rund um den Pogrom in Erfurt 1349 deutlich macht. Dazu hören Sie Harfen- und Klezmermusik vom feinsten.
Angelina Ehlert gibt hochintressante Einblicke in die Bekämpfung der Organisierten Kriminalitat sowie die Arbeit des U-Ausschuss Mafia im Thüringer Landtag. Im Fokus steht die bisherige Arbeit, aber auch ein Ausblick auf das weiter geplante Vorgehen des Untersuchungsausschuss.
Gemeinsam mit Madeleine Henfling Vizepräsidentin des Thüringer Landtags und Obfrau im U-Ausschuss