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Werdende Eltern durchlaufen mit der Geburt des ersten Kindes eine veritable und irreversible Transition, die es zu bewältigen gilt. Während werdenden Müttern in der Regel eine intensive Begleitung durch Hebammen und medizinisches Personal angeboten wird, müssen werdende Väter jene Transition weitestgehend unbegleitet meistern. Philip Krüger betrachtet Bildungs- und Beratungsangebote für werdende Väter aus einer bewältigungstheoretischen Perspektive der Sozialen Arbeit heraus. Er nimmt insbesondere die irreversible Transition zur Vaterschaft vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Spannungsverhältnisse aus hegemonialer Männlichkeit und Caring Masculinities in den Blick.
Prof. Dr. Philip Krüger, Professor für Theorien, Konzepte und Methoden Sozialer Arbeit, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Paderborn, Fachbereich Sozialwesen
1 Verunsicherung im Übergang zur Vaterschaft 1.1 Einleitung 1.2 Aufbau der Arbeit 2 Aktueller Forschungsstand und theoretische Anknüpfungen 2.1 Männlichkeiten im Spannungsverhältnis von hegemonialer Männlichkeit und Caring Masculinities 2.1.1 Hegemoniale Männlichkeit 2.1.2 Caring Masculinities 2.1.3 Männlichkeiten im Spannungsverhältnis 2.2 Männlichkeiten- und Vätertypologien 2.2.1 Neue Männer und neue Väter 2.2.2 Vaterschaft und Väterlichkeit 2.2.3 Vaterschaft und Väterlichkeit im Spannungsverhältnis 2.3 Transition zur Vaterschaft als krisenhafte Lebenssituation 2.3.1 Übergänge zur Vaterschaft 2.3.2 Elternzeit, Elterngeld und Entgrenzung 2.3.3 Bewältigung in krisenhaften Lebenssituationen 2.4 Väterarbeit 2.5 Entwicklung der Fragestellung 3 Methodologie 3.1 Die Grounded-Theory-Methodologie 3.2 Die Grounded-Theory-Methodologie nach Strauss und Corbin 3.2.1 Offenes, axiales und selektives Kodieren 3.2.2 Das Kodierparadigma 3.2.3 Theoretisches Sampling und theoretische Sättigung 3.3 Gütekriterien in der Grounded-Theory-Methodologie 3.4 Das leitfadengestützte Interview 4 Empirische Forschungspraxis 4.1 Forschungspraktische Vorgehensweise der Datenerhebung 4.1.1 Forschungszugang 4.1.2 Sampling 4.1.3 Interviewdurchführung 4.2 Vorgehensweise Datenaufbereitung und -auswertung 4.2.1 Die Transkription 4.2.2 Der Kodier-Vorgang in MAXQDA 4.2.3 Der iterative Interpretationsprozess 4.2.4 Theoretische Sensibilität 4.2.5 Gütekriterien 4.2.6 Pandemiebedingte Besonderheiten 5 Die Grounded Theory der verunsicherten werdenden Väterlichkeit 5.1 "ein bisschen wie Achterbahnfahren" - das Phänomen der verunsicherten werdenden Väterlichkeit 5.1.1 Kontext - Vaterschaft im Spannungsverhältnis 5.1.2 Ursächliche Bedingung - die irreversible Transition und ihre Ambivalenzen 5.1.3 Intervenierende Bedingungen - Katalysatoren für eine Reaktion 5.1.4 Handlungsstrategien und Interaktionen - von Alltagsberatung bis Rationalisierung 5.1.5 Konsequenzen - Validierung, Reflexion und Reproduktion 5.1.6 Zusammenfassung - Väter-Sampling 5.2 "Väter in Austausch über das Vatersein zu bringen" - das Expert*innen-Phänomen 5.2.1 Der Kontext - Geburt im Spannungsverhältnis 5.2.2 Ursächliche Bedingung - der Bedarf an genderhomogenen Bildungs- und Beratungsangeboten für werdende Väter 5.2.3 Intervenierende Bedingungen - "Das steht und fällt mit der Gruppe von Männern" 5.2.4 Handlungsstrategien und Interaktionen - individuelle Kursgestaltung und genderstereotype Ansprache 5.2.5 Konsequenzen - Bildungsimpulse und verschiedene Reproduktionen 5.2.6 Zusammenfassung Expert*innen-Sampling 5.3 Zusammenführung der Samplings 5.4 Modellentwicklung 6 Ergebnisse 7 Diskussion der Ergebnisse 7.1 Diskussion der theoretischen Anknüpfungen 7.2 Forschungslücken 7.3 Limitationen 7.4 Eigene Reflexionen 8 Fazit und Ausblick Literaturverzeichnis