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Vineta.
Vor rund 900 Jahren soll sie existiert haben - eine sagenhafte Mega-Stadt, reich, stolz, mächtig und plötzlich verschwunden. Nicht zerstört, nicht verlassen, sondern ausgelöscht. Die Sage erzählt, dass göttlicher Zorn die Stadt vom Meer verschlingen ließ. Doch wenn alles nur ein Märchen wäre - warum lässt Vineta uns bis heute nicht los? Dieses Buch begibt sich auf eine faszinierende Spurensuche zwischen Sage, Geschichte und menschlicher Sehnsucht. Chroniken, Lieder, Märchen und Mythen weisen den Weg, archäologische Theorien werfen neue Fragen auf. Schritt für Schritt nähert sich die Suche dem Kern der Legende und der Erkenntnis, dass eine verblüffende Wahrheit in ihr steckt. Eine Wahrheit, die mit dem Zingst verbunden ist. Eine Reise zu einer Stadt, die im Meer verschwand, aber nie aus dem Gedächtnis der Menschen ...-
Während des Krieges wurde ich zwar in Posen geboren. Aber das war reiner Zufall. Irgendwie komme ich mit meiner Familie seit Generationen von der Insel Rügen. Nachdem sich meine Eltern im Krieg ins heimatliche Rügen zurückgezogen hatten, beschlossen sie - bei ihrem Drang nach Westen -, mich nicht auf der Insel zurückzulassen. Sie verschleppten mich 1948 - ohne mich kleinen Wurm zu fragen - in den Westen. Nun ja! Ich habe mich hier eingelebt. Nach der Schule in Düsseldorf machte ich widerwillig eine Banklehre. Danach wollte ich richtig loslegen und mir tiefe Gedanke über die Welt machen. Ich dachte, das gehe als Mathematiker am besten, und studierte in Bonn. Und weil ich noch richtig hoch hinauswollte, suchte ich mir für meine Promotion die romantische Stadt Heidelberg aus. Weil mich aber trotz meines Doktortitels keiner richtig ernst nahm, versuchte ich - als Insulaner - auf der Insel Helgoland mein Glück. Ich wollte dem Guten zum Erfolg verhelfen, die Welt retten und der Meeresbiologie mit meiner Mathematik auf die Sprünge helfen. Leider war den Meeresbiologen die Mathematik ziemlich fremd und sie kümmerten sich lieber um die kleinen und großen Quallen in ihren Wasserbecken. Wieder wurde ich nicht ernst genommen.
Als Nächstes beglückte ich die Privatwirtschaft. Das war wiederum zu langweilig. Dann kam der große Augenblick, wo ich - nach der Wende - auf die Insel Rügen zurückkonnte. Dort wurde es spannend. Versuch der Gründung einer privaten Fernuniversität für berufstätige Menschen, die sich neben ihrem Beruf weiterbilden wollten. Passte gut in die Bildungslandschaft. Ich hatte einen erfahrenen Investor und glaubte, die Zeit sei reif für etwas Großes. Aber das Projekt platzte am Widerstand der bestehenden staatlichen Universitäten und am fehlenden Einsatz der Politik, die sich gegen die Unis nicht traute. Erfreulich an der Sache war, dass ich dadurch mit dem Philosophen Karl Popper in Kontakt kam. Für die Universitätsgründung wollte er bei Kohl Unterstützung einholen. Sein Tod kam leider dazwischen. Danach Umzug nach Flensburg/Glücksburg, wo ich an einem geheimen Ort unter anderem die Suche nach Vineta/Jomsburg aufschrieb.