Hier finden Sie unsere persönlichen Buchempfehlungen. Lassen Sie sich davon inspirieren und sprechen Sie uns gerne darauf an.
1942 ruft Churchill die Einheit "Special Operations Executive" ins Leben. Junge Leute mit exzellenten Französischkenntnissen werden angeworben um in Frankreich Sabotageakte gegen die deutschen Besatzer auszuüben und für Großbritanniens nationale Verteidigung zu kämpfen. Zwei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, agieren an vorderster Front. Die stille Pat und ihre draufgängerische Schwester Simone spionieren deutsche Munitionsfabriken und Telefonverbindungen aus, immer mit der Angst im Nacken, entdeckt zu werden. Eine von ihnen kehrt nicht mehr als die zurück, die sie war, und die gefährlichen Einsätze geraten nach dem Krieg in Vergessenheit.
Elisabeth Sandmann möchte in diesem Buch an die Frauen erinnern, deren besondere Leistungen in der Welt bisher wenig Beachtung fenden.
zum Produkt € 24,00*
In seinem Roman lässt der Autor den legendären Bartender Frank Meier wieder aufleben, der während der deutschen Besatzungszeit stoisch hinter seinem Tresen Getränke mixt.
In der Bar des Hotel Ritz gehen seit Juni 1940 neben den bisherigen Besuchern aus der Pariser Bohème auch Nazigrößen ein und aus. Sie unterhalten sich gerne mit Frank Meier, weil er sich als klug und umsichtig erweist. Wegen seiner Ratschläge und seiner sorgfältig zu der jeweiligen Stimmung passend zubereiteten Getränke wird Frank von den deutschen Generälen hoch geschätzt. Doch bemerken sie nichts von seiner Anspannung und der Furcht - denn Frank ist Jude.
Mit Hochspannung und Bangen verfolgen wir die Handlung bis zur Befreiung durch die Alliierten.
zum Produkt € 25,00*
Der neue Roman von Ewald Arenz überrascht mit einer kompakten Story und zahlreichen farbigen Illustrationen von Florian Bayer. Diese untermalen auf eine moderne Art sehr passend die Romanhandlung um Paula und Peter, die als Kollegen ein mehrtägiges Seminar besucht haben – und sich dort am letzten Abend nähergekommen sind. Beide sind im eher mittleren Alter, sie Ärztin, er Jurist der Klinikverwaltung. Auf der Heimfahrt streikt ab Würzburg die Bahn und sie beschließen, die geschenkte Zeit für eine Sightseeing-Tour zu nutzen, quartieren sich spontan für wenige Tage ein. Es wird geflirtet, über Gott und die Welt gesprochen, die Zeit genossen: Katzentage eben. Und dann taucht da tatsächlich immer wieder diese eine Katze auf, scheint sie regelrecht zu verfolgen und sorgt mitunter für kuriose Szenen.
Wie die Katzen leben auch Paula und Peter im Hier und Jetzt, können die Dinge in diesen Tagen so nehmen, wie sie sind. Doch können sie das wirklich? Vor allem Peter fällt es schwer, die Gedanken an das „Danach“ abzuschütteln und einfach loszulassen.
Eine kurzweilige Liebesgeschichte für einen gemütlichen Winterabend.
zum Produkt € 22,00*
Benjamin ist 18 Jahre alt, jobbt in einem Supermarkt und wohnt in einem Caravan-Park an der Ostküste Englands. Eigentlich lebt er dort zusammen mit seiner Großmutter – diese liegt allerdings schon eine Zeit lang im Krankenhaus. Benjamin liebt seine Oma, aber ein Besuch kommt für ihn nicht infrage, denn als ausgesprochener Hypochonder hat er eine ausgeprägte Angst vor Viren und Bakterien jeglicher Art – nicht verwunderlich, dass sich seine Phobie in Zeiten einer herannahenden Pandemie noch verschlimmert hat.
Eines Tages begegnet er am Strand einem herrenlosen Windhund. Dieser folgt ihm bis nach Hause. Was zunächst unvorstellbar scheint, wird möglich: Benjamin lässt den Hund hinein und überwindet Schritt für Schritt seine Berührungsängste. Als er erfährt, dass es sich hier um die berühmte Rennkoryphäe „Der große Gary“ handelt, der seinen grausamen Besitzern entlaufen ist, beschließt er, dem armen Geschöpf zu helfen. So begeben sich die beiden auf einen abenteuerlichen Roadtrip, zusammen mit dem zwielichtigen Essenslieferanten Leonard. Doch Besitzer Alf möchte natürlich nicht auf sein gewinnbringendes Tier verzichten.
Wer Lust auf eine originelle Coming-of-Age-Story mit skurrilen Charakteren hat oder Geschichten im Stil von Nick Hornby mag, der greife zu diesem tragikomischen Debütroman.
zum Produkt € 24,00*
An einem kalten Novemberabend 1733 wird ein kleines Mädchen in der Kaserne der schwarzen Musketiere zu Paris mit einem ungewöhnlichen Anliegen vorstellig. Eine Leiche, erbittet der außerordentliche Gast, gerne Frau oder Kind, wenn es keine Umstände macht und wenn möglich mehrere als "Subskription" über den Winter. Die anwesenden Offiziere sind von der Erscheinung und ihrem umständlichen, wenngleich höflichen Auftreten bis ins Mark erschüttert.
Die Apothekerstochter muss die Kaserne unverrichteter Dinge wieder verlassen.
Dennoch wird Marie Biheron noch in diesem Winter ihre erste Leichenschau durchführen. Sie tut dies in der Enge ihrer Kammer zwischen Bett und Tür und es wird nicht die einzige bleiben.
Als die angehende Anatomin ein Jahr später der Pflanzenmalerin Madeleine Basseporte begegnet ist es der Beginn einer ebenso unkonventionellen, wie innigen Beziehung, die fast 50 Jahre dauern wird.
Biheron gibt Anatomie Kurse für Hebammen und Töchter aus reichem Hause, die Königin bestellt anatomische Modelle aus Wachs, ein herrlich neurotischer und kaffeesüchtiger Diderot redet zuviel und verlegt ständig Zirbeldrüsen.
Basseporte, mittlerweile Hauptzeichnerin im naturhistorischen Kabinett, gibt hochwohlgeborenen Töchtern Zeichenunterricht und entwirft Blumentapete für die Mätresse des Königs, während alles unaufhaltsam auf die Katastrophe zusteuert.
In ihrem neuen, historischen Roman widmet sich Christine Wunnicke dem Leben und den Leistungen zweier Pionierinnen, die viel zu lange in Vergessenheit geraten waren.
zum Produkt € 24,00*
Wir tauchen ein ins Paris zur Zeit der Belle Époque. Zwei junge Frauen, am selben Tag geboren, stehen im Vordergrund des Romans. Elise Lambert, die aus prekären Familienverhältnissen stammt, und Valérie Dumas, aus einer gut situierten Familie. Beide Frauen kämpfen darum, ihre Träume zu verwirklichen, Elise als Tänzerin, Valérie als Malerin; für die damalige Zeit kein leichtes Unterfangen.
Hauptschauplatz sind die Straßen Montmartres, damals war der Hügel noch ein unbedeutender Vorort von Paris.
Fesselnd erzählt die Autorin von historischen Ereignissen, wie der Weltausstellung 1889, dem Wandel der Kunstszene und der Situation der Frauen, denen enge Grenzen gesetzt waren, ob sie nun aus dem Armenviertel oder dem reichen Bürgertum kamen. Ein kluger, einfühlsamer Roman.
zum Produkt € 17,00*
Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können: Johanna, die sich in die Einsamkeit der Berge zurückgezogen hat und ein karges entbehrungsreiches Leben führt. Und ihre Cousine Marie, studierte Designerin, ausgerüstet mit Smartphone und goldfarbenen Sneakers, rennt am Anfang der Geschichte den Berg hoch, um in eben dieser Einsamkeit bei Johanna Zuflucht zu suchen.
Warum lebt eine junge Frau wie Johanna überhaupt in einer abgelegenen Almhütte ohne Strom und fließendes Wasser? Was hat Maries Leben derart aus dem Lot gebracht, dass sie jeglichen Komfort hinter sich lässt, um in der schlecht geheizten Hütte zwischen Weberknechten und Mäusen zu schlafen?
Nach und nach finden wir Antworten in dem packend geschriebenen Roman, den man nicht aus der Hand legen möchte.
Ein gigantischer Frauenroman!
zum Produkt € 22,00*
Wanda, Anfang dreißig, lebt als alleinerziehende Mutter mit ihrer fünfjährigen Tochter Karlie in einem Berliner Hochhausplattenbau: defekter Lift, Funkloch. Dass sich auch Armut vererben kann, spürt sie am eigenen Leib. Sie gibt in jeder Lebenssituation alles, hangelt sich von Casting zu Casting, dennoch schafft sie es nicht raus aus der „Platte“. Dabei träumt die arbeitslose Schauspielerin von einem besseren Leben – für sich und ihre Tochter – von den großen Rollen, von Unabhängigkeit und Freiheit. In diesem Sommer erhält sie ein plötzliches Rollenangebot, das sie für einen Moment lang hoffen lässt. Und auch der bekannte und gutaussehende Schauspielkollege Adam geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Aber dann wird Karlie schwer krank und sie muss sich – wie so oft – entscheiden.
Die Geschichte rund um Wanda wird vielschichtig dargestellt, man spürt ihre innere Zerrissenheit, die mütterlichen Ängste, die Wut über Ungerechtigkeiten, die Sehnsüchte – auch der anderen Mütter aus der „Platte“. Immer wieder schwankt man aber auch zwischen Mitleid und Unverständnis, denn auch Wanda tritt nach unten, möchte sich abgrenzen, sucht ihren Vorteil und verhält sich dabei nicht immer solidarisch. Wird sie ihr persönliches Glück tatsächlich in der Filmbranche finden? Und was kann sie ihrer Tochter alles zumuten?
Sara Gmuers Sprache ist unmittelbar, hart und klar. Ein rauer und zärtlicher, temporeicher und fein beobachteter Roman über Zusammenhalt und Selbstverwirklichung, über das „Zuhause“ und darüber, dass das Glück manchmal näherliegt, als wir denken. Absolut lesenswert.
zum Produkt € 22,00*
An einem kalten Sommertag 1843 erreicht Pfarrer John Ferguson nach einer stürmischen Überfahrt per Schiff eine kleine, karge Insel im Nordmeer, weit vor der Küste Schottlands. Der verarmte und etwas naive Pfarrer wurde von der schottischen Freikirche hierhergeschickt, um Ivar, den letzten verbliebenen Bewohner, samt seiner wenigen Habseligkeiten im Auftrag des Großgrundbesitzers von der Insel wegzuschaffen. Trotz moralischer (und vieler anderer) Bedenken hatte der idealistische Ferguson diesen Auftrag angenommen – zudem brauchte er dringend das Geld.
Bereits kurz nach seiner Ankunft stürzt Ferguson von einer Klippe und verletzt sich schwer. Es dauert nicht lange, bis Ivar Fergusons Tasche, dann den Ohnmächtigen selbst am Strand findet, ihn in sein Haus holt und auf liebevollste Weise pflegt. Nun ist Ferguson genau dem fremden Mann ausgeliefert, den er eigentlich von der Insel vertreiben soll. Zunächst durch die Verletzungen ans Bett gefesselt, bleibt Ferguson später als freiwilliger Gast in Ivars Hütte. Er interessiert sich immer mehr für Ivars besondere Lebensweise und Sprache. Nicht zuletzt ist es Ivars Gastfreundschaft, die sein Gewissen auf eine harte Probe und vor eine sehr schwierige Entscheidung stellt.
Eine ungewöhnliche, tragikomisch erzählte und feinfühlige Geschichte, die ich Ihnen nur wärmstens ans Herz legen kann.
zum Produkt € 24,00*
Elfie sitzt im Flugzeug von Frankfurt nach New York. Sie hat ihr Leben in Deutschland auf Eis gelegt, um dem Mann den sie liebt hinterher zu reisen. Sie kommt mit ihrem Sitznachbarn, dem Reisejournalisten Stephen, ins Gespräch und erzählt ihm die Geschichte ihrer Großmutter, die vor 70 Jahren auch nach Amerika flog um ihr Glück zu finden.
Luise Adler bekam nach dem Zweiten Weltkrieg Arbeit als "paper boy" und fuhr die amerikanische Militärzeitung "Stars & Stripes" aus. Dabei lernt sie den Soldaten Joseph Hunter kennen, der sich sofort in sie verliebt. Doch der verantwortungsvolle Mann weiß um die Probleme, die eine Beziehung zwischen einer Deutschen und einem amerikanischen Soldaten ihnen beiden bereiten würde. Erst der kalte, von Hunger gezeichnete Nachkriegswinter führt die beiden zusammen. Aber das Warten auf eine gemeinsame Zukunft hat damit noch kein Ende. Erst der "War Brides Act" 1946 ermöglicht es den Verlobten amerikanischer Soldaten in die USA einzureisen. Doch als Luise im Jahr 1948 drei Tage vor Weihnachten, zehn Tage vor Neujahr (und damit dem Auslaufen der Ausnahmeregelung) auf dem New Yorker Flughafen ankommt, ist Joseph nicht da um sie abzuholen. Soll damit tatsächlich alle Geduld, alles Warten umsonst gewesen sein?
Dieser Roman, manchmal mit leichter Hand geschrieben, manchmal tief berührend, zeigt, dass das Wesentliche im Leben zeitlos ist. Liebe Freundschaft und die eigenen Werte haben heute dieselbe Bedeutung wie vor 80 Jahren. Und mit Mut, Beharrlichkeit und Vertrauen gibt es für die beiden Heldinnen dieser Geschichte sogar eine Chance auf ein glückliches Ende.
zum Produkt € 22,00*