Unser Buchclub geht in eine neue Runde und wir laden euch herzlich zum nächste Termin für Montag, den 3. August 2026 um 19.30 Uhr ein. Diesmal haben wir das Buch "Women Without Men"/"Frauen ohne Männer" von Shahrnush Parsipur ausgewählt. Das Buch stand auf der Longlist für den für den International Booker Prize 2026.
Geplant ist wieder in kleiner Runde über das Buch ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns über eine kurze Anmeldung per Mail an kontakt@goldabooks.de.
Longlisted for the International Booker Prize 2026
Women Without Men traces the interwoven destinies of five women - including a wealthy middle-aged housewife, a sex worker and a schoolteacher - as they arrive by different paths to live together in an abundant garden on the outskirts of Tehran. Drawing on elements of Islamic mysticism and recent Iranian history, this unforgettable novel depicts women escaping the narrow confines of family and society, and imagines their future living in a world without men. Translated from Persian by Faridoun Farrokh
>>Kraftvolle und wichtige Geschichten über die Freiheit der Frau im modernen Iran
18:00 Uhr Lesung und Gespräch im Mitte-Museum
19:00 Uhr Literarischer Spaziergang durch Berlin-Mitte
20:00 Uhr Lesung und Ausklang bei GOLDA books and more mit der Autorin Anneke Lubkowitz
Es ist kein Zufall, dass Caspar David Friedrichs berühmtes Bild Der Wanderer über dem Nebelmeer einen Mann zeigt: Der Naturraum wird hier als Männerdomäne markiert. Frauen spielten als historische und literarische Wanderinnen selten eine Rolle. Anneke Lubkowitz, selbst von der Stubenhockerin zur Ausflüglerin geworden, hat sich aufgemacht, ihre Vorgängerinnen aufzuspüren und zu würdigen.
Sie nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise voller überraschender Geschichten. Auf ihren Touren begegnet sie: Sophie von La Roche, Bettina Brentano, Karoline von Günderrode, Mary Shelley, Annette von Droste-Hülshoff, Mathilde Franziska Anneke, Emmy Hennings, Else Lasker-Schüler, Simone de Beauvoir, Annemarie Schwarzenbach und Octavia E. Butler.
Anhand dieser Frauen zeigt sich, dass Wandern sehr viel mehr ist als das Erobern von Landschaften. Es geht vor allem um Autonomie und Freiheit – und den weiblichen Blick auf die Natur.
Ein Anruf in der Nacht – und die Vergangenheit kehrt zurück.
Ein nächtliches Gespräch mit der Mutter führt Marek wieder in seine Jugend. Zurück in eine Familie mit dysfunktionalen Mustern und in ein Umfeld, das Andersartigkeit bestraft. Als queerer Junge in einer konservativen Industriestadt ist Mobbing Mareks ständiger Begleiter. Und die politischen und wirtschaftlichen Umbrüche von 1989 belasten nicht nur ihn, sondern die ganze Familie – in Form von Armut, Alkoholismus und Gewalt.
Melancholisch, fragil, vor allem aber hoffnungsvoll beschreibt Torčik die Identitätssuche eines jungen Mannes mit dem Mut, zu sich selbst zu stehen. "Was die Zeit nicht nimmt" wurde bisher in 27 Sprachen übersetzt und ist der international erfolgreichste tschechische Roman seit Jahrzehnten.
Unser Buchclub geht in die zweite Runde und wir laden euch herzlich zum nächste Termin für Montag, den 22. Juni um 19.30 Uhr ein. Diesmal haben wir das Buch "Verlorene Schäfchen"/"Lost lambs" von Madeline Cash ausgewählt – ein witziger und intelligenter Familienroman. Das Buch ist gerade auch auf Deutsch erschienen und wir möchten diesmal einen deutsch-englischen Buchclub ausprobieren.
Geplant ist, wieder in kleiner Runde über das Buch ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns über eine kurze Anmeldung per Mail an kontakt@goldabooks.de.
Bringt gerne auch schon Ideen und Buchtipps für folgende Buchclub-Termine mit, dann können wir gemeinsam in der Gruppe überlegen, mit welchem Buch wir weiter machen wollen.
Wir feiern den eta Verlag in unserer Buchhandlung und laden Euch herzlich ein!
Ein Berliner Verlag für zeitgenössische Literatur aus Südosteuropa und Preisträger des Deutschen Verlagspreises 2021 und 2024.
eta Verlag – Fokus Südosteuropa
Der Berliner eta Verlag wurde 2016 gegründet, mit dem Ziel, dem Publikum im deutschsprachigen Raum zeitgenössische Literatur aus Südosteuropa näherzubringen. Lag unser Schwerpunkt anfangs noch auf Bulgarien, so hat unsere Erfahrung auf Festivals, Buchmessen und Lesungen bald gezeigt, wie fern und unbekannt Südosteuropa aus hiesiger Perspektive noch immer ist. Wie unsichtbar die starken und einzigartigen Stimmen südosteuropäischer Autorinnen sind. Das führte allmählich zu der Entscheidung, den Fokus zu erweitern und auch Bücher aus anderen Balkanländern wie z. B. Serbien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina ins Deutsche übersetzen zu lassen und zu publizieren. Wir wählen die besten Autorinnen aus der Region aus, die in ihren Heimatländern anerkannt und mehrfach preisgekrönt sind. Ihre Gedichte, Kurzgeschichten und Romane erzählen wichtige Geschichten nicht nur aus der Gegenwart, sondern auch über unsere gemeinsame europäische Vergangenheit, denn der Balkan mag aus der westeuropäischen Perspektive weit weg sein, dennoch liegt er mitten in Europa. Die Erinnerungen, die wir als europäische Nachbarn teilen, verzahnen sich in einer Zukunft, welche Südosteuropa in einen erweiterten Kontext stellt und dieser Literatur die verdiente Aufmerksamkeit und Anerkennung gibt. Denn: "Wir sind alle Migranten aus dem Land der Kindheit." (Georgi Gospodinov)
Mit Büchern philosophieren - 40 Jahre Passagen-Projekt
Gespräch mit dem Verleger Peter Engelmann, Moderation: Barbara Stang
Wir laden Euch herzlich zum Gespräch mit dem Verleger Peter Engelmann und Barbara Stang ein.
Unter dem Titel: Mit Büchern philosophieren. 40 Jahre Passagen-Projekt spricht Peter Engelmann über vier Jahrzehnte verlegerischer Arbeit, philosophische und politische Fragestellungen sowie die Rolle des Buches als Ort intellektueller Auseinandersetzung.
Im Zentrum stehen unter anderem die Grundlagen und Entwicklungen seines verlegerischen und philosophischen Interesses, die eng mit seiner Biografie verbunden sind und seine Arbeit am Programm des Passagen Verlags bis heute prägen.
Der unabhängige Programmverlag versteht sich als Forum für ein Denken, das seinem antitotalitären Anspruch nur dann gerecht werden kann, wenn ein offener diskursiver Raum entsteht, in dem unterschiedliche kritische Stimmen sichtbar werden und als eigenständige Positionen bestehen bleiben.
Vor zwei Jahren hat GOLDA books and more geöffnet! Eure Besuche und die vielen persönlichen Begegnungen haben uns in den vergangenen zwei Jahren getragen und motiviert. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.
Wir freuen uns, dass Ihr Teil unserer Geschichte seid, und hoffen, Euch auch in Zukunft beim Buchkauf zu beraten und auf schönen Veranstaltungen zu treffen. Wir freuen uns auf alles, was noch vor uns liegt!
Anlässlich des zweijährigen Bestehens des Buchladens GOLDA BOOKS tritt der Chor OXYTOCIN am 9. Juni um 20:00 Uhr in der Anklamer Straße 39 in 10115 Berlin auf.
Zwischen den Chorstücken liest der mehrfach beim DEUTSCHEN KRIMIPREIS ausgezeichnete Autor Matthias Wittekindt aus seinem neuen Roman "Die Tote im Hafen".
Worum es in dem Buch geht? – Um Männer auf der Suche nach sich selbst und um 3 Ermittlerinnen auf der Suche nach diesen Männern.
Kommt vorbei und feiert mit uns!
Ein Buch über Eva und Adam, Liebe und Kunst, Arbeit und Kapital und Frequenzen.
Als Eva auf einer Vernissage Adam kennenlernt, einen charmanten Künstler, dauert es nicht lange, bis sie seinem Drängen nachgibt und eine intensive und leidenschaftliche Affäre mit ihm beginnt. Obwohl sich herausstellt, dass er weder zu haben noch Künstler noch charmant ist, fällt ihr die Trennung schwer. Nicht nur die anstrengende Beziehung beschäftigt die Erzählerin. Sie beginnt, ihren Freund als Menschen und Künstler zu hinterfragen: Was ist Kunst? Ab wann ist es Liebe? Ab wann ist es keine Liebe mehr? Und wie funken Kommerz, Markt, Traumata, Kapital, Kain und Abel, Plattenbauten, DDR-Zeit, Heizungen mit und ohne Friktion in jede Kunst, in jede Liebe hinein?
Christian Uetz liest aus seinem neusten Gedichtband IM VERSTUMMEN.
"Das Verstummen in meinem neuen Gedichtband ist kein blasses, kein verblassendes, sondern ein blitzhelles, ein ekstatisches. Es ist eine erotische Hingabe an die im Aussprechen sich erhellende Nacht. Und es ist ein so poetischer wie politischer Aufschrei gegen das Morden, gegen die Gewalt, gegen den Krieg. Ein verstummender Aufschrei gegen das Verstummen, angesichts einer Gewalt, die alle Sprache zerschlägt. Meine Gedichte und Gedanken besinnen sich akut und immer neu darauf, was es heisst, überhaupt miteinander und zueinander sprechen zu können."
Christian Uetz, geboren 1963 in Egnach, ist ein philosophischer Poet und lebt in Zürich und Berlin. Nach einer Ausbildung zum Lehrer studierte er Philosophie, Komparatistik und Altgriechisch an der Universität Zürich.
Seine Performanceauftritte sind außergewöhnlich. »Man muss ihn einmal erlebt haben, diesen Sprachversessenen«, schreibt Karl-Heinz-Ott in der Neuen Züricher Zeitung.