Unser Buchclub geht in die zweite Runde und wir laden euch herzlich zum nächste Termin für Montag, den 22. Juni um 19.30 Uhr ein. Diesmal haben wir das Buch "Verlorene Schäfchen"/"Lost lambs" von Madeline Cash ausgewählt – ein witziger und intelligenter Familienroman. Das Buch ist gerade auch auf Deutsch erschienen und wir möchten diesmal einen deutsch-englischen Buchclub ausprobieren.
Geplant ist, wieder in kleiner Runde über das Buch ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns über eine kurze Anmeldung per Mail an kontakt@goldabooks.de.
Bringt gerne auch schon Ideen und Buchtipps für folgende Buchclub-Termine mit, dann können wir gemeinsam in der Gruppe überlegen, mit welchem Buch wir weiter machen wollen.
Wir feiern den eta Verlag in unserer Buchhandlung und laden Euch herzlich ein!
Ein Berliner Verlag für zeitgenössische Literatur aus Südosteuropa und Preisträger des Deutschen Verlagspreises 2021 und 2024.
eta Verlag – Fokus Südosteuropa
Der Berliner eta Verlag wurde 2016 gegründet, mit dem Ziel, dem Publikum im deutschsprachigen Raum zeitgenössische Literatur aus Südosteuropa näherzubringen. Lag unser Schwerpunkt anfangs noch auf Bulgarien, so hat unsere Erfahrung auf Festivals, Buchmessen und Lesungen bald gezeigt, wie fern und unbekannt Südosteuropa aus hiesiger Perspektive noch immer ist. Wie unsichtbar die starken und einzigartigen Stimmen südosteuropäischer Autorinnen sind. Das führte allmählich zu der Entscheidung, den Fokus zu erweitern und auch Bücher aus anderen Balkanländern wie z. B. Serbien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina ins Deutsche übersetzen zu lassen und zu publizieren. Wir wählen die besten Autorinnen aus der Region aus, die in ihren Heimatländern anerkannt und mehrfach preisgekrönt sind. Ihre Gedichte, Kurzgeschichten und Romane erzählen wichtige Geschichten nicht nur aus der Gegenwart, sondern auch über unsere gemeinsame europäische Vergangenheit, denn der Balkan mag aus der westeuropäischen Perspektive weit weg sein, dennoch liegt er mitten in Europa. Die Erinnerungen, die wir als europäische Nachbarn teilen, verzahnen sich in einer Zukunft, welche Südosteuropa in einen erweiterten Kontext stellt und dieser Literatur die verdiente Aufmerksamkeit und Anerkennung gibt. Denn: "Wir sind alle Migranten aus dem Land der Kindheit." (Georgi Gospodinov)
Mit Büchern philosophieren - 40 Jahre Passagen-Projekt
Gespräch mit dem Verleger Peter Engelmann, Moderation: Barbara Stang
Wir laden Euch herzlich zum Gespräch mit dem Verleger Peter Engelmann und Barbara Stang ein.
Unter dem Titel: Mit Büchern philosophieren. 40 Jahre Passagen-Projekt spricht Peter Engelmann über vier Jahrzehnte verlegerischer Arbeit, philosophische und politische Fragestellungen sowie die Rolle des Buches als Ort intellektueller Auseinandersetzung.
Im Zentrum stehen unter anderem die Grundlagen und Entwicklungen seines verlegerischen und philosophischen Interesses, die eng mit seiner Biografie verbunden sind und seine Arbeit am Programm des Passagen Verlags bis heute prägen.
Der unabhängige Programmverlag versteht sich als Forum für ein Denken, das seinem antitotalitären Anspruch nur dann gerecht werden kann, wenn ein offener diskursiver Raum entsteht, in dem unterschiedliche kritische Stimmen sichtbar werden und als eigenständige Positionen bestehen bleiben.
Vor zwei Jahren hat GOLDA books and more geöffnet! Eure Besuche und die vielen persönlichen Begegnungen haben uns in den vergangenen zwei Jahren getragen und motiviert. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.
Wir freuen uns, dass Ihr Teil unserer Geschichte seid, und hoffen, Euch auch in Zukunft beim Buchkauf zu beraten und auf schönen Veranstaltungen zu treffen. Wir freuen uns auf alles, was noch vor uns liegt!
Anlässlich des zweijährigen Bestehens des Buchladens GOLDA BOOKS tritt der Chor OXYTOCIN am 9. Juni um 20:00 Uhr in der Anklamer Straße 39 in 10115 Berlin auf.
Zwischen den Chorstücken liest der mehrfach beim DEUTSCHEN KRIMIPREIS ausgezeichnete Autor Matthias Wittekindt aus seinem neuen Roman "Die Tote im Hafen".
Worum es in dem Buch geht? – Um Männer auf der Suche nach sich selbst und um 3 Ermittlerinnen auf der Suche nach diesen Männern.
Kommt vorbei und feiert mit uns!
Ein Buch über Eva und Adam, Liebe und Kunst, Arbeit und Kapital und Frequenzen.
Als Eva auf einer Vernissage Adam kennenlernt, einen charmanten Künstler, dauert es nicht lange, bis sie seinem Drängen nachgibt und eine intensive und leidenschaftliche Affäre mit ihm beginnt. Obwohl sich herausstellt, dass er weder zu haben noch Künstler noch charmant ist, fällt ihr die Trennung schwer. Nicht nur die anstrengende Beziehung beschäftigt die Erzählerin. Sie beginnt, ihren Freund als Menschen und Künstler zu hinterfragen: Was ist Kunst? Ab wann ist es Liebe? Ab wann ist es keine Liebe mehr? Und wie funken Kommerz, Markt, Traumata, Kapital, Kain und Abel, Plattenbauten, DDR-Zeit, Heizungen mit und ohne Friktion in jede Kunst, in jede Liebe hinein?
Christian Uetz liest aus seinem neusten Gedichtband IM VERSTUMMEN.
"Das Verstummen in meinem neuen Gedichtband ist kein blasses, kein verblassendes, sondern ein blitzhelles, ein ekstatisches. Es ist eine erotische Hingabe an die im Aussprechen sich erhellende Nacht. Und es ist ein so poetischer wie politischer Aufschrei gegen das Morden, gegen die Gewalt, gegen den Krieg. Ein verstummender Aufschrei gegen das Verstummen, angesichts einer Gewalt, die alle Sprache zerschlägt. Meine Gedichte und Gedanken besinnen sich akut und immer neu darauf, was es heisst, überhaupt miteinander und zueinander sprechen zu können."
Christian Uetz, geboren 1963 in Egnach, ist ein philosophischer Poet und lebt in Zürich und Berlin. Nach einer Ausbildung zum Lehrer studierte er Philosophie, Komparatistik und Altgriechisch an der Universität Zürich.
Seine Performanceauftritte sind außergewöhnlich. »Man muss ihn einmal erlebt haben, diesen Sprachversessenen«, schreibt Karl-Heinz-Ott in der Neuen Züricher Zeitung.
Wir starten einen Buchclub und Ihr seid herzlich eingeladen!
Wir planen ein monatliches Treffen, um gemeinsam über tolle Bücher und spannende Autorinnen zu sprechen. Den Auftakt machen wir mit Fleur Jaeggys neustem Buch DIE LETZTEN TAGE VON INGEBORG
Zum ersten Treffen freuen wir uns natürlich auf Eure Teilnahme und auch auf weitere Ideen und Anregungen. Bitte meldet Euch an!
(die Plätze sind begrenzt) kontakt@goldabooks.de, Betreff: Golda Buchclub
Fleur Jaeggys Buch Die letzten Tage von Ingeborg, übersetzt aus dem Italienischen von Barbara Schaden und beim Suhrkamp Verlag erschienen (16 Euro), findet Ihr bei uns im Laden.
Zum Buch:
Fleur Jaeggy erinnert sich an Ingeborg Bachmann, ihre Weggefährtin, langjährige Freundin – und große Liebe? –, an das viele, viel zu wenige gemeinsame Leben, an lichte, unbeschwerte Nähe und an das schwere Ende Ingeborgs. Und Fleur Jaeggy breitet diese Erinnerungen so aus, wie nur sie es kann, schonungslos anschaulich, in zärtlicher Lakonie.
Im Sommer 1971 fahren die beiden in einem roten Alfa Romeo von Rom aus an die toskanische Küste. Der Plan ist einfach: einen Monat zusammen verbringen, keine Briefe, keine Anrufe, Meer, Sonne. Sie gehen täglich schwimmen, reden bis tief in die Nacht. Italo Calvino kommt zu Besuch, Uwe Johnson schaut vorbei, aber eigentlich sind sie so innig, dass sie niemanden sonst sehen wollen. Nur knapp zwei Jahre später stirbt Ingeborg Bachmann und Fleur Jaeggy bleibt in tiefer Trauer zurück.
Über fünfzig Jahre nach dem viel zu frühen Tod Ingeborg Bachmanns schreibt Fleur Jaeggy dieses sehr private Buch.
Einlass: 18:00 Uhr, Moderation: Jörg Braunsdorf
Über das Buch:
Ein Dorf ringt um Erlösung. Mitten im Dreißigjährigen Krieg wird Oberammergau von der Pest heimgesucht – bis das Dorf gelobt, von jetzt bis in alle Ewigkeit die Passion Christi zu spielen, wenn Gott sie verschont. Dem unerfahrenen Pfarrer Johannes fällt es zu, das Bühnenstück auf die Beine zu stellen. In kürzester Zeit muss er Bauern und Hirten in Apostel und Römer verwandeln – ohne Kostüme, ohne Bühne, ohne einen Text.
Und zudem mit einer mächtigen Gegenspielerin: Ortsvorsteherin Agnes hat beide Kinder an die Pest verloren, hasst Gott und tut alles, um das Vorhaben zu vereiteln. Bald spaltet sich das Dorf in Freunde und Feinde der Passion. Und Johannes muss Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um Agnes, die Pest und seine eigenen Zweifel zu besiegen ...
Zwischen Wunderwaffe und Wirtschaftswunder erzählt der Roman »Wunder Bunker« vom Bau des größten Bunkers Deutschlands mit seinen Konzentrations- und Arbeitslagern als Chiffre deutscher und europäischer Geschichte im Übergang von den vierziger zu den fünfziger Jahren. Als historischer Roman deckt er die Kontinuitäten in dieser Geschichte auf, als literarische Parabel und Tierfabel entfaltet er aus der Perspektive einer Silbermöwe humorvoll die Abgründe menschlichen Daseins, als biographische Skizze beleuchtet er unterschiedliche Figuren, von Lagerinsassen aus ganz Europa, von Architekten und Ingenieuren, von Wachmannschaften und scheinbar unbeteiligten Nachbarn als Psychogramm der Zeit, als Thriller entfaltet er die Spannungen zwischen brutaler Gewalt und ästhetischem Widerstand.
Über den Autor:
Ottmar Ette, Honorary Member der Modern Language Association, Schriftsteller und Professor für Romanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft, hat mit Zwei deutsche Leben sowie Mein Name sei Amo bislang zwei Romane bei Kadmos vorgelegt.
Ebenfalls bei Kadmos erschienen sind u.a. seine Trilogie ÜberlebensWissen I–III, Konvivenz. Literatur und Leben nach dem Paradies und Anton Wilhelm Amo, Philosophieren ohne festen Wohnsitz erschienen. Er leitet an der Berlin-Brandenburgischen Akademie ein Langzeitvorhaben zu Alexander von Humboldt.
Ottmar Ette lebt und arbeitet in Potsdam und Berlin sowie in Changsha (China), wo er 2020 ein Forschungszentrum gründete.