Wir starten einen Buchclub und Ihr seid herzlich eingeladen!
Wir planen ein monatliches Treffen, um gemeinsam über tolle Bücher und spannende Autorinnen zu sprechen. Den Auftakt machen wir mit Fleur Jaeggys neustem Buch DIE LETZTEN TAGE VON INGEBORG
Zum ersten Treffen freuen wir uns natürlich auf Eure Teilnahme und auch auf weitere Ideen und Anregungen. Bitte meldet Euch an!
(die Plätze sind begrenzt) kontakt@goldabooks.de, Betreff: Golda Buchclub
Fleur Jaeggys Buch Die letzten Tage von Ingeborg, übersetzt aus dem Italienischen von Barbara Schaden und beim Suhrkamp Verlag erschienen (16 Euro), findet Ihr bei uns im Laden.
Zum Buch:
Fleur Jaeggy erinnert sich an Ingeborg Bachmann, ihre Weggefährtin, langjährige Freundin – und große Liebe? –, an das viele, viel zu wenige gemeinsame Leben, an lichte, unbeschwerte Nähe und an das schwere Ende Ingeborgs. Und Fleur Jaeggy breitet diese Erinnerungen so aus, wie nur sie es kann, schonungslos anschaulich, in zärtlicher Lakonie.
Im Sommer 1971 fahren die beiden in einem roten Alfa Romeo von Rom aus an die toskanische Küste. Der Plan ist einfach: einen Monat zusammen verbringen, keine Briefe, keine Anrufe, Meer, Sonne. Sie gehen täglich schwimmen, reden bis tief in die Nacht. Italo Calvino kommt zu Besuch, Uwe Johnson schaut vorbei, aber eigentlich sind sie so innig, dass sie niemanden sonst sehen wollen. Nur knapp zwei Jahre später stirbt Ingeborg Bachmann und Fleur Jaeggy bleibt in tiefer Trauer zurück.
Über fünfzig Jahre nach dem viel zu frühen Tod Ingeborg Bachmanns schreibt Fleur Jaeggy dieses sehr private Buch.
Einlass: 18:00 Uhr, Moderation: Jörg Braunsdorf
Über das Buch:
Ein Dorf ringt um Erlösung. Mitten im Dreißigjährigen Krieg wird Oberammergau von der Pest heimgesucht – bis das Dorf gelobt, von jetzt bis in alle Ewigkeit die Passion Christi zu spielen, wenn Gott sie verschont. Dem unerfahrenen Pfarrer Johannes fällt es zu, das Bühnenstück auf die Beine zu stellen. In kürzester Zeit muss er Bauern und Hirten in Apostel und Römer verwandeln – ohne Kostüme, ohne Bühne, ohne einen Text.
Und zudem mit einer mächtigen Gegenspielerin: Ortsvorsteherin Agnes hat beide Kinder an die Pest verloren, hasst Gott und tut alles, um das Vorhaben zu vereiteln. Bald spaltet sich das Dorf in Freunde und Feinde der Passion. Und Johannes muss Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um Agnes, die Pest und seine eigenen Zweifel zu besiegen ...
Zwischen Wunderwaffe und Wirtschaftswunder erzählt der Roman »Wunder Bunker« vom Bau des größten Bunkers Deutschlands mit seinen Konzentrations- und Arbeitslagern als Chiffre deutscher und europäischer Geschichte im Übergang von den vierziger zu den fünfziger Jahren. Als historischer Roman deckt er die Kontinuitäten in dieser Geschichte auf, als literarische Parabel und Tierfabel entfaltet er aus der Perspektive einer Silbermöwe humorvoll die Abgründe menschlichen Daseins, als biographische Skizze beleuchtet er unterschiedliche Figuren, von Lagerinsassen aus ganz Europa, von Architekten und Ingenieuren, von Wachmannschaften und scheinbar unbeteiligten Nachbarn als Psychogramm der Zeit, als Thriller entfaltet er die Spannungen zwischen brutaler Gewalt und ästhetischem Widerstand.
Über den Autor:
Ottmar Ette, Honorary Member der Modern Language Association, Schriftsteller und Professor für Romanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft, hat mit Zwei deutsche Leben sowie Mein Name sei Amo bislang zwei Romane bei Kadmos vorgelegt.
Ebenfalls bei Kadmos erschienen sind u.a. seine Trilogie ÜberlebensWissen I–III, Konvivenz. Literatur und Leben nach dem Paradies und Anton Wilhelm Amo, Philosophieren ohne festen Wohnsitz erschienen. Er leitet an der Berlin-Brandenburgischen Akademie ein Langzeitvorhaben zu Alexander von Humboldt.
Ottmar Ette lebt und arbeitet in Potsdam und Berlin sowie in Changsha (China), wo er 2020 ein Forschungszentrum gründete.
Lesung zur Publikation DISPLAY von Clemens Helmke im Gespräch mit Florentine Anders
Clemens Helmke hat Architektur an der Bauhaus-Universität, Weimar und an der Kunsthochschule Weißensee, Berlin studiert.
2004 gründete er die Künstlergruppe Monobloque, die an der Schnittstelle zwischen Architektur, Grafik, Objekt und Fotografie arbeitet, und die mit mehreren europäischen Projekt-, und Artist-in-Residence Stipendien ausgezeichnet wurde.
Florentine Anders ist Enkelin der Henselmanns. Sie studierte an der Universität Leipzig und der Université Assas in Paris. Danach absolvierte sie die Journalistenschule Centre de Formation des Journalistes (CFJ) in Paris und arbeitete als freie Journalistin in Frankreich und Deutschland. Zuletzt erschien ihr Roman "Die Allee".
Im Rahmen des "Welttag des Buches" feiern wir die Freude am Lesen, besonders bei Kindern, die wir mit unserer Arbeit gezielt fördern möchten. Im Aktionszeitraum vom 21.4. - 31.5.2026 besuchten uns zwei Klassen der Kastanienbaum-Grundschule und eine Klasse der Papageno-Grundschule.
Wir kamen mit den Kindern ins Gespräch über ihre Lieblingsbücher und Lesegwohnheiten und beantworteten Fragen zum Beruf der Buchhändlerin. Gemeinsam lasen wir die ersten Kapitel aus dem diesjährigen Welttagsbuch "Der fliegende Klassenscooter", eine witzige Geschichte über drei beste Freunde, die sich unversehens mit einer Zeitmaschine in die Zukunft katapultieren. Zum Abschluss bekam jedes Kind ein Exemplar des Buches geschenkt.
Gleich mit zwei neuen Büchern im Gepäck kommt die franko-tunesische Schriftstellerin — Preisträgerin des europäischen Literaturpreises der Frankophonie Virgile — nach Deutschland und zu GOLDA books and more.
Cécile Oumhani und ihre Übersetzerin Regina Keil-Sagawe stellen den aktuellen Roman Denn Tiger fressen keine Sterne und den gerade erscheinenden biographischen Essayband Meine Mutter und die Liebe zum Schreiben vor.
In einem Hotel am Ende der Welt geben zwei Frauen, eine Französin und eine Afghanin, ihre Stärke und ihre Zerbrechlichkeit preis.
Ein verpasster Anschlussflug am Flughafen von Bahrain. Die Ich-Erzählerin ist auf dem Weg nach Indien, wo ihr Vater aufgewachsen ist. Mina reist nach Kabul, um noch einmal ihren Vater zu sehen. Die Erzählerin gerät in den Bann von Minas Berichten über Indien, Afghanistan, den Krieg und die Flucht über gefährliche Bergstraßen bis nach Berlin. Unerwartete Resonanzen, wie Lichter in der Nacht, bringen die beiden Frauen einander näher.
Unter der sensiblen und poetischen Feder von Cécile Oumhani zeichnen sich die Wege des Exils und das Wunder einer Begegnung ab. Ein genauer Blick auf die Gemeinsamkeiten der Menschheit.
Ausstellung von MONOBLOQUE
Dorothée Billard, Clemens Helmke & Falk Weiß
ÜBER BÜCHER SPRECHEN findet diesen Donnerstag um 19:00 Uhr statt.
Das Thema diese Woche ist die Privatsynagoge "Beth Zion" (in der Brunnenstraße 33, Berlin-Mitte).
Eine der Autorinnen, Sabine Krusen, stellt das Buch, sowie die besondere Geschichte der Synagoge vor.
Die Veranstaltung findet bei uns in der Buchhandlung statt.
Wir freuen uns sehr auf diesen spannenden Abend, auf den Austausch und eure Gesellschaft!
Das Buch aus der Reihe "Jüdische Miniaturen - Spektrum jüdischen Lebens" wurde von Heidi Ehwald, Sabine Krusen und Lutz Mauersberger geschrieben und 2009 von Hermann Simon herausgegeben. Es erschien im Hentrich & Hentrich Verlag.
Bis Donnerstag ☺️
ÜBER BÜCHER SPRECHEN
Der Sommer ist in Berlin angekommen und wir freuen uns auf eure Gesellschaft bei einem kühlen Getränk. Wir möchten über Bücher sprechen, die wir gerade lesen, gelesen haben und besonders gut fanden. Donnerstag, den 11. Juli, geht es los.
Wir laden zum ersten Abend "Über Bücher Sprechen" ein, ein Treffen bei GOLDA books and more, das wir jetzt regelmäßig donnerstags veranstalten, um über Bücher ins Gespräch zu kommen.
Ab 17 Uhr bieten wir einen Aperitif an, gegen 19 Uhr werden wir ein Gespräch moderieren und demnächst auch gelegentlich Gäste einladen, die ein Buch oder ein Thema vorstellen.
Wir sind auch gespannt auf eure Empfehlungen und Lieblingsbücher.
Bringt eure Freunde und Bekannten mit! Lernt die Nachbarschaft und andere Literaturbegeisterte kennen, und verbringt einen entspannten und anregenden Abend bei Golda books and more.
Am 6. Juli 2024 um 16 Uhr stellt der eta Verlag einen ungewöhnlichen Roman vor, Nichts gehört niemandem. Der Autor, Bojan Savić Ostojić, spricht mit der Moderatorin Hana Copić über das Buch. Das Gespräch wird auf Deutsch geführt und von Elvira Veselinović gedolmetscht.
Worum geht es im Buch?
Der Roman Nichts gehört niemandem (übersetzt ins Deutsche von Masa Dabić) präsentiert uns das "lautlose Regime" einer Welt, in der Geschichte auf Flohmärkten gelehrt wird und deren älteste Institution der Markt ist. Der Erzähler dieses Romans ist zugleich ein unermüdlicher Flaneur, ein leidenschaftlicher Sammler gebrauchter Bücher, ein hartnäckiger Detektiv, der den Spuren des Zerfalls sämtlicher Versionen von Jugoslawien nachgeht, ein verlassener Liebhaber und ein verratener Freund. In seiner Einkaufstasche für den Flohmarkt finden sich ganz besondere Schätze, nämlich Tagebücher, Poesiealben, Notizzettel, Zeichnungen und Wunschlisten anonymer Autoren. Diese Artefakte, naiv, aber auch mörderisch unmittelbar, rekonstruieren eine delikate Erzählung von Einsamkeit und vom Warten eines Liebenden.
Wer ist der Autor?
Bojan Savić Ostojić (1983) ist ein serbischer Schriftsteller und Dichter. Er hat mehrere Gedichtbände, Fragmentsammlungen, die Novelle Punkt, Edition Taberna Kritika, Bern, 2023) sowie die Romane Nema oaze (Dt. Es gibt keine Oase), Nichts gehört niemandem und Vreme vode (Dt. Die Zeit des Wassers) verfasst. Er übersetzt aus dem Französischen, singt in der Band Klot und lebt in Belgrad.
Wer ist die Übersetzerin?
Mascha Dabić, 1981 in Sarajevo geboren, übersetzt Literatur aus dem Balkanraum, u. a. Ausgehen von Barbi Marković, Werke von Svetislav Basara, Dragan Velikić, Damir Ovčina, Goran Ferčec und Tanja Šljivar. Studium der Translationswissenschaft (Englisch und Russisch). Lebt in Wien, arbeitet als Dolmetscherin im Asyl- und Konferenzbereich und lehrt an der Universität Wien. Mit ihrem Debütroman Reibungsverluste landete sie auf der Shortlist Debüt des Österreichischen Buchpreises 2017; 2018 erhielt sie den Literatur-Förderungspreis der Stadt Wien.