Veranstaltungsarchiv

[WIRD VERSCHOBEN!] Buchpremiere! Catherine Newmark liest „Warum auf Autoritäten hören?“

01.04.2020 20:00 Uhr

Preis: 5 €

DIE PREMIERENLESUNG MIT CATHERINE NEWMARK WIRD VERSCHOBEN AUF EINEN NEUEN TERMIN IM SOMMER!

Beim derzeitigen Streit um die gesellschaftliche und politische Ordnung, die wir haben und die wir wollen, spielt Autorität eine zentrale Rolle: Während die Autorität von Wissenschaft, Eliten und Experten enorm unter Beschuss steht, gibt es starke populistisch-konservative Bestrebungen, traditionelle autoritäre Strukturen zurückzugewinnen oder neu zu errichten. Mag sich die Moderne also die Abschaffung der alten Autoritäten auf die Fahnen geschrieben haben: Sie kehren wieder. Offenkundig haben Menschen ein grundlegendes Bedürfnis nach ihnen, bieten sie doch Orientierung und nehmen Entscheidungen ab. Catherine Newmark hinterfragt unser ambivalentes Verhältnis zu denjenigen, die mehr Wissen, Erfahrung, Macht und Verantwortung haben als wir selbst. Am Ende lautet die entscheidende Frage für sie nicht so sehr, ob wir auf Autoritäten hören sollten. Wir sollten uns vielmehr sehr gut überlegen, auf welche.

Catherine Newmark ist promovierte Philosophin und schreibt als Kulturjournalistin u. a. für "ZEIT ONLINE". Darüber hinaus arbeitet sie bei Deutschlandfunk Kultur als Autorin und Redakteurin, und sie ist Chefredakteurin für die Sonderausgaben des "Philosophie Magazins". Sie hat mehrere Bücher veröffentlicht oder herausgegeben, darunter "Viel zu lernen du noch hast. Star Wars und die Philosophie" (2016). Sie lebt in Berlin.

Moderation: Ludwig Lohmann

Foto Catherine Newmark © Johanna Ruebel

[WIRD VERSCHOBEN!] Buchpremiere! Catherine Newmark liest „Warum auf Autoritäten hören?“

[WIRD VERSCHOBEN!] Der 20. ocelot, - Lesekreis!

24.03.2020 20:30 Uhr

Preis: Der Eintritt ist frei!

DER LESEKREIS WIRD AUF UNBESTIMMTE ZEIT VERSCHOBEN!

Endlich! Der ocelot, - Lesekreis trifft sich wieder! Und das nun schon zum 20. Mal!

Wir sind so froh darüber, dass ihr unser Angebot nutzt, in gemütlicher Atmosphäre über relevante Literatur zu sprechen. Auch die nächste Runde verspricht wieder eine interessante Diskussion zu werden.

Wir sprechen (rein zufällig) über zwei Nominierte für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung:

"Oreo" von Fran Ross in der Übersetzung von Pieke Biermann (DTV)

und

"Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau" von Clarice Lispector in der Übersetzung von Luis Ruby (Penguin).

Ihr müsst Euch nicht anmelden für den Lesekreis, kommt einfach vorbei. Wenn ihr eines oder sogar beide Bücher gelesen habt, macht euch die Diskussion wahrscheinlich mehr Spaß.

Ihr könnt die beiden Bücher natürlich auch im Original lesen.

Wir sind gespannt auf eure Meinungen!

[WIRD VERSCHOBEN!] Der 20. ocelot, - Lesekreis!

[VERSCHOBEN!] Buchpremiere! Pierre Jarawan liest "Ein Lied für die Vermissten"

17.03.2020 20:00 Uhr

Preis: Der Eintritt kostet 5 €

Achtung! Diese Veranstaltung findet NICHT statt! Wir suchen nach einem neuen Termin im Sommer!

Große Freude! Nach der großartigen Lesung von "Am Ende bleiben die Zedern" wird Pierre Jarawan nun auch seinen neuen Roman bei uns im ocelot vorstellen!

Darum geht es in "Ein Lied für die Vermissten":

Als 2011 der Arabische Frühling voll entfacht ist, löst der Fund zweier Leichen auch in Beirut erste Unruhen aus. Während schon Häuser brennen, schreibt Amin seine Erinnerungen nieder: an das Jahr 1994, als er als Jugendlicher mit seiner Großmutter in den Libanon zurückkehrte – zwölf Jahre nach dem Tod seiner Eltern. An seine Freundschaft mit dem gleichaltrigen Jafar, mit dem er diese verschwiegene Nachkriegswelt durchstreifte. Und daran, wie er schmerzhaft lernen musste, dass es in diesem Land nie Gewissheit geben wird – weder über die Vergangenheit seines Freundes, noch über die Geschichte seiner Familie. – Ein neuer Jarawan wie wir ihn lieben: einfühlsam, spannend und virtuos verknüpft mit der bewegten Geschichte des Nahen Ostens.

Pierre Jarawan wurde 1985 als Sohn eines libanesischen Vaters und einer deutschen Mutter in Amman, Jordanien, geboren, nachdem diese vor dem Bürgerkrieg geflohen waren. Im Alter von drei Jahren kam er mit seiner Familie nach Deutschland. 2012 wurde er Internationaler Deutschsprachiger Meister im Poetry Slam. Sein Romandebüt "Am Ende bleiben die Zedern" (2016), für das er Auszeichnungen und Preise erhielt, war ein Sensationserfolg und ist heute, übersetzt in viele Sprachen, ein internationaler Bestseller. Pierre Jarawan lebt in München.

Foto Pierre Jarawan © Marvin Ruppert

[VERSCHOBEN!] Buchpremiere! Pierre Jarawan liest "Ein Lied für die Vermissten"

Buchpremiere! Frank Berzbach liest "Die Schönheit der Begegnung"

05.03.2020 20:00 Uhr

Preis: Der Eintritt kostet 5 €

Der namenlose Ich-Erzähler und Linh lieben einander. Als Linh ihren Lebensgefährten bittet, den Anfang ihrer Geschichte aufzuschreiben, lässt der sich eine gute Story nicht durch Fakten verderben und beginnt, Variationen zu erfinden. Aus einem Anfang werden viele. Der Erzähler fühlt sich frei im Verändern der Schauplätze, Situationen und Ereignisse. Die Geschichten springen in Ort und Zeit, changieren zwischen Humor und Nachdenklichkeit, Realismus und Magie, Philosophie und Romantik. Aber jede enthält einen Funken Wahrheit. 32 Mal begegnen sie einander, 32 verschiedene Anfänge sind es, doch der Schluss ist (fast) immer der gleiche: Alle zusammengenommen lassen die Variationen das Bild einer leidenschaftlichen Liebe entstehen.

FRANK BERZBACH, Jahrgang 1971, unterrichtet Literaturpädagogik und Philosophie an der Technischen Hochschule Köln. Nach einer Ausbildung zum Technischen Zeichner studierte er Erziehungswissenschaft, Philosophie und Literaturwissenschaft. Über Wasser hielt er sich als Bildungsforscher, Wissenschaftsjournalist, Fahrradkurier, Buchhändler und Autor. Er hat eine Vorliebe für Bücher, Schallplatten, Fahrräder, Tee, Klöster und analoge Schreibgeräte. Er lebt in Köln und auf St. Pauli.

Moderation: Julia Eisele

Foto Frank Berzbach © Iréne Zandel

Buchpremiere! Frank Berzbach liest "Die Schönheit der Begegnung"

Poetisiert euch! 4x Frühjahrspremiere mit dem Verlagshaus Berlin

29.02.2020 20:00 Uhr - 23:00 Uhr

Preis: 5 €

Das Verlagshaus Berlin präsentiert drei neue Bücher in der Edition Belletristik. Mit »Teilchenland« legt Caca Savic ihr Debut vor, außerdem erscheinen Jan Kuhlbrodts neuer Gedichtband, der einen überraschenden Blick auf die Wende wirft und Lea Schneiders neues Buch mit lyrischen Essays, die alle in China entstanden sind. Mit Anna Giannissis Pasolini-Übersetzung entdecken wir in der Edition Revers nicht nur einen Autoren wieder, sondern gleich ein ganzes Genre: Den lyrischen Essayfilm.
Im ocelot, eröffnen wir verlegerische Perspektiven auf die neuen Bücher, lassen die Autorinnen und Übersetzerinnen zu Wort kommen und aus ihren Gedichten lesen — und wir feiern mit Euch unser Frühjahrsprogramm zum 15. Jubiläum des Verlags !!

»Teilchenland« ist ein Blick durchs Endoskop, Mikroskop, durchs Stethoskop, durchs Kaleidoskop. Der Blick dringt ins Mark, Sprachpartikel und Körper werden sichtbar, Familienaufstellungen und Traditionen. Aus ihren Brüchen und Fragmenten erschreibt sich Caca Savic ein Ich, das kein
unteilbares Ganzes ist — Savic erschreibt sich ein »Teilchenland«. Mit Illustrationen von Nina Kaun.

»made in china« ist made in China. Lea Schneider bewegt sich durch sechs chinesische Metropolen, durch die chinesische Sprache, durch die chinesische Geschichte. Nanjing, Shanghai, Hong Kong, Taipei, Chengdu, Beijing — die Gedichte sind in den Städten entstanden, aber keines behauptet, sie zu kennen oder erklären zu wollen. Stattdessen sind sie ein zärtliches Sammeln und Suchen. Mit Illustrationen von Yimeng Wu.

Kindheit in Karl-Marx-Stadt, konforme Jugend in der DDR, Zusammenbruch des Sozialismus — zuletzt: was von ihm übrig bleibt. Jan Kuhlbrodt erschreibt sich diese Rückkehr. Anhand von Büchern, die immer neu sortiert sein wollen, dem Blick ins Internet und aus dem Fenster entsteht ein Gedicht — eine Geschichte, die Geschichte, die immer auch unsere Geschichte ist. Zeichnungen von Klaus Walter.

1963 erschien der Film »La Rabbia — Der Zorn« von Pier Paolo Pasolini, dem bedeutendsten italienischen Film-Regisseur des 20. Jahrhunderts. Mit diesem Werk erfand er ein neues Genre: Film als ideologisch-poetischen Essay. »La Rabbia — Der Zorn« besteht aus Material internationaler Nachrichten, die das politische Weltgeschehen der Zeit dokumentieren. Bild und Text ergänzen sich zu einer radikalen politischen Positionierung Pasolinis. In einer Übersetzung von Anna Giannissi und mit Illustrationen von Guglielmo Manenti.

Moderation: Andrea Schmidt, Tillmann Severin, Dominik Ziller und Jo Frank

Poetisiert euch! 4x Frühjahrspremiere mit dem Verlagshaus Berlin

Buchpremiere! Franziska Hauser liest "Die Glasschwestern"

20.02.2020 20:00 Uhr

Preis: Der Eintritt ist frei!

Franziska Hauser liest bei uns im ocelot erstmalig aus ihrem neuen Buch "Die Glasschwestern"

Restaurator Winne und Hotelier Gilbhart, Ex-Mann und Noch-Mann der Zwillingsschwestern Dunja und Saphie, ereilt am gleichen Tag ein seltsames Schicksal. Der eine fällt erschöpft mit Schlaganfall vom Rad, der andere von einem Balkon. So ungläubig die beiden Schwestern alleine schon die Nachricht aufnehmen, umso verwunderter sind sie, als sie sich gegenseitig davon berichten. Die Zeit scheint stillzustehen.

Franziska Hausers neuer Roman zeigt die außergewöhnliche Nähe zweier Frauen in ihren halbwegs glücklichen Lebensmitten, die in ihrem Heimatstädtchen noch immer Die Glasschwestern heißen und die der Tod ihrer beiden Lebenspartner sehr unterschiedlich vor neue Herausforderungen stellt. Während sich Dunja bereits weiter von ihrem Partner entfernt hatte, so trauern doch die Kinder sehr um ihren Vater. Saphie betrieb mit ihrem Mann ein Hotel in der Heimat der Schwestern. Dieses Hotel ist zugleich Zeitkapsel als auch Drehbühne für Figuren aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Franziska Hauser schafft mit eindringlichen Sprachbildern eine gekonnt hohe Empathie zu den Figuren und erzählt geschickt die Bedürfnisse, Motivationen und Hoffnungen der Schwestern sowie ihre unterschiedliche Art, mit dem Schicksal umzugehen.
Die Glasschwestern ist mehr als eine intensive, realistische Frauengeschichte, sondern ein Generationenroman aus dem deutsch-deutschen Grenzgebiet, der alte Geschichten, Geheimnisse und Lügen hervorholt und gleichsam ein Vergeben der Vergangenheit und Annehmen der Gegenwart ermöglicht.

Franziska Hauser, geboren 1975 in Pankow/Ostberlin, hat zwei Kinder. Sie studierte Fotografie an der Ostkreuzschule bei Arno Fischer und ist Autorin. Im Frühjahr 2015 erschien ihr Debütroman Sommerdreieck, der den Debütpreis der lit.COLOGNE erhielt und auf der Shortlist des aspekte-Literaturpreises stand. Mit ihrem Roman Die Gewitterschwimmerin stand sie 2018 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises.

Moderation: Maria-Christina Piwowarski

Foto Franziska Hauser: Dirk Skiba

Buchpremiere! Franziska Hauser liest "Die Glasschwestern"

Endlich! der 19. ocelot, - Lesekreis

18.02.2020 20:30 Uhr

Preis: Der Eintritt ist frei!

Wir möchten uns wieder mit Eucht treffen, um über ein Buch zu diskutieren!

Für den 19. Runde unseres Kreises lesen wir

Ali Smith: Herbst. Original oder in der Übersetzung von Silvia Morawetz (erschienen bei Luchterhand)

Der Kritiker Ekkehard Knörer sieht nur eine Schwäche im Buch: »Man folgt und staunt nur zu gerne. Einen einzigen Fehler hat dieser Roman: ›Herbst‹ ist arg kurz.«

Was denkt Ihr?

Wir sind wie immer gespannt auf Eure Meinung und freuen uns auf die Diskussion!

Eure ocelots,

Endlich! der 19. ocelot, - Lesekreis

Vorpremiere! John von Düffel liest "Der brennende See"

28.01.2020 20:00 Uhr

Preis: 7 €

Vorpremiere zum neuen Roman von John von Düffel "Der brennende See" - ein Generationenroman zum brennenden Thema unserer Zeit!

Hannah, Tochter eines Schriftstellers, kehrt nach dem Tod ihres Vaters in die Stadt ihrer Kindheit zurück. An seinem Erbe ist sie wenig interessiert, zumal der alleinlebende und verstummte alte Mann ihr wenig hinterlassen hat. Doch als Hannah erste Schritte unternimmt, die Wohnung des Verstorbenen aufzulösen, findet sie in der Nachttischschublade das Foto einer jungen Frau. Wie nah stand die Unbekannte ihrem Vater? Wer war er wirklich?
Bald weiß Hannah: Die junge Frau heißt Julia und kämpft als Fridays-for-Future-Aktivistin um den Erhalt des Sees, in dem Hannahs Vater täglich schwamm. Doch Julia tut dies nicht nur aus politischer Überzeugung. Ihr Geheimnis ist ein anderes: Sie behauptet, die wahre Tochter des Schriftstellers zu sein …
Zwischen Vergangenheit und Zukunft erlebt sich Hannah als Teil einer überforderten mittleren Generation, die in einer beschleunigten Zeit mehr Schwierigkeiten hat, sich zurechtzufinden, als die jüngere Generation. Die Welt entgleitet ihr zusehends, und sie muss ungewohnte Wege beschreiten, um Halt und Haltung zurückzugewinnen.
Ein Roman über das Wasser als knappe Ressource und nicht zuletzt als Frage des Zusammenlebens der Generationen.


John von Düffel wurde 1966 in Göttingen geboren, er arbeitet als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin und ist Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Er veröffentlichte zahlreiche Romane und Erzählungsbände bei DuMont.

Foto John von Düffel (c) Katja von Düffel

Vorpremiere! John von Düffel liest "Der brennende See"

Literatur aus dem Osten Europas: Ein belarussischer Abend mit Alhierd Bacharevic und Julia Cimafiejeva

25.01.2020 20:00 Uhr

Preis: Der Eintritt kostet 5 €

ZIRKUS - Gedichte von Julia Cimafiejeva (Übersetzung: Tina Wünschmann und Tomas Weiler)

"ich kam zur welt
mit diesem wanderzirkus in mir.
einem zirkus, denk mal an,
in einem polessischen dorf.
jongleure, akrobaten,
bärtige jungfrauen …
diese schande!

mein wanderzirkus
wuchs gemeinsam mit mir,
wie ein wolfsjunges fleisch will,
wollten sie budenzauber
und freie bahn. (…)"

Die erste Gedicht-Sammlung der belarussischen Lyrikerin auf Deutsch. Mit einem Nachwort von Valzhyna Mort.

Julia Cimafiejeva ist Dichterin und Übersetzerin, geboren 1982 in der Nähe von Brahin, Belarus. Bisher zwei Bücher mit Gedichtsammlungen, ihre Arbeiten wurden auch ins Polnische und Englische übersetzt. Cimafiejeva gehört zu den Gründerinnen des Internet-Literaturmagazins PrajdziSvet (prajdziSvet.org). Sie lebt und arbeitet in Minsk.

Alhierd Bacharevič "BERLIN, PARIS UND DAS DORF" - Essays (Übersetzung: Tina Wünschmann und Tomas Weiler)

"Wenn ein Belarusse behauptet, er wäre ein Stadtmensch durch und durch, ist Skepsis angebracht. Soll er erst einmal seine Ausweispapiere vorzeigen … Schon fliegt der Schwindel auf …" Der Städter Bacharevič schreibt in drei Essays über Berlin und Paris und nebenbei über Minsk und die Literatur und, ja, natürlich: über das Dorf.

Alhierd Bacharevič ist Schriftsteller und Übersetzer aus dem Deutschen, geboren 1975 in Minsk. Zahlreiche Romane und Auszeichnungen, zuletzt wurde sein monumentaler Roman von 2017 Die Hunde Europas (Сабакі Эўропы) Buch des Jahres in Belarus. Auf Deutsch liegt der Roman Die Elster auf dem Galgen in der Übersetzung von Thomas Weiler vor (Leipzig, 2009). Alhierd Bacharevič lebt und arbeitet in Minsk.

Moderation: Andreas Rostek

Literatur aus dem Osten Europas: Ein belarussischer Abend mit Alhierd Bacharevic und Julia Cimafiejeva

Endlich! Der 18. ocelot, - Lesekreis!

15.01.2020 20:30 Uhr

Preis: Der Eintritt ist frei!

Wir wollen uns wieder mit Euch treffen und über ein Buch diskutieren. Für diese Runde unseres Lesekreises lesen wir den

"Gesang der Fledermäuse" von der Literatur-Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk im Original oder in der Übersetzung von Doreen Daume (Kampa).

Das sagt der Verlag zum Buch:
"Ein Dorf an der polnisch-tschechischen Grenze. Im Sommer tummeln sich hier wohlhabende Warschauer. In den Wintermonaten fliehen die meisten Einwohner das windumtoste Hochplateau im Glatzer Kessel. Die alleinstehende Englischlehrerin Janina Deszeijko widmet sich in den langen dunklen Tagen ihren astrologischen Studien und der Übersetzung von Gedichten des verehrten Willam Blake. Man hält die alte Dame für verschroben, wenn nicht gar für verrückt, auch weil sie die Gesellschaft von Tieren der von Menschen vorzieht. Dann gibt es einen Toten. Janinas ungeliebter Nachbar Big Foot ist grausam erstickt, in seiner Kehle steckt der Knochen eines Tiers. Und es bleibt nicht bei dieser einen Leiche. Janina hat einen starken Verdacht und ermittelt auf eigene Faust. Aber ist sie wirklich auf der richtigen Spur? Komödie, Fabel, Thriller, politischer Essay, literarisches Spiel - dieser Roman passt in keine Schublade. Auf ebenso komische, wie erschütternde Weise zeigt Tokarczuk gemeinsam mit ihrer hinreißend-schrulligen Heldin, wie sehr es unserer Gesellschaft an Empathie und Respekt mangelt, ob unsere Mitmenschen oder der Natur gegenüber, und erzählt zugleich eine rasante Kriminalgeschichte reich an skurrilem Witz."

Was sagt ihr? Wir sind gespannt auf Eure Lesarten und freuen uns auf die Diskussion!

Eure ocelots,

Endlich! Der 18. ocelot, - Lesekreis!
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