Liebe Lesende,
hier versorgen wir Sie mit unseren Leseempfehlungen, die Sie gerne über den Shop hier oder bei uns im Laden bestellen können. Wenn Sie weitere Lesetipps brauchen oder ein wirklich gutes Buch verschenken möchten, stehen wir auf allen Kanälen für eine Beratung zur Verfügung.
Ihr Team von Schwarz auf Weiß
Für alle, die Lust auf eine spannende und unterhaltsame Piratengeschichte haben.
Ich fand die Story interessant und aufregend.
Die Geschichte war flüssig zu lesen und ich konnte mich schnell mitreißen lassen. Dieses Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen.
Seitdem Alosa klein war, wurde sie von ihrem Vater, dem Piratenkönig, trainiert und zu einer Geheimwaffe geformt. Nichts wünscht sich Alosa mehr, als ihren Vater stolz zu machen und ihm zu beweisen,
dass sie seinen Auftrag mit Leichtigkeit erledigen kann.
Doch sie hat nicht mit Riden gerechnet. Riden ist Erster Maat des Schiffes, welches sie bestehlen soll. Er ist unverschämt, nervig, leider gutaussehend und charismatisch. Sie haben schnell einen Draht zueinander.
Ihr gegenseitiges „Spiel“ aus Verhören, Hingezogen fühlen, Eifersucht und Schmerz macht die Geschichte zwischen den beiden besonders spannend .
Ich habe die Hauptcharaktere wahnsinnig gefeiert. Alosas Kampfgeist, ihre Stärke, Mut und Starrköpfigkeit haben mich verzaubert. Auch Riden war außergewöhnlich, denn er war frech, unverschämt, selbstbewusst und ungewöhnlich aufmerksam für einen Piraten.
Ich muss noch immer schmunzeln, wenn ich daran denke, wie oft Alosa die Piraten aus der Reserve gelockt hat.
Fazit:
Wer Lust auf ein spannendes und rasantes Fantasy-Abenteuer hat, kommt hier voll auf seine/ihre Kosten.
Ich hätte mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht, besonders als es um die Gabe von Alosa ging.
Auch über die Nebencharaktere hätte ich gern etwas mehr erfahren. Dennoch war dies eine gelungene Geschichte, die Spaß auf mehr macht .
Vielleicht erwartet uns ja genau das im folgenden Band.
Eure Yvonne (Gastrezension)
Vielen Dank an @ebuch_gruppe und @penguinbuecher für die schöne Bloggerbox, die wir gewonnen haben. ????.
zum Produkt € 16,00*
Das Buch in einem Satz: Rho kehrt nach Sparrow Falls zurück, um ihr Elternhaus zu renovieren und muss dort mit dem distanzierten Anson sowie seltsamen Vorfällen fertig werden.
Lesenswert, weil das Buch eine gute Mischung aus Love & Thrill ist.
Für alle Romance-Suspense Fans und alle, die es werden wollen.
Die 27-Jährige Rho hat im Teenageralter ihre Familie bei einem Brand in ihrem Elternhaus verloren. Sie kehrt nun dahin zurück, um das Haus zu renovieren und lernt dort den distanzierten Anson kennen, der dort als Brandexperte bei den Renovierungen hilft. Was sie nicht weiß: Anson war mal Profiler beim FBI und hat selbst mit seiner Vergangenheit zu kämpfen. Er stellt auch schnell die Vermutung auf, dass der Brand vor 15 Jahren kein Unfall war…
Was mir sofort an dem Buch gefallen hat, war der Schreibstil. Es wird im Wechsel aus Rhos und Ansons Perspektive geschrieben. Es lässt sich wirklich gut lesen, sodass ich das Buch in 2 Tagen durchhatte.
Die Familiendynamik zwischen Rho und ihren sechs Adoptivgeschwistern und der coolen Oma Lolli ist mit das Beste an dem Buch. Ich musste viel lachen.
Die Beziehung zwischen Rho und Anson baut sich in einem guten Tempo auf, wobei die Spannung von Anfang an zu spüren ist. Ich mochte es sehr, wie beide sich immer mehr geöffnet haben und auch Anson mit der Zeit auftaut.
Der Suspence Teil kommt nicht zu kurz, setzt aber erst im zweiten Drittel des Buches so richtig ein.
Ich muss gestehen, dass die Auflösung am Ende mich nicht ganz so überzeugen konnte. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn alles drumherum konnte überzeugen.
Danke an @cove_verlag für das LEX!
Eure Wiki
zum Produkt € 17,00*
Das Buch in einem Satz: Rowan wird an einer abgelegenen Insel angespült und merkt, dass die dort alleinlebende Verwaltungsfamilie Salt einiges zu verbergen hat.
Lesenswert, weil der Plot, die Sprache, die Figuren, der Stil und die Wendungen mit 10 Sternchen zu bewerten sind.
Für alle, die einen Roman, der stetig spannender wird, lesen wollen.
Gute Textstelle: „Im Kielwasser dieser Gedanken…“ (S. 84)
Ich habe bereits „Zugvögel“ von der Autorin gelesen und geliebt. Charlotte McConaghy verfügt über eine exzellente Sprache und versteht es, Leser:innen von der ersten Seite an zu packen und mitzureißen. Aufmerksam bin ich durch das Cover geworden, das den blöden Schutzumschlag überhaupt nicht nötig hat.
Es geht um die junge Rowan, die an eine Insel jenseits der Zivilisation angespült wird und das trotz rauer Küstenlinie mehr schlecht als recht überlebt. Sie wird von der Verwalterfamilie Salt gerettet und gepflegt. Diese Familie lebt dort seit acht Jahren und besteht aus Dominic und seinen Kindern Raff, Fen und Orly. Dominic und Rowan merken schnell, dass der/die jeweils andere etwas zu verbergen hat. Rowan ist auf der Suche nach ihrem Ehemann, der sich nicht mehr bei ihr gemeldet hat, aber bis vor kurzem noch auf der Insel lebte.
Dort befindet sich nämlich ein Depot von Pflanzensamen, das die Samen von allen Pflanzen, die es (noch) auf der Welt gibt, beherbergt. Da die Insel aber kein sicherer Ort mehr ist, müssen so viele Samen wie möglich gerettet werden – welche davon, hat der Mann von Rowan entscheiden sollen, ehe die Insel evakuiert wird.
Erzählerisch wechseln die Perspektiven und als Leser:in erfährt man Schicht für Schicht mehr über das Leben auf der Insel mit seiner rauen Natur und dem Leben mit den Tieren dort in der Nähe Australiens. Es gibt immer wieder Andeutungen eines Verbrechens und auch die Sprache sorgt für eine düstere Stimmung beim Lesen, fast schon wie ein Krimi. Der Roman wird immer spannender und im letzten Drittel zu einem wahren Page-Turner.
Viel Vergnügen wünscht Anja
zum Produkt € 24,00*
Das Buch in einem Satz: Das Buch vereint Dr. Devon Price‘ eigene Erfahrungen mit dem Maskieren von Autismus mit der Geschichte, Forschung und den Erfahrungen anderer Autist:innen.
Lesenswert, weil dieses Buch nicht aus einer betrachtenden, medizinischen Perspektive geschrieben wurde, sondern aus der eigenen Erfahrung heraus.
Für alle, die Autismus besser verstehen wollen, jemanden kennen, der autistisch ist oder sich selbst auf dem Spektrum wiederfinden.
Für jede sichtbar autistische Person, gibt es unzählige „maskierte“ Autist:innen, die neurotypisch erscheinen. Maskierung ist ein gängiger Bewältigungsmechanismus, bei dem Autist:innen ihre erkennbaren autistischen Züge verbergen, um sich den gesellschaftlichen Normen anzupassen und auf Kosten ihrer psychischen Gesundheit eine überdeckende Persönlichkeit annehmen.
Beispielsweise unterdrücken sie harmloses Stimming oder überspielen Kommunikationsprobleme, indem sie sich als bescheiden und sanftmütig präsentieren. Oder sie zwingen sich in Situationen, die zwar starke Ängste auslösen, aber so sieht man sie wenigstens nicht als bedürftig oder „seltsam“ an.
Für Dr. Price und viele andere ist Autismus eigentlich eine tiefe Quelle der Einzigartigkeit und Schönheit. Leider bedeutet das Leben in einer neurotypischen Welt, dass er auch eine Quelle von unglaublicher Entfremdung und Schmerz sein kann. Die meisten maskierten Autist:innen quälen sich daher teilweise jahrzehntelang, bevor sie entdecken, wer sie wirklich sind.
Dieses Buch ist nicht nur informativ, sondern bietet Menschen auf dem Autismusspektrum, insbesondere den maskierten Autist:innen, auch eine Reihe an Ratschlägen, Übungen und Hilfestellungen, wie sie die Maske Stück für Stück fallen lassen und sich besser um sich selbst kümmern können. Und wie neurotypische Menschen in ihrem Umfeld sie dabei unterstützen können.
Ein wirklich wertvolles Buch, das nun endlich auch auf Deutsch erhältlich ist!
Eure Karo
zum Produkt € 22,00*
Ab in die 1940er Jahre nach Paris: Das Ritz und sein berühmter Barmann mit dem unspektakulären Namen Frank Meier müssen mit ansehen, wie die Nazis sich im Hotel breit machen. Trotzdem bleibt das Hotel wie eine Insel des Luxus im zunehmend kriegsbedrohten Frankreich.
Das Buch war in Frankreich ein Bestseller und Philippe Collin hangelt sich an den historischen Fakten zu Ort, Zeit und Personen entlang, um über Loyalität und Täuschung zu schreiben, die den Juden Frank Meier innerlich zerreißen und fast wahnsinnig machen. An seinem sechzigsten Geburtstag gratulieren ihm hochrangige Wehrmachtsoffiziere und feiern den Mann, der ihnen jeden Abend Sorglosigkeit in Gläsern serviert. Ein Ritt auf der Rasierklinge.
Vielen Dank an den @inselverlag für das Lex und die tollen Lesezeichen mit Cocktailrezept und stilvoller Serviette (holt sie euch solange der Vorrat reicht ????).
Eure Tanja
zum Produkt € 25,00*
Das Buch in einem Satz: John Green, Autor von „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, erzählt eine zutiefst menschliche Geschichte, die den Kampf gegen die tödlichste Krankheit der Welt beleuchtet.
Lesenswert, weil Green es schafft in einem relativ kurzen Buch erstaunlich viele Informationen zu verarbeiten, ohne dass es überwältigend wirkt.
Für alle, die informative Sachbücher mit belletristischen Elementen mögen und mehr über eine Krankheit erfahren wollen, die leider immer noch nicht der Vergangenheit angehört.
Tuberkulose ist seit Jahrtausenden mit der Menschheit verbunden. Einst als Krankheit der Dichter:innen romantisiert, ist Tuberkulose heute eine Krankheit der Armut, die auf den Spuren der Ungerechtigkeit und Ungleichheit wandelt. Sie tötet jedes Jahr 1,5 Millionen Menschen und dass obwohl sie eigentlich behandelbar ist – wenn man das nötige Geld dafür hat.
Im Jahr 2019 lernte John Green während einer Reise mit „Partners in Health“ Henry kennen, einen jungen Tuberkulosepatienten in Sierra Leone. John freundete sich schnell mit Henry an, einem Jungen mit spindeldürren Beinen und einem breiten, verschmitzten Lächeln.
In „Tuberkulose“ erzählt John die Geschichte von Henry, verwoben mit der wissenschaftlichen und sozialen Geschichte darüber, wie Tuberkulose unsere Welt geprägt hat und wie unsere Entscheidungen die Zukunft der Tuberkulose beeinflussen werden.
John Green schafft es in seinem Buch so viele Informationen zu vereinen und verständlich aufzuarbeiten und gleichzeitig noch eine emotional ergreifende Geschichte mit einzubinden, dass ich regelrecht gefangen war. Selten hat mich ein Sachbuch so sehr berührt. Klare Empfehlung meinerseits.
Eure Karo
zum Produkt € 24,00*
Das Buch in einem Satz: Drei Verstoßene treffen im Exil auf die Fae und müssen sich zwischen alten Loyalitäten und neuen, gefährlich Wahrheiten entscheiden.
Für alle, die in eine Welt voller Legenden, moralischer Zwiespälte und verbotener Liebe eintauchen wollen.
Lesenswert, weil es eine fesselnde Mischung aus Magie, emotionaler Spannung und charakterstarken Figuren bietet.
Nach einem gescheiterten Einsatz werden Yeeran, ihre Schwester Lettle und Kommandant Rayan ins Exil geschickt. In der Wildnis stoßen sie unerwartet auf das geheimnisvolle Volk der Fae, das seit Jahrhunderten als ausgestorben gilt. Als sie gefangen genommen werden, geraten ihre Überzeugungen, ihre Loyalität und ihre Herzen ins Wanken.
Die Geschichte wird abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt: wir tauchen sowohl in Yeerans als auch in Lettles Gedanken- und Gefühlswelt ein. Das Worldbuilding ist anfangs etwas komplex, doch dank des hilfreichen Glossars findet man sich schnell zurecht.
Die Geschichte spielt in einem komplexen Geflecht aus Magie, Verrat und persönlichen Bindungen, das nie zur Ruhe kommt und stetig neue Wendungen bereithält. Besonders Yeerans Charakterentwicklung überzeugt: von einer blutdurstigen Kämpferin zur reflektierten Kriegerin, die das Richtige tun will. Auch die Nebenfiguren sind facettenreich und tragen mit ihren individuellen Geschichten zur Dynamik der Handlung bei.
Weniger Zugang hatte ich zu Lettle – ihr impulsives Verhalten machte es mir schwer, eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Die romantischen Entwicklungen kamen mir zu plötzlich; hier hätte ich mir mehr Tiefe und Aufbau gewünscht. Auch der „Spice“-Anteil wirkte wenig stimmig mit dem restlichen Handlungsverlauf.
Trotz dieser kleineren Kritikpunkte ist „Faebound“ ein empfehlenswerter Fantasyroman, der besonders durch starke Figuren, gesellschaftliche Themen und kulturelle Konflikte punktet – mit Bezug zur Gegenwart.
Vielen Dank an @hoffmannundcampeverlag für das Lex!
Eure Sanja
zum Produkt € 25,00*
Das Buch in einem Satz: Tahsim schreibt mit Humor, Liebe und Ehrlichkeit über den Eingliederungsversuch in eine Gesellschaft, die seine Familie nicht willkommen zu heißen scheint.
Lesenswert, weil Tahsims Schreibweise einem schweren und unangenehmen, aber auch wichtigen Thema eine gewisse Leichtigkeit verleiht und seine Liebe zu seiner Mama so wunderschön ist.
Für alle, die in Deutschland leben und für eine inklusivere Gesellschaft kämpfen wollen – und auch alle anderen, denn das Buch ist unglaublich wichtig.
Lieblingsstelle: „Deine Geschwister und du, ihr tut das Gleiche für mich. Ihr arbeitet, damit ich träumen kann. Aber ich weiß nicht, wie das geht, weil dieses Land mich nicht träumen lässt. […] Wir können so nicht weitermachen […] Ihr müsst träumen.“
Tahsim Durgun wurde in Deutschland geboren und dennoch musste er immer wieder darum bangen in ein Land abgeschoben zu werden, dass er nie gesehen hatte. Er spricht fließen Deutsch und dennoch wurde er zum Deutschförderunterricht geschickt.
Währenddessen werden seiner Mutter diverse Steine in den Weg gelegt ebenfalls Deutsch zu lernen. So bleibt es an Tahsim hängen für seine Mutter die Abschiebebescheide zu entziffern oder sie als Dolmetscher zu intimen Arztbesuchen zu begleiten.
Und mit diesen Erfahrungen ist er nicht allein. So wie Tahsim geht es vielen jungen Menschen mit Migrationsgeschichte, die früh Verantwortung für ihre Eltern übernehmen und gleichzeitig einen Platz finden müssen in einem oft feindseligen Land.
Tahsim zeigt anhand seiner eigenen Erfahrungen und der seiner Familie, wie die deutsche Gesellschaft Menschen mit Migrationshintergrund gerne vorwirft sich nicht anzupassen, ihnen gleichzeitig aber gar keine ehrliche Chance gibt sich zu integrieren.
Dieses Buch bringt einen zum Nachdenken. Zum Hinterfragen. Es berührt auf so vielen Ebenen und es sorgt für ein tieferes Verständnis der Lebensrealität von Menschen mit Migrationshintergrund.
Für mich ein unglaublich wichtiges Buch! Danke Tahsim.
Eure Karo
zum Produkt € 18,00*
Das Buch in einem Satz: Eine queere Version von „Knives Out“, die im San Francisco der 50er Jahre spielt.
Lesenswert, weil ich tatsächlich bis kurz vor Schluss keine Ahnung hatte, wer nun wirklich den Mord begangen hat.
Für alle, die die Filme „Knives Out“ und „Glass Onion“ gefeiert haben und eine Buchversion davon brauchen oder für alle, die endlich mal einen guten queeren Krimi lesen wollen.
Lieblingstextstelle: „Es gibt kein homosexuelles Problem außer dem, was von einer heterosexuellen Gesellschaft geschaffen wurde.“
San Francisco, 1952: Die Witwe der kürzlich verstorbenen Irene Lamontaine, Chefin des berühmten Lamontaine-Seifenimperiums ist sich sicher, der Tod ihrer Frau war kein Unfall. Nur kann sie die Polizei nicht einschalten, denn Lavender House ist kein gewöhnliches Anwesen. Es ist ein Haus voller Lavendel-Ehen und queerer Bewohner:innen. Und angesichts der brutalen Polizeirazzien in Schwulenbars und der allgegenwertigen Queerfeindlichkeit kann sie keine Aufmerksamkeit der Polizei riskieren.
So beauftragt sie kurzerhand Evander Mills damit, die Wahrheit hinter Irenes mysteriösem Tod aufzudecken. Evander Mills, der kürzlich von der Polizei in San Francisco gefeuert wurde, nachdem er selbst bei einer dieser Razzien erwischt wurde.
Zunächst ist er fasziniert von der Freiheit hinter den Toren des Lavender House. Ein Anwesen, in dem eine queere Familie ehrlich und offen leben kann. Aber Evander merkt schnell, diese Ehrlichkeit scheint nicht für alles zu gelten und schon bald findet er sich als Spielball in einem Familiendrama aus Reichtum, Hinterhältigkeit und Eifersucht wieder.
Lavender House ist ein gemütlicher Krimi, der zwar langsam und ruhig beginnt, dann aber so an Fahrt aufnimmt, dass ich am Ende gar nicht gemerkt habe, wie die Zeit verflogen ist. Hoffentlich werden bald auch die anderen Bücher der Reihe übersetzt, ich brauche nämlich dringend mehr davon! ????
Eure Karo
Danke an @netgalleyde und @argonverlag für das kostenlose Hörexemplar. Das Buch ist im @second_chances_verlag erschienen und wurde von Jeannette Bauroth übersetzt.
zum Produkt € 25,00*
Das Buch in einem Satz: Erzählt auf zwei Zeitebenen finden zwei Frauen unerwartet ihr Glück in den Wäldern Nordschwedens.
Lesenswert, weil der Roman von Lagerlöfs eigener Familiengeschichte und wahren historischen Ereignissen inspiriert ist.
Für alle, die ein emotionsgeladenes und spannendes Buch brauchen.
1938: Als die 17-Jährige Siv von ihrem Vater als Köchin in den Wald geschickt wird, um dort mit 10 Holzfällern zu leben, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie ist ängstlich, denn immerhin soll sie ab sofort mit 10 fremden Männern unterschiedlichen Alters zusammen leben auf kleinstem Raum in den rauen Wäldern Nordschwedens.
2022: Eva kehrt als studierte Forstwirtin und PR-Beratern eines Forstunternehmens an den Ort ihrer Kindheit zurück, um sich dort im Namen der Firma gegen eine Protestaktion von Aktivisten zu positionieren. Dort wird sie nicht nur von den Erinnerungen und einem schlechten Gewissen heimgesucht, sondern auch von ihrer eigenen Familiengeschichte...
Ich habe es sehr genossen vor allem Sivs Geschichte zu lesen und ihren Reifeprozess mitzuerleben. Die Autorin schafft es, eine unglaubliche Atmosphäre des Waldes, der Hütte und des Zusammenlebens der 11 Menschen zu schaffen. Ein malerischer Schreibstil, der mich absolut überzeugen konnte. Der Schreibstil hatte etwas leicht Poetisches, manchmal Melancholisches und trotzdem war es leicht zu lesen.
Auch die Zeitebene 2022 fand ich spannend und angenehm zu lesen. hier Der Schreibstil bleibt malerisch und die Handlung spannend. Die Einblicke in die Forstwirtschaft und vor allem rund um die Thematik der Waldsami waren interessant und lehrreich. Auch regen sie zum Nachdenken an und haben mich ein bisschen traurig zurückgelassen.
Das Ende ist kraftvoll. Sowohl aus Sivs Perspektive, aber vor allem aus Evas Perspektive. Und ja, eventuell sind meine Augen nicht ganz trocken geblieben.
Eure Wiki
zum Produkt € 17,00*