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Lesung mit Christian Springer im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus
"Sisi in Gaza – Was Sie über Gaza nicht wussten und nicht wissen müssen, aber wissen sollten"
Der Nahe Osten ist die zweite Heimat von Christian Springer. Er spricht Arabisch und Hebräisch "ein bisserl", wie er sagt. Und: "Jetzt wird es Zeit, die Klischees auszurotten." Er war nach dem 7. Oktober 2023 an den Orten, wo in Israel die Massaker stattfanden. Und er war auch in Kairo, Damaskus, Amman, Ankara, Tripolis, Tunis, Beirut…
"Wenn man für jedes "völkerrechtswidrig" in den Talkshows 1 Euro sammeln würde, wäre viel Not gelindert", schreibt er. Der Titel? Sisi, die Kaiserin, fuhr in Wahrheit an Gaza nur vorüber, aber ihr Vater Max war dort. Ebenso wie Napoleon und die SS. Aber "Sisi" ist auch der Name des ägyptischen Präsidenten, und der hat viel mit Gaza zu tun…Dieses Buch ist ein spannendes Mosaik aus Geschichte und Geschichten von Gaza, dem Nahostkonflikt, Israel und den Palästinensern. Viel Neues, Spannendes, Ungehörtes. Hochaktuell und scharf.
Über den Autor
Christian Springer, 1964 geboren in München, startete sein kabarettistisches Schaff schon in der Gymnasialzeit. Seit Anfang 2013 ist Christian Springer an der Seite von Michael Altinger Gastgeber der monatlichen BR-Kabarett-Sendung "schlachthof".
Sein humanitäres Engagement manifestierte sich 2012 in der Gründung des Vereins Orienthelfer e.V., um die zahlreichen zivilen Opfer des syrischen Bürgerkrieges zu unterstützen. Am 4. August 2020 wurde seine Wohnung und sein Büro komplett zerstört.
Christian Springer mischt sich auch über seine Bücher in die aktuellen Debatten ein. Seine Bücher über den Nahen Osten, "Wo geht’s hier nach Arabien" und "Nazi, komm raus" über seine jahrzehntelange geheime Suche nach dem NS-Massenmörder Alois Brunner in Syrien, dokumentieren, um was es Christian Springer geht: nicht nur reden, sondern selbst anpacken, für eine menschlichere Welt.
Der Kultopf präsentiert: The Goho Hobos Album Release Tour
Sie haben von derselben, fiesen Suppe geschlürft, die bereits Hank Williams, die Cramps und den guten alten Screamin' Jay in den Wahn getrieben haben. Sie haben im Laufe der Jahre sämtliche Güterzüge verpasst, die Woody Guthrie genommen hätte und sind auf ewig verdammt, ihr erbärmliches Dasein als Hofnarren des Trash Country zu fristen. Kaum verwunderlich also, dass The Goho Hobos mit ihrem wahnwitzigen Destillat aus Americana, Gospel, Folksong, Rock'n'Roll und völlig absurdem Bühnengebaren seit Jahren zu den großen Attraktionen jeder Freak-Show Zentraleuropas zählen. Vom Orange Blossom Festival übers Bardentreffen bis in die fragwürdigsten Löcher Süd-Böhmens hinein, feierten die Goho Hobos und ihre fanatische Fangemeinde, seit etlichen Jahren, mit erschreckender Konstanz Konzerte, die Erweckungsgottesdienste wie Butterfahrten wirken lassen. Glück, Schweiß, Tränen, Verdammnis und Erlösung liegen bei The Goho Hobos nur wenige Schnäpse auseinander.
Im September 2026 ist es nun auch an der Zeit all das in langspielendes Vinyl zu giessen und mit einer Albumrelease-Tour dem unwissenden Volk vor die Füsse zu werfen.
Michael Ströll - Git, Vocals
Andy Conrad - Banjo, Akkordeon, Lapsteel
Mäkkelä - Irish Bouzouki
James Michél - Bass
Patrick Reichmann - Schlagzeug
was ist denn das? Happy NoWave sound Anfang der 80er Jahre? Oh ja und absolut tanzbar. ist das denn autobiografisch oder ist dann doch alles wieder anders? wie was denn jetzt? Braucht man überhaupt Fragen?
Ok, also das geht irgendwie so in Richtung Kraut, mit und ohne Lärm, Ambient, kann auch mal dark sein, kann auch mal PostPunk sein. Ist meistens deutsch gesungen, wobei mittlerweile alle drei singen. und zwar über Themen die uns alle angehen: Fortschritt, Aufstehen, Küchenböden, Erdbeerplantagen, gerade Tage usw…
Egal, wie auch immer…. zero gravity für alle!
Oder auf den PUNKt gebracht: NDF (neue deutsche fröhlichkeit)
Kekeli lebt in einer Kleinstadt in Süddeutschland. Ihr Leben verläuft gleichförmig und angepasst, bis ihre undurchschaubare Cousine Afi aus Togo zu Besuch kommt und Kekeli sich plötzlich mit vielen Fragen der Zugehörigkeit konfrontiert sieht. Zudem wird sie von ihrem Mitschüler Kwame eingeladen, gemeinsam für die »Pamoja Society«, einer Gruppe von kreativen, afro-deutschen Jugendlichen, bei einem Doku-Film über das Leben Schwarzer Menschen in Deutschland mitzuarbeiten und dafür nach Berlin zu fahren.
Auf einem Roadtrip mit Afi, Kwame und dessen Bruder Kofi stößt Kekeli auf ein beklemmendes Familiengeheimnis, das sie aus der Bahn wirft. Und das während sie sich immer mehr in Kwame verliebt.
In ihrer besonderen und klaren Sprache erzählt Jessica Mawuena Lawson die Familiengeschichte ihrer aufgeweckten und sympathischen Protagonistin Kekeli und lädt ihre Leser*innen ein, sich von der Pamoja Society mitreißen und von Afrobeats und Poesie begeistern zu lassen.
Jessica Lawson, Jahrgang 1997, lebt in Süddeutschland, arbeitet in einer Unterkunft für Geflüchtete und studiert Literatur- und Kultur theorie. Nach ihrem Volontariat im Arena Verlag arbeitet sie zudem als freie Sensitivity Readerin und Lektorin. »KekeIi« ist ihr Debütroman. Wie die Protagonistin darin hat auch sie einen deutsch-togoischen Background. Jessica Mawuena Lawson wünscht sich, es würde mehr Bücher aus der Perspektive Schwarzer Menschen in Deutschland geben.
The 2some Orchestra, das sind Tanja Päßler und Dieter Pirner. Das Fundament ihrer Interpretationen bilden Gitarre und Gesang. The 2some Orchestra hat aber noch einige klangliche Erweiterungen auf Lager.