Der Kultopf präsentiert: The Goho Hobos Album Release Tour
Sie haben von derselben, fiesen Suppe geschlürft, die bereits Hank Williams, die Cramps und den guten alten Screamin' Jay in den Wahn getrieben haben. Sie haben im Laufe der Jahre sämtliche Güterzüge verpasst, die Woody Guthrie genommen hätte und sind auf ewig verdammt, ihr erbärmliches Dasein als Hofnarren des Trash Country zu fristen. Kaum verwunderlich also, dass The Goho Hobos mit ihrem wahnwitzigen Destillat aus Americana, Gospel, Folksong, Rock'n'Roll und völlig absurdem Bühnengebaren seit Jahren zu den großen Attraktionen jeder Freak-Show Zentraleuropas zählen. Vom Orange Blossom Festival übers Bardentreffen bis in die fragwürdigsten Löcher Süd-Böhmens hinein, feierten die Goho Hobos und ihre fanatische Fangemeinde, seit etlichen Jahren, mit erschreckender Konstanz Konzerte, die Erweckungsgottesdienste wie Butterfahrten wirken lassen. Glück, Schweiß, Tränen, Verdammnis und Erlösung liegen bei The Goho Hobos nur wenige Schnäpse auseinander.
Im September 2026 ist es nun auch an der Zeit all das in langspielendes Vinyl zu giessen und mit einer Albumrelease-Tour dem unwissenden Volk vor die Füsse zu werfen.
Michael Ströll - Git, Vocals
Andy Conrad - Banjo, Akkordeon, Lapsteel
Mäkkelä - Irish Bouzouki
James Michél - Bass
Patrick Reichmann - Schlagzeug
Lesung mit Christian Springer im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus
"Sisi in Gaza – Was Sie über Gaza nicht wussten und nicht wissen müssen, aber wissen sollten"
Der Nahe Osten ist die zweite Heimat von Christian Springer. Er spricht Arabisch und Hebräisch "ein bisserl", wie er sagt. Und: "Jetzt wird es Zeit, die Klischees auszurotten." Er war nach dem 7. Oktober 2023 an den Orten, wo in Israel die Massaker stattfanden. Und er war auch in Kairo, Damaskus, Amman, Ankara, Tripolis, Tunis, Beirut…
"Wenn man für jedes "völkerrechtswidrig" in den Talkshows 1 Euro sammeln würde, wäre viel Not gelindert", schreibt er. Der Titel? Sisi, die Kaiserin, fuhr in Wahrheit an Gaza nur vorüber, aber ihr Vater Max war dort. Ebenso wie Napoleon und die SS. Aber "Sisi" ist auch der Name des ägyptischen Präsidenten, und der hat viel mit Gaza zu tun…Dieses Buch ist ein spannendes Mosaik aus Geschichte und Geschichten von Gaza, dem Nahostkonflikt, Israel und den Palästinensern. Viel Neues, Spannendes, Ungehörtes. Hochaktuell und scharf.
Über den Autor
Christian Springer, 1964 geboren in München, startete sein kabarettistisches Schaff schon in der Gymnasialzeit. Seit Anfang 2013 ist Christian Springer an der Seite von Michael Altinger Gastgeber der monatlichen BR-Kabarett-Sendung "schlachthof".
Sein humanitäres Engagement manifestierte sich 2012 in der Gründung des Vereins Orienthelfer e.V., um die zahlreichen zivilen Opfer des syrischen Bürgerkrieges zu unterstützen. Am 4. August 2020 wurde seine Wohnung und sein Büro komplett zerstört.
Christian Springer mischt sich auch über seine Bücher in die aktuellen Debatten ein. Seine Bücher über den Nahen Osten, "Wo geht’s hier nach Arabien" und "Nazi, komm raus" über seine jahrzehntelange geheime Suche nach dem NS-Massenmörder Alois Brunner in Syrien, dokumentieren, um was es Christian Springer geht: nicht nur reden, sondern selbst anpacken, für eine menschlichere Welt.
Tickets gibt es bei uns und bei OK-Ticket: https://oktx.de/FRj
Felix Krull trifft auf James Bond. Oder so ähnlich. Kristof Magnusson hat mit seinem neuen Roman Die Reise ans Ende der Geschichte einen modernen Abenteuer- und Spionageroman geschrieben.
Anfang der 90er Jahre ist die Welt eine Verheißung und Jakob Dreiser mittendrin: Der junge Dichter wird in Rom für sein Werk gefeiert, der Kalte Krieg ist endlich Geschichte und die russische Botschaft lädt zum Gartenfest mit Krimsekt und Piroggen. Die Welt strebt nach Frieden und Glück und diesmal scheint sie es ernst zu meinen. Dieter Germeshausen dagegen kann sein Pech kaum fassen. Jahrelang war er Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent, nun muss er dringend untertauchen. Ausgerechnet jetzt, wo er zum ersten Mal verliebt ist.
Germeshausen braucht einen Plan, so viel steht fest. Und er braucht Jakob Dreiser. Denn für seinen großen Coup gibt es keine bessere Tarnung als einen international gefeierten Dichter. Eine herrlich turbulente Geschichte über Sehnsüchte, Täuschungen und das Scheitern im Moment der vermeintlichen Freiheit.
Kristof Magnusson, geboren 1976 in Hamburg, schreibt Romane, Theaterstücke, übersetzt aus dem Isländischen und engagiert sich für Literatur in einfacher Sprache. Sein Theaterstück Männerhort wurde für das Kino verfilmt, 2023 wurde er mit dem Rom-Preis der Villa Massimo ausgezeichnet. Kristof Magnusson ist SPIEGEL-Bestsellerautor, zuletzt erschien sein gefeierter Roman Ein Mann der Kunst. Er lebt in Berlin.
Die Lesung moderiert Thomas Geiger (Literaturhaus Oberpfalz)
Bei unserem dritten Bookshop Concert wird der Platz eng, wenn die 15 Edelsfelder Shanty- Sänger alle an Bord sind. Macht aber nix, beim
Guerillachor Engelsgleich gehört enges Zusammenrücken (& mitsingen) zum Programm.
Mehr ist auch nicht zu sagen zu einem Herbstsamstagabend in unserer Buchhandlung, den sicher einige lange nicht vergessen werden.
Und natürlich wie immer: Bookshop Concert heißt freier Eintritt, aber wir lassen den Hut rumgehen. Die Plätze sind begrenzt.
Der Kultopf präsentiert: G.Rag y los Hermanos Patchekos
Das grandiose, fulminante Mediterranean Caribbean Trash Folk Space Arkestra kommt diesen Sommer zur Serenade in den Fischer-Hof in Rosenberg! Freut Euch auf ein Open-Air der besonderen Art.
Dieses mal ist die Bühne überdacht und es regnet nicht! Versprochen!
Support: Tracy Holiday
Tödliche Rituale im Wien der Jahrhundertwende
Ein blutiges Ritual erschüttert das vornehme Wien des Jahres 1896: Bei einer vermeintlich satanistischen Messe wurde eine junge Frau bestialisch ermordet – ihre Kehle durchgeschnitten, Zunge und Herz fehlen. Als Inspektor Leopold von Herzfeldt mit den Ermittlungen beauftragt wird, stößt er auf eine Freimaurer-Loge. Aber hat er es wirklich mit Teufelsanbetung zu tun? Der Totengräber Augustin Rothmayer, empört über eine Grabschändung auf dem Zentralfriedhof, bietet ihm seine Hilfe an. Gemeinsam mit Herzfeldts Verlobter, der scharfsinnigen Reporterin Julia Wolf, und dem aufstrebenden Nervenarzt Dr. Sigmund Freud folgen sie einer Spur, die sie in die Abgründe der Wiener Gesellschaft führt – wo hinter okkulten Ritualen und antisemitischen Geheimbünden eine Ideologie heranwächst, die Jahrzehnte später die Welt ins Verderben stürzen wird.
Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitete nach dem Studium zunächst als Journalist und Filmautor beim Bayerischen Rundfunk. Heute lebt er als Autor mit seiner Familie in München. Seine historischen Romane haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht.
"Als wäre Liebe Pflicht" erzählt von der Sehnsucht nach Liebe in einer Welt des moralischen Umbruchs, von
Überdruss an Gewalt und Entmenschlichung. Im Mittelpunkt steht Gregg Stang, ein
Kriegsberichterstatter, der dem zermürbenden Alltag den Rücken kehrt und in der Liebe eine
mögliche Alternative zum Krieg sucht. Zwischen Realität und Projektion, Rückzug und Hoffnung
fragt der Text danach, ob Liebe ein Ausweg sein kann – und was geschieht, wenn man sie ernsthaft
wagt.
Jürgen Huber wurde 1954 geboren. Er wuchs in Altenstadt an der Waldnaab auf, lebte und wirkte
später in Regensburg. Er ist Künstler, Kulturmanager und Herausgeber.
Von 1985 bis 1992 war Jürgen Huber in Regensburg Mitglied der überregional erfolgreichen
Künstlergruppe WARUM VÖGEL FLIEGEN. 1995 erhält er den Kulturförderpreis der Stadt
Regensburg. 2002 beteiligt er sich an der Gründung des Kunstverein GRAZ, dessen Vorsitzender er
von 2005 bis 2010 ist. Von 2008 bis 2020 gehört Huber für das Bündnis 90/Die Grünen dem
Regensburger Stadtrat an. Im Mai 2014 wird er zum dritten Bürgermeister gewählt. Das Amt hat er
bis zum Frühjahr 2020 inne.
Seit 2020 lebt er im oberpfälzischen Schönsee.
"Als wäre Liebe Pflicht" ist nach seinem 2015 erschienen Debüt "Hiobertus" der zweite Roman von
Jürgen Huber
Martina Bogdahn, die Autorin von "Mühlensommer", kommt erneut nach Sulzbach-Rosenberg und
stellt ihren neuen Roman "Mirabellentage" vor!
Flirrende Hitze über dem See, das Summen in den Feldern und der Geschmack von Mirabellen.
Martina Bogdahn führt uns in einen bewegten Sommer. In »Mirabellentage« erzählt sie warmherzig
und humorvoll von einem Leben zwischen Routinen, Pflichten und Loslassen. Von einem letzten
Wunsch und einem lang gehüteten Geheimnis. Von einer Frau, die alles hinterfragt und eine neue
Sicht aufs Leben gewinnt. Denn ihre Freiheit liegt nicht in weiter Ferne, sie ist der schmale Weg, auf
dem sie geht.
Martina Bogdahn, geboren 1976 in Weißenburg, ist auf einem Einödhof in Mittelfranken
aufgewachsen und hat in Nürnberg Kommunikationsdesign studiert. Sie lebt und arbeitet als
Fotografin in München. Ihr Debütroman »Mühlensommer« stand monatelang auf der
SPIEGEL-Bestsellerliste
Dem Versprechen von weniger Arbeit und mehr Zeit für Erholung und Genuss wohnt ein utopisches Element inne: die Vorstellung eines Lebens ohne Mühsal und Plackerei. Kein Wunder also, dass es gerade die Kämpfe um kürzere Arbeitszeiten, für mehr Freizeit, mehr Urlaub, freie Wochenenden und eine möglichst selbstbestimmte Gestaltung der freien Zeit sind, die die Massen besonders enthusiastisch auf die Straße treiben. Seit Entstehen der Arbeiterbewegung ist das Ringen um kürzere Arbeitszeiten zentraler Gegenstand von Arbeitskämpfen und gerade in den letzten Jahren erlebt der Kampf um freie Zeit ein Comeback. Dabei geht es auch um mehr Selbstbestimmung und flexible Arbeitszeitmodelle zugunsten der Lohnabhängigen.
Das Buch widmet sich den aktuellen und vergangenen Kämpfen um freie Zeit. Dabei nimmt es die Verkürzung der Arbeitszeit aus feministischer Perspektive ebenso in den Blick wie die Herausforderungen durch die Digitalisierung der Arbeitswelt. Nicht zuletzt geht das Buch der Frage nach, ob der Kampf um die freie Zeit in der Lage ist, die Totalität des kapitalistischen Systems zu sprengen.
Kathrin Birner ( 1985) arbeitet als Gewerkschaftssekretärin und ist im Netzwerk der Global Labour University aktiv. Die Politikwissenschaftlerin beschäftigte sich unter anderem mit gewerkschaftlichen Graswurzel-Kampagnen, Wertschöpfungsketten bei Amazon und autoritären Denkmustern. Gemeinsam mit Stefan Dietl veröffentlichte sie im Unrast Verlag das Buch Die modernen Wanderarbeiterinnen. Arbeitsmigrant*innen im Kampf um ihre Rechte.
Stefan Dietl (* 1985) ist seit seiner Ausbildung Mitglied der Gewerkschaft ver.di. Neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Vorsitzender des ver.di Bezirks Oberpfalz und im Landesvorstand der ver.di Bayern schreibt er zu sozial- und wirtschaftspolitischen Themen u.a. für die Jungle World und konkret. Im Unrast Verlag erschien u.a. Die AfD und die soziale Frage und in der Reihe unrast transparent der Titel Prekäre Arbeitswelten.
Die Wechseljahre stellen alles auf den Kopf: Beziehungen, die als unzertrennlich galten; den Körper, den man doch erst jetzt richtig kennengelernt hat; Lebenspläne, an denen man festhielt. Wie gut, dass in diesen Umbrüchen auch so manche Chance liegt.
Schauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin Jule Ronstedt steckt selbst mittendrin: die Gefühlsachterbahn, die körperlichen Zipperlein, die Trennung nach 23 Jahren Ehe, das Loslassen des erwachsen gewordenen Kindes.
Mit ihren Menomorphosen will sie diese Themen aus dem Tabu herausreißen und erzählt in 26 Monologen von A bis Z (Annemarie, Berta, Charlotte, Doris, Elli, Frida ...) die Geschichten, die uns Frauen ab Ende vierzig bewegen. Jede Frau wird sich in der ein oder anderen Geschichte wiederfinden. Sich bestärkt, gemeint oder auch verstanden fühlen.