Veranstaltungen

Autorenlesung "Winteraustern" mit Alexander Oetker VERLEGT!!!!!

07.02.2020 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: bei uns im Laden
Vorverkauf: Kartenvorverkauf ab jetzt
Preis: 10 Euro

Ziehen Sie sich warm an für Luc Verlains kältesten Fall!
Winterzeit am Bassin d’Arcachon, das bedeutet für die Austernzüchter Hochkonjunktur. Allerdings auch für die Austerndiebe, denen man mit immer drastischeren Methoden begegnet. Und so mündet das, was eine besinnliche Bootsfahrt werden sollte, für Luc Verlain in einen Mordfall, der es in sich hat.
Zusammen mit seinem Vater, einem ehemaligen Austernzüchter, hatte Luc eigentlich nur noch einmal dessen einstige Wirkungsstätte befahren wollen, als sie plötzlich auf die übel zugerichteten Leichen zweier junger Männer stoßen. Handelt es sich um Austernzüchter, die den Austernmogul der Region um einen Teil seines Festtags-Umsatzes bringen wollten? Oder wollte ein anderer Austerndieb von seinem Treiben ablenken?
Die Ermittlungen von Luc und seiner Partnerin Anouk führen tief hinein in eine von Profitgier und Konkurrenzdenken korrumpierte Branche.
Dies ist der dritte Band der beliebten Krimireihe im französischen Aquitaine.

Autorenlesung "Winteraustern" mit Alexander Oetker   VERLEGT!!!!!

Musikalische Wilhelm Busch Lesung "Wer Sorgen hat, hat auch Likör!"

15.02.2020 18:00 Uhr

Veranstaltungsort: bei uns im Laden
Vorverkauf: ab jetzt
Preis: 10 Euro

"Wer Sorgen hat, hat auch Likör"
das Wilhelm Busch Programm des Berliner Gitarrenduos Karin Leo und Walter Thomas Heyn
Es erwartet uns ein Abend mit literarischen Auszügen aus den fantastischen Werken von Wilhelm Busch untermalt mit Musik von Johann Strauss, Ludwig van Beethoven. Adolf Jensen, Anton Rubinstein u.a.

"Es ist ein Brauch von Alters her: Wer Sorgen hat, hat auch Likör. Doch wer zufrieden und vergnügt, sieht zu, daß er auch welchen kriegt."
Wilhelm Busch

Musikalische Wilhelm Busch Lesung "Wer Sorgen hat, hat auch Likör!"

Benefizveranstaltung „Zum Langosessen nach Budapest“

28.02.2020 20:00 Uhr

Benefizveranstaltung „Zum Langosessen nach Budapest“
Veranstaltungsort: Bahnhof Wandlitzsee
Vorverkauf: frei aber gerne auch eine Spende
Preis: Spende

Benefizveranstaltung in Kooperation mit der Krebsberatung Berlin-Brandenburg e.V.

Michael Weiss
ALLEIN ZU ZWEIT
-Ein Schmetterling auf dem Jakobsweg-
Michael Weiss möchte Sie mitnehmen auf die lange, beschwerliche und doch so lohnende Reise durch den Norden Spaniens. Er möchte Sie teilhaben lassen an der vielfältigen, sich immer wieder wandelnden Natur, an den manchmal schmerzhaften Erfahrungen eines Wanderanfängers und an wundervollen und kraftgebenden Erlebnissen.
Mit dem Kauf des Buches unterstützen Sie die Deutsche Krebshilfe.
Eintritt gegen freiwillige Spende

Um Anmeldung wir gebeten!

Autorenlesung des Buchpreisträgers Harald Jähner "Wolfszeit"

06.03.2020 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: bei uns im Laden
Vorverkauf: ab jetzt
Preis: 12 Euro

Wir haben gefragt und er ließ sich nicht lange bitten.
- ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2019 -
Harald Jähners große Mentalitätsgeschichte der Nachkriegszeit zeigt die Deutschen in ihrer ganzen Vielfalt: etwa den "Umerzieher" Alfred Döblin, der das Vertrauen seiner Landsleute zu gewinnen suchte, oder Beate Uhse, die mit ihrem "Versandgeschäft für Ehehygiene" alle Vorstellungen von Sittlichkeit infrage stellte; aber auch die namenlosen Schwarzmarkthändler, in den Taschen die mythisch aufgeladenen Lucky Strikes, oder die stilsicheren Hausfrauen am nicht weniger symbolhaften Nierentisch der anbrechenden Fünfziger. Das gesellschaftliche Panorama eines Jahrzehnts, das entscheidend war für die Deutschen und in vielem ganz anders, als wir oft glauben.

Autorenlesung des Buchpreisträgers Harald Jähner "Wolfszeit"

Autorenlesung "Der Empfänger" mit Ulla Lenze

27.03.2020 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: bei uns im Laden
Preis: 12 Euro

Ulla Lenze legt einen wirkmächtigen Roman über die Deutschen in Amerika während des Zweiten Weltkriegs vor. Die Geschichte über das Leben des rheinländischen Auswanderers Josef Klein, der in New York ins Visier der Weltmächte gerät, leuchtet die Spionagetätigkeiten des Naziregimes in den USA aus und erzählt von politischer Verstrickung fernab der Heimat.

Vor dem Kriegseintritt der Amerikaner brodelt es in den Straßen New Yorks. Antisemitische und rassistische Gruppierungen eifern um die Sympathie der Massen, deutsche Nationalisten feiern Hitler als den Mann der Stunde. Der deutsche Auswanderer Josef Klein lebt davon relativ unberührt; seine Welt sind die multikulturellen Straßen Harlems und seine große Leidenschaft das Amateurfunken. So lernt er auch Lauren, eine junge Aktivistin, kennen, die eine große Sympathie für den stillen Deutschen hegt. Doch Josefs technische Fähigkeiten im Funkerbereich erregen die Aufmerksamkeit einflussreicher Männer, und noch ehe er das Geschehen richtig deuten kann, ist Josef bereits ein kleines Rädchen im Getriebe des Spionagenetzwerks der deutschen Abwehr. Josefs verhängnisvoller Weg führt ihn später zur Familie seines Bruders nach Neuss, die den Aufstieg und Fall der Nationalsozialisten aus der Innenperspektive erfahren hat, und letztendlich nach Südamerika, wo ihn Jahre später eine Postsendung aus Neuss erreicht. Deren Inhalt: eine Sternreportage über den Einsatz des deutschen Geheimdienstes in Amerika.

Für ihre Romane erhielt Ulla Lenze zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien. Für ihren neuen Roman hat sie die Lebensgeschichte ihres Großonkels fiktional verarbeitet. Ulla Lenze lebt in Berlin.

Autorenlesung "Der Empfänger" mit Ulla Lenze

Clubkino "Astrid"

02.04.2020 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: bei uns im Vorführraum

Von Pippi Langstrumpf über Ronja Räubertochter bis zum Michel aus Lönneberga: Kein anderer Name ist bis heute so untrennbar mit so vielen faszinierenden Kinderbüchern verbunden, wie der von Astrid Lindgren. Ihre Geschichten haben bis heute die Kindheit von Millionen Menschen weltweit geprägt. Zudem setzte die "Schwedin des Jahrhunderts" und Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels sich unermüdlich für die Rechte von Kindern ein. Ihre eigene Kindheit dagegen endete früh, als Astrid im Alter von 18 Jahren unehelich schwanger wurde - im Schweden der 1920er-Jahre ein Skandal. Der Film erzählt einfühlsam davon, wie die junge Astrid den Mut findet, die Anfeindungen ihres Umfeldes zu überwinden und ein freies, selbstbestimmtes Leben als moderne Frau zu führen. Weiterhin zeichnet "ASTRID" nach, wie diese Erfahrungen die späteren Werke und das Engagement der Autorin prägen sollten.

Clubkino "Astrid"

Autorenlesung "Goldbecks Wenden" mit Thomas Steinke

24.04.2020 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: bei uns im Laden
Vorverkauf: per Telefon oder im Laden
Preis: 10 Euro

Wenn die Geschichte wie eine Axt durch ein Leben fährt, kann sie es zerstören. Oder halbieren. Hendrik Richard Goldbeck ergeht es so. Er hat, wie so viele Ostdeutsche, zwei Leben gelebt. Der Arbeiterjunge wäre fast der jüngste Professor für Marxismus-Leninismus in der DDR geworden. Nach 1989 geht er wie Millionen andere Ostdeutsche durch eine Wüste des absoluten Nichtgebrauchtwerdens. Aber er hat, was man gemeinhin Glück nennt, und wird vom ebenso mächtigen wie unsichtbaren Theo Otto Bringsheim als menschliches Strandgut auf dem WC einer Autobahnraststätte aufgelesen. Zwei Einsame aus unterschiedlichen Galaxien, die ein menschlicher Zwang zusammenführt. So beginnen Märchen. Oder Albträume.
In Bringsheims weltweitem Handelsimperium geht die Sonne nicht unter. Hier werden Milliarden verdient. Goldbeck steigt zu Bringsheims Kronprinz auf und wird somit selbst ein mächtiger Mann. Er ist ein Gewinner. Irgendwann aber fängt etwas in ihm an, diesen Erfolg zu hassen. Bei einem Klassentreffen trifft Goldbeck seine große Jugendliebe Karen wieder. Durch Karen wird ihm klar, was er geahnt und verdrängt hat: Er ist ein Verräter an seinen Idealen.
Er kündigt bei Bringsheim, steht wieder vor dem Nichts und landet schließlich als Untermieter auf der Klappcouch seines alten Doktorvaters. Was aber soll Goldbeck nun noch mit seinem Leben anfangen? Zwei hatte er schon. Wird es ein drittes geben? Gerade als er sich mit dieser Frage quält, ruft ihn Bringsheim noch einmal zu sich …
Ein Wendegewinner muss sich entscheiden: Aufstieg oder Ausstieg?

Thomas B. Steinke, 1958 geboren, arbeitete nach dem Studium der Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin beim Fernsehen und ist seit über zwanzig Jahren freischaffender Autor. Er schreibt vor allem Drehbücher und Theaterstücke und legt nach Bronskis Treiben (Dittrich Verlag, 2008) mit Goldbecks Wenden seinen zweiten Roman vor. Ab und zu treffen Sie ihn auch bei einer literarischen Pause auf unserer Buchhandlungscouch an, gerne auch beim gegenseitigen Vorlesen von besonderen literarischen Ergüssen mit der Inhaberin. Immer wieder ein Spaß :-)

Autorenlesung  "Goldbecks Wenden" mit Thomas Steinke

Autorenlesung "Unter Druck" mit Jana Simon

15.05.2020 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: bei uns im Laden
Vorverkauf: per Telefon oder im Laden
Preis: 12 Euro

Die deutsche Wirtschaft wächst, die Welt bewundert Deutschland für seine Kraft, Stabilität und Weltoffenheit. Zugleich schrumpft die Mittelschicht, der Reichtum ist ungleicher verteilt als noch vor zwei Jahrzehnten. Jeder sechste Deutsche ist armutsgefährdet, die sozialen Aufstiegschancen sind so gering wie in kaum einem anderen westlichen Land. Die rechtspopulistische AfD erzielt bei Wahlen zweistellige Ergebnisse und sitzt nun im Bundestag. Ein großer Teil der Deutschen steht unter erheblichem Druck. Was bedeutet das für das Leben Einzelner und für das ganze Land? Anhand verschiedener Lebensgeschichten zeichnet die Journalistin Jana Simon ein differenziertes Bild Deutschlands, das die politische, soziale und wirtschaftliche Wucht der Veränderungen eindrücklich wiedergibt.

Einige Protagonisten sind: der frühere EZB-Direktor Jörg Asmussen, der heute Investmentbanker ist; ein Polizist aus Thüringen; eine alleinerziehende Krankenschwester; eine »Influencerin« und der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland.

Jana Simons Buch »Sei dennoch unverzagt. Gespräche mit meinen Großeltern Christa und Gerhard Wolf« (2013) war ein Bestseller. Sie schreibt für »Die Zeit« über IS-Rückkehrer, die AfD, globale Friedensvermittler und hat den Fall Dieter Wedel, dem mehrere Frauen sexuelle Belästigung vorwerfen, mit aufgedeckt. Bekannt ist sie für ihre einfühlsamen Porträts und Reportagen, die durch ihre Intensität beeindrucken. Von 1998 bis 2004 war sie Reporterin beim »Tagesspiegel«. Seit 2004 ist Simon Autorin bei der »Zeit« in Berlin. Für ihre Reportagen erhielt sie zahlreiche Preise, u.a. den Theodor-Wolff-Preis, den Axel-Springer-Preis und den Deutschen Reporterpreis. Für ihre Arbeit hat sie den Deutschen Reporterpreis 2018 gewonnen und wurde vom medium magazin in der Kategorie »Reportage« zur Journalistin des Jahres 2018 gewählt.

Autorenlesung "Unter Druck" mit Jana Simon