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Ein Abendessen. Ein Mord. Ein Geständnis, das keinen Sinn ergibt. Als Matthew am Esstisch erstochen wird, deutet alles auf Rachel hin die Frau, die in jener Nacht dabei war und die Tat ohne zu zögern gesteht. Der Fall wirkt abgeschlossen. Zu abgeschlossen. Bis das Messer uns trennt ist ein beklemmendes psychologisches Kammerspiel über Obsession, Lügen und die Geschichten, die wir uns zurechtlegen, um andere zu schützen oder uns selbst. In wechselnden Stimmen und auf mehreren Zeitebenen erzählt, zieht der Roman den Leser in ein Geflecht aus Geheimnissen, aus dem es keinen einfachen Ausweg gibt. Charlie und Matthew führten ein Leben, das von außen makellos wirkte zwei Männer, eine stabile Ehe, ein heranwachsender Sohn, eine sorgfältig gepflegte Existenz in den richtigen Londoner Vierteln. Dann kommt Rachel. Leise. Unscheinbar. Und doch mit einer Aufmerksamkeit, die zu weit geht, einem Begehren, das sich nicht benennen lässt. Als ihre Welt mit der von Charlie und Matthew kollidiert, nimmt das Unheil eine Form an, die niemand vorhergesehen hat. Warum gesteht jemand einen Mord, den er womöglich gar nicht begangen hat? Was geschah wirklich an jenem Abend? Und wie weit ist ein Mensch bereit zu gehen, um die eigene Vergangenheit umzuschreiben? Düster, präzise und bis zur letzten Seite unberechenbar Bis das Messer uns trennt ist ein Roman, der unter die Haut geht und beweist: Hinter jedem tadellosen Leben wartet ein Riss, der nur darauf wartet, alles zum Einsturz zu bringen.